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Vom der Liebe des Ursprungs
07-28-2026, 11:41 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Elysion & Asteria
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 18.07.2026
Triggerwarnung: FSK 21
Ort: Anwesen der Schöpfung
Ich erwiderte seinen Blick, während sich meine Finger ganz selbstverständlich um Elysions Hand schlossen. Seine Wärme erinnerte mich daran, weshalb wir all das einst erschaffen hatten. Ich ließ meinen Blick dorthin gleiten, wo Zeus eben noch gestanden hatte. Seine Worte hallten nach, doch sie hinterließen weder Angst noch Zweifel in meinem Herzen. Nur Traurigkeit. Sie verstehen es noch immer nicht, sagte ich leise und schüttelte kaum merklich den Kopf. Sie glauben, Furcht sei dasselbe wie Respekt und Gehorsam dasselbe wie Frieden. Dabei war es niemals unsere Absicht, Wesen zu erschaffen, die sich aus Angst vor uns niederwerfen. Ich trat einen kleinen Schritt näher an Elysion heran und legte meine freie Hand sanft an seine Wange. Du hast richtig gehandelt. Meine Stimme war kaum mehr als ein sanfter Klang, doch sie erfüllte den Raum mit derselben Ruhe, die seit Anbeginn der Ewigkeit in mir wohnte. Hättest du den Lauf des Schicksals verändert, hättest du alles verraten, wofür wir stehen. Schöpfung bedeutet nicht, jeden Schmerz zu verhindern. Sie bedeutet, darauf zu vertrauen, dass selbst aus Dunkelheit wieder Licht entstehen kann. Langsam senkte ich meine Hand wieder und blickte hinaus auf den Himmel. Ich konnte Chroneos spüren, weit entfernt und doch allgegenwärtig. Die Zeit floss unaufhaltsam durch jedes Blatt, jede Seele und jeden Stern. Mein Bruder war niemals grausam gewesen. Er war unbestechlich. Er urteilte nicht, er floss einfach weiter. Gerade deshalb war seine Macht so grenzenlos. Chroneos wird seine Kraft niemals aus Zorn entfesseln, sprach ich ruhig weiter. Er weiß besser als jeder andere, dass Zeit nicht zurückgedreht werden darf. Würde auch nur ein einziger Faden aus ihrem Gewebe gerissen werden, würden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam zerbrechen. Nicht einmal ich könnte den Raum zusammenhalten, wenn es keine Zeit mehr gäbe, die ihn durchfließt“ Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen. Vor meinem inneren Blick sah ich unzählige Sterne geboren werden, während andere in der Ferne verloschen. Alles geschah gleichzeitig und dennoch genau im richtigen Augenblick. So war das Gleichgewicht der Schöpfung. Als Zeus von den Wächtern gesprochen hatte, hatte ich seine Absicht deutlich gespürt. Es war keine leere Drohung gewesen. Die alten Götter wurden von ihrer Angst geführt und Angst ließ selbst mächtige Wesen törichte Entscheidungen treffen. Langsam öffnete ich die Augen wieder und ein sanftes, fast melancholisches Lächeln legte sich auf meine Lippen. Sie werden versuchen, unsere Kinder zu erschüttern. Nicht weil sie böse sind, sondern weil sie glauben, ihre Zeit gehe zu Ende. Wer Angst davor hat, vergessen zu werden, klammert sich oft an das Vergangene, bis er dabei die Zukunft aus den Händen verliert. Ich drehte mich vollständig zu Elysion und strich mit den Fingerspitzen über seinen Handrücken. Doch unsere Wächter sind nicht allein. Keines unserer Kinder ist allein. Solange wir über sie wachen, werden sie immer einen Ort haben, an den sie zurückkehren können. Mein Blick wurde weich und voller Zuversicht. Wir sollten sie jedoch warnen und wir sollten versuchen die götter einhalt zu geben!
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Nachrichten in diesem Thema
Vom der Liebe des Ursprungs - von Elysion - 07-28-2026, 10:14 PM
RE: Vom der Liebe des Ursprungs - von Asteria - 07-28-2026, 11:09 PM
RE: Vom der Liebe des Ursprungs - von Elysion - 07-28-2026, 11:27 PM
RE: Vom der Liebe des Ursprungs - von Asteria - 07-28-2026, 11:41 PM

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