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Vom der Liebe des Ursprungs - Elysion - 07-28-2026 ![]() Ich stand am Fenster des Wohnzimmers und schaute nach draußen. Was in meiner Welt geschah gefiel mir nicht. Was in den letzten Jahrhunderten geschehen war hatte die Menschen und Götter verändert. Ich spürte wie die Götter, speziell die Alten wie Zeus, Odin und wie sie sich alle nannten unruhig wurden. Nun wo auch noch Azrael erwacht war und zudem Kreaturen die lieber ewig hätten eingeschlossen bleiben sollen wurden sie nervös.
Gerade als ich zu Asteria gehen wollte schlug ein heller Blitz hinter mir ein und Zeus stand vor mir. ELYSION!! Wusstest du, dass dein Weltenverschlinger wieder auf der Erde ist? Und das Azrael aus seinem ewigen Schlaf erwacht ist?! Warum tust du nichts? Wir Götter sind der Meinung, dass du schon zu lange einfach nur zusiehst. Wir Götter wurden vergessen, wir wollen das die Menschen uns wieder fürchten. Das die alte Ordnung wieder besteht... Vielleicht solltest DU deinen Posten endlich abgeben! ich seufzte und ging auf ihn zu, schwieg und ging an ihm vorbei. "Zeus,... freut mich auch dich zu sehen. Ihr glaubt also ich sollte meinen Platz in der Ewigkeit abgeben und an wen bitte? Der Einzige der dafür in Frage käme ist Astraeon... und selbst er verfügt nicht über die Gabe der Schöpfung. Ich kann nicht ändern was das Schicksal einmal bestimmt hat, würde ich mich in den Lauf des Schicksals einmischen, mich gegen meine Schwester stellen... würde,... wäre das der Untergang dieser Welt..." erzählte ich ihm und sah ihn ruhig an. RE: Vom der Liebe des Ursprungs - Asteria - 07-28-2026 Ich hatte jedes Wort gehört, noch bevor Zeus überhaupt erschienen war. Der Raum selbst trug seine Unruhe bis zu mir, denn nichts geschah im Kosmos, ohne dass ich es spürte. Langsam trat ich aus dem goldenen Licht der Ewigkeit hinter Elysion hervor. Mein violettes Gewand schimmerte wie ferne Sternennebel und die Sterne in meinem Haar glühten sanft, als ich meinen Blick auf Zeus richtete. Weder Zorn noch Verachtung lagen darin, sondern nur die stille Gelassenheit, die älter war als jede Welt. Ich trat neben Elysion und legte meine Hand behutsam auf seinen Arm weil ich ihn daran erinnern wollte, dass er diesen Weg niemals allein ging. Danach wandte ich mich dem Göttervater zu. Ihr verwechselt Ehrfurcht mit Angst, Zeus. Die Menschen haben euch nicht vergessen, weil Elysion untätig geblieben ist. Sie haben aufgehört, euch zu fürchten, weil die Zeit sie verändert hat. Schöpfung bedeutet Wandel. Wer erwartet, dass alles für alle Ewigkeit gleich bleibt, hat den Sinn des Lebens niemals verstanden. Meine Stimme war ruhig, doch jedes Wort erfüllte den Raum wie das leise Echo einer fernen Galaxie. Ihr nennt Azrael eine Gefahr, weil ihr den Tod fürchtet. Ihr nennt den Weltenverschlinger ein Monster, weil ihr nicht versteht, weshalb er erschaffen wurde. Doch weder Azrael noch jene uralten Wesen existieren durch Zufall. Jedes von ihnen besitzt seinen Platz im Gefüge der Schöpfung. Selbst das Ende ist notwendig, damit Neues geboren werden kann. Ich ließ meinen Blick kurz zum Fenster schweifen, hinaus auf die Welt, die sich unaufhaltsam weiterdrehte. Sterne wurden geboren, während andere längst verglühten. So war es immer gewesen und so würde es immer sein. Ihr sprecht davon, dass Elysion seinen Platz räumen soll. Doch dieser Platz gehört niemandem. Er wurde niemals erobert, niemals verliehen und kann auch niemandem übergeben werden. Er ist kein Thron. Er ist eine Verantwortung, die älter ist als Zeit und Raum selbst. Selbst Astraeon weiß das. Langsam sah ich Zeus wieder an. Du glaubst, Stärke bedeutet einzugreifen, sobald dir etwas missfällt. Doch wahre Stärke besteht darin, den eigenen Kindern die Freiheit zu schenken, ihren Weg selbst zu finden. Elysion erschuf die Schöpfung. Ich schenkte ihr einen Ort, an dem sie wachsen konnte. Und unsere Kinder bewahren ihr Gleichgewicht. Würden wir jedes Mal eingreifen, wenn Furcht die Herzen der Götter erfüllt, dann wäre die Freiheit, die wir erschaffen haben, niemals echt gewesen. Ich machte einen kleinen Schritt nach vorne und die Luft schien für einen Moment stillzustehen. Nicht aus Macht, sondern weil selbst der Kosmos meiner Stimme lauschte. Ihr wollt, dass die Menschen euch wieder fürchten. Ich wünsche mir nur, dass sie leben dürfen. Dass sie lieben, Fehler machen, wachsen und ihren eigenen Weg finden. Darin liegt der Sinn der Schöpfung. Nicht in eurer Verehrung. Schließlich glitt mein Blick zu Elysion und ein sanftes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Und solange mein Geliebter den ersten Gedanken der Schöpfung in seinem Herzen trägt und ich die Ewigkeit bewahre, wird niemand diesen Platz einnehmen. Mein blick ging Zeus und ich schmunzelte. Ihr seit in vergessenheit geraten...in nichtfürchtung weil ihr nichts getan habt, ihr habt nur zugeschaut so verlieren Menschen ihren Glauben... RE: Vom der Liebe des Ursprungs - Elysion - 07-28-2026 ![]() Ich schwieg als Asteria auftauchte. Ihre Anwesenheit beruhigte mich, doch bedauerlicherweise überzeugten ihre Worte Zeus nicht. Tze, dann sorgt dafür, dass die Zeit zurück gedreht wird, als sie uns noch anbeteten und uns fürchteten... als sie uns noch Opfer brachten. Sorge dafür, dass alles was bis zu dem Zeitalter der Götter war vernichtet wird! ich schaute ihn an und schüttelte den Kopf.
"Sch,... pass auf was du dir wünschst Zeus. Wenn Chroneos dich hört und wirklich seine Kräfte nutzen würde, wenn er vielleicht sogar Noxerion erweckt dann verschwindet alles, jedes Zeitalter, jede Zukunft und jede Gegenwart... selbst die Erinnerung der Schöpfung und an die Götter und die Götter selbst." erklärte ich ihm und nahm Asterias Hand. Selbst ich hatte Respekt vor Chroneos, denn gegen die Zeit hatte selbst ich keine Macht. Ich wusste, dass er seiner Schwester, meiner Asteria, schuldig war doch er war nahezu allmächtig. Denn er war nicht der Herr der Zeit,... er war die Zeit selbst. Niemand konnte ihn wirklich greifen... Zeus sah mich an und schwieg nun. Er wusste genau was ich meinte... Wie du willst, dann beginnen wir deine Ordnung zu erschüttern und wir fangen bei deinen sogenannten Wächtern an! drohte er dann und dann brummte er und verschwand wieder. Ich seufzte und sah Asteria an. RE: Vom der Liebe des Ursprungs - Asteria - 07-28-2026 Ich erwiderte seinen Blick, während sich meine Finger ganz selbstverständlich um Elysions Hand schlossen. Seine Wärme erinnerte mich daran, weshalb wir all das einst erschaffen hatten. Ich ließ meinen Blick dorthin gleiten, wo Zeus eben noch gestanden hatte. Seine Worte hallten nach, doch sie hinterließen weder Angst noch Zweifel in meinem Herzen. Nur Traurigkeit. Sie verstehen es noch immer nicht, sagte ich leise und schüttelte kaum merklich den Kopf. Sie glauben, Furcht sei dasselbe wie Respekt und Gehorsam dasselbe wie Frieden. Dabei war es niemals unsere Absicht, Wesen zu erschaffen, die sich aus Angst vor uns niederwerfen. Ich trat einen kleinen Schritt näher an Elysion heran und legte meine freie Hand sanft an seine Wange. Du hast richtig gehandelt. Meine Stimme war kaum mehr als ein sanfter Klang, doch sie erfüllte den Raum mit derselben Ruhe, die seit Anbeginn der Ewigkeit in mir wohnte. Hättest du den Lauf des Schicksals verändert, hättest du alles verraten, wofür wir stehen. Schöpfung bedeutet nicht, jeden Schmerz zu verhindern. Sie bedeutet, darauf zu vertrauen, dass selbst aus Dunkelheit wieder Licht entstehen kann. Langsam senkte ich meine Hand wieder und blickte hinaus auf den Himmel. Ich konnte Chroneos spüren, weit entfernt und doch allgegenwärtig. Die Zeit floss unaufhaltsam durch jedes Blatt, jede Seele und jeden Stern. Mein Bruder war niemals grausam gewesen. Er war unbestechlich. Er urteilte nicht, er floss einfach weiter. Gerade deshalb war seine Macht so grenzenlos. Chroneos wird seine Kraft niemals aus Zorn entfesseln, sprach ich ruhig weiter. Er weiß besser als jeder andere, dass Zeit nicht zurückgedreht werden darf. Würde auch nur ein einziger Faden aus ihrem Gewebe gerissen werden, würden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gemeinsam zerbrechen. Nicht einmal ich könnte den Raum zusammenhalten, wenn es keine Zeit mehr gäbe, die ihn durchfließt“ Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen. Vor meinem inneren Blick sah ich unzählige Sterne geboren werden, während andere in der Ferne verloschen. Alles geschah gleichzeitig und dennoch genau im richtigen Augenblick. So war das Gleichgewicht der Schöpfung. Als Zeus von den Wächtern gesprochen hatte, hatte ich seine Absicht deutlich gespürt. Es war keine leere Drohung gewesen. Die alten Götter wurden von ihrer Angst geführt und Angst ließ selbst mächtige Wesen törichte Entscheidungen treffen. Langsam öffnete ich die Augen wieder und ein sanftes, fast melancholisches Lächeln legte sich auf meine Lippen. Sie werden versuchen, unsere Kinder zu erschüttern. Nicht weil sie böse sind, sondern weil sie glauben, ihre Zeit gehe zu Ende. Wer Angst davor hat, vergessen zu werden, klammert sich oft an das Vergangene, bis er dabei die Zukunft aus den Händen verliert. Ich drehte mich vollständig zu Elysion und strich mit den Fingerspitzen über seinen Handrücken. Doch unsere Wächter sind nicht allein. Keines unserer Kinder ist allein. Solange wir über sie wachen, werden sie immer einen Ort haben, an den sie zurückkehren können. Mein Blick wurde weich und voller Zuversicht. Wir sollten sie jedoch warnen und wir sollten versuchen die götter einhalt zu geben! |