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08-01-2026, 12:50 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08-01-2026, 07:01 AM von Moira Elysia.)
Szeneninformationen
Charaktere: Chroneos & Moira Elysia
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 31.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Nirgendwo
 Ich war nie grausam,... ich strebte nie nach Macht. Dennoch war ich älter als jeder Ursprung und ich hatte den Angriff auf Elysion gespürt. Ich hatte es gesehen und es hatte mir nicht gefallen. Schweigend stand ich am Fenster meines Anwesens, mitten in Chicago und dennoch von aller Welt verborgen. Ich sah weiter hinaus als Tempus zu mir zurück kam und sich auf meiner Schulter niederließ. Er stieß einen Schrei aus,... Bevor er mir stumm berichtete was er gesehen hatte.
Vaelor hatte den Sohn des Todes gefunden, mein kleiner Stern Zayren stand kurz davor seine Gestalt anzunehmen um Kaelor zur Seite zu stehen, die Wächter trugen ihren Schwur... und dann waren da die Kreaturen die die Zeit überdauerten. Wie die Blutschlange, der Tintendrache und viele andere. Ich ballte eine Hand zur Faust und knurrte leicht... Dann spürte ich sie, zwei Götter erschienen hinter mir. Zeus und Odin,... beide nannten sie sich Götterväter.
Wir verlangen das du die Zeit zurückdrehst, an den Punkt wo die Menschen uns vergötterten. Oder wir werden die Wächter vernichten und ihren Platz an der Spitze der Schöpfung einnehmen. sagte Odin und erhob doch wirklich seinen Hammer gegen mich. Er kam auf mich zu, wollte mich angreifen, ich fing ihn mit der Hand ab und zersplitterte ihn in meiner Hand als wäre aus Glas. "Wage es nochmal mich mit deiner erbärmlichen Waffe anzugreifen und ich tilge dich aus aller Existenz,... Odin..." sagte ich ruhig zu ihm. Er wich sofort zurück...
"Vergesst nicht wer ich bin,... Und nun, nein ich werde die Zeit nicht zurückdrehen. Die Wächter sind mächtig genug es mit jeder eurer Armeen aufzunehmen und wenn Vaelor, Corvus, Elyndor und Nagael euch zu Fall gebracht haben..." langsam ging ich auf sie zu. "...Werde ich mit Freude eure Zeit beenden!" beide schluckten. V-verzeih,... Chroneos... es ist nur... ich hob die Hand. "Scht!! Seit still! Das ist nicht zu ertragen... Eure Unsterblichkeit ist nur geliehen, eine Geschenk meiner Freundlichkeit,... Vergesst-das-niemals-wieder!!"
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08-01-2026, 07:00 AM
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Charaktere: Chroneos & Moira Elysia
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 31.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Nirgendwo
Ich hatte den Augenblick bereits gesehen, lange bevor er Wirklichkeit geworden war. Jeder erhobene Hammer, jedes ausgesprochene Wort und jede Regung ihrer Herzen hatte sich bereits als feiner Faden durch mein Gewebe gezogen. Dennoch beobachtete ich schweigend, wie sich die Möglichkeiten zu einer einzigen Wahrheit verbanden. In der Stille meiner Hallen glitten meine Finger über die goldenen Fäden des Schicksals, während Lumenis lautlos neben mir saß. Seine bernsteinfarbenen Augen ruhten auf mir, als wüsste er bereits, welche Entscheidung ich treffen würde. Natürlich wusste er es. Er war aus meiner Essenz geboren worden und sah dieselben Wege wie ich. Ein leises Lächeln legte sich auf meine Lippen, als Chroneos Odins Hammer mühelos zerbrechen ließ weil manche Wesen selbst nach Äonen noch glaubten, Macht würde sich durch Lautstärke oder Waffen beweisen. Sie verstanden nicht, dass die ältesten Mächte niemals schreien mussten. Sie waren einfach. So wie die Zeit. So wie das Schicksal. Ich erhob mich langsam und trat zwischen die unzähligen Schicksalsfäden, die sich wie Sternenlicht durch den endlosen Raum spannten. Jeder einzelne vibrierte unter meinen Fingerspitzen. Ich konnte Zeus' Angst fühlen, noch bevor sie seinen Blick erreicht hatte. Ich spürte Odins Stolz, der unter den ersten Rissen seiner Gewissheit zerbrach. Vor allem aber spürte ich die Unruhe, die sich durch das Gewebe aller Welten ausbreitete. Immer wieder derselbe Irrtum, sprach ich leise in die Stille, obwohl niemand außer Lumenis meine Worte hören konnte. sie glauben, die Vergangenheit gehöre ihnen, nur weil sie einst darin verehrt wurden.Aber was getan damit es so bleibt haben sie nie.
Meine Hand strich über einen einzelnen Faden, der golden zwischen Milliarden anderer schimmerte. Er gehörte einem Kind, das heute geboren werden würde. Ein anderes gehörte einem alten Mann, dessen letzter Atemzug bereits nahte. Wieder ein anderer verband Vaelor mit seinem uralten Schwur, einer verband Zayren mit seinem noch jungen Weg und zahllose weitere trugen die Namen jener Wächter, die das Gleichgewicht beschützten. Keiner dieser Fäden existierte, damit Götter ihre Eitelkeit stillen konnten. Lumenis hob den Kopf und ein leises Grollen vibrierte in seiner Brust. Auch er hatte sie gespürt. Die Gier. Die Furcht vor Bedeutungslosigkeit. Es waren Gefühle, die das Schicksal stets schwer machten. Ich schloss für einen Moment die Augen. Vor meinem inneren Blick entfalteten sich tausende Möglichkeiten gleichzeitig. In einigen erhob Zeus erneut seine Hand. In anderen sammelten sich weitere Götter hinter ihm. Manche Wege endeten im Untergang ganzer Reiche. Andere führten zu einer Zukunft, in der selbst jene lernten, ihren Platz anzunehmen. Langsam öffnete ich meine Augen wieder und stand dann aus dem nichts neben Chroneos und sah die beiden Götter schweigend mit einem zarten lächelnd an, erst als die Stille obliegte öffnete ich meine Lippen. Wer Verehrung erwartet, sollte zuvor einen Grund schaffen, verehrt zu werden. Jahrtausende im eigenen Götterreich zu verweilen und sich bedienen zu lassen, erschafft keine Legenden nur Vergessenheit. Vögeln kann jeder Zeus das schenkt keinem verehrung, besonders wenn man sich nicht um seine Kinder kümmert... oh ich wusste wieviele kinder von ihnen allen auf erden wanderte und wie die meisten ihn nicht interessierten und genau das wurden die arrogantesten die nicht wussten mit ihrer Macht anzufangen.
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08-01-2026, 07:32 AM
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Charaktere: Chroneos & Moira Elysia
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Datum: 31.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
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 Sie sahen mich an und ich spürte ihre Angst. Sie verstanden einfach nicht das ihre Zeit lange abgelaufen war und sie nur noch wegen Elysion und seiner grenzenlosen Liebe für seine Schöpfungen in den Göttlichen reihen existieren. Doch als Moira neben mir stand fasste Zeus Mut. Seine Schultern strafften sich etwas und er trat einen Schritt nach vorne. Ist mir doch egal ich habe auch nicht mehr Kinder als andere Götter. Die Menschheit soll uns wieder kennen im selben Moment, kaum das er ausgesprochen hatte versammelten sich mehr Götter um sie und meine Hand zuckte.
Sie drohten Elysion selbst anzugreifen, sowie auch meinen kleinen Schützling Zayren und noch bevor sie ihre leeren Drohungen beendet hatten erschütterte ein furchtbarer Ur Schrei die Zeiträume aller Welten. Noxerion war hungrig danach sie aus jedem Universum zu tilgen er wollte sie auslöschen. Ich schüttelte nur den Kopf und er verstummte sofort.
Dann flog Thors Hammer auf mich zu und zerquetschte ihn mit meiner Hand. Dann griffen sie mich gemeinsam an und all ihre göttlichen Waffen lösten sich im Strom der Zeit vor mir auf.
“Ihr seid schon so lange hier und wäre meine kleine Schwester und Elysion nicht so furchtbar gutmütig und liebevoll mit allen von euch dann hätte ich euch längst alle aus der Geschichte gestrichen mit eurem Größenwahn und eurem endlosen Ego… Doch das werde ihr tun solltet ihr meine Geduld weiter provozieren!” Ich schaute sie an und zwang sie alle dazu sich vor mir auf die Knie zu werfen bevor ich sie wegschleuderte mit meinem Zeitwind. Einigermassen wütend sah ich Tempus an. “Hab ein Auge auf Elysion und auf die Wächter” er nickte stumm und flog davon.
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08-01-2026, 07:57 AM
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Datum: 31.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Nirgendwo
Ich blieb reglos an Chroneos' Seite stehen und beobachtete schweigend, wie sich die Fäden des Schicksals vor meinen Augen spannten. Zeus sprach voller Trotz, doch ich hörte nicht seine Worte. Ich hörte die Angst, die dahinter lag. Die Angst, bedeutungslos geworden zu sein. Die Angst davor, dass niemand ihren Namen mehr in Gebeten aussprach. Es war eine Furcht, die sie sich selbst geschaffen hatten, indem sie sich über Jahrtausende hinter goldenen Toren verborgen und geglaubt hatten, Verehrung wäre ein ewiges Recht statt ein Geschenk der Sterblichen. Als weitere Götter erschienen, verdunkelte sich das Gewebe der Möglichkeiten um sie herum. Jeder ihrer Schritte ließ neue Fäden entstehen, doch fast alle endeten auf dieselbe Weise. Stolz führte sie immer wieder in den Untergang. Dann durchschnitt der Schrei Noxerions sämtliche Welten zugleich. Selbst ich spürte, wie sich das Schicksalsgewebe für einen Herzschlag spannte. Der Hunger dieses uralten Wesens war kein Zorn, sondern reine Auslöschung. Er wollte weder herrschen noch bestrafen. Er wollte nur das Ende. Erst als Chroneos ihn mit einem einzigen Blick zum Schweigen brachte, entspannte sich das Gewebe wieder.
Ich beobachtete ohne jede Regung, wie göttliche Waffen im Strom der Zeit zerfielen, noch bevor sie ihr Ziel erreichen konnten. Wie Hammer, Speere und Klingen zu Staub wurden, weil selbst sie der Zeit nicht entkommen konnten. Als Chroneos schließlich sämtliche Götter auf die Knie zwang, senkte ich langsam meinen Blick auf sie herab. Seht euch an. Ihr nennt euch Götter und glaubt dennoch, Verehrung ließe sich mit Drohungen zurückholen. Ihr fordert Tempel, während ihr eure Schöpfungen seit Zeitaltern ihrem eigenen Schicksal überlassen habt. Ihr verlangt Liebe, obwohl ihr selbst vergessen habt, wie man sie schenkt.Langsam trat ich einen Schritt vor, meine Finger glitten durch die goldenen Schicksalsfäden, die sich selbst um die Knieenden legten, ohne sie zu fesseln. Wer verehrt werden will, muss etwas dafür tun. Verehrung entsteht nicht auf einem Thron. Sie wächst dort, wo Hoffnung geschenkt, Leben beschützt und Leid getragen wird. Ihr aber habt euch in euren Reichen eingeschlossen, euch bedienen lassen und geglaubt, die Welt würde euch ewig hinterherblicken.Mein Blick ruhte einen Moment auf Zeus, dann auf Odin und schließlich auf jedem Einzelnen von ihnen. Ihr sprecht von Vergessenheit, als hätte sie euch jemand auferlegt. Nein. Ihr habt euch selbst in sie gewebt. Jeder Tag eurer Untätigkeit war ein weiterer Faden, der euch aus den Herzen der Sterblichen löste. Das ist nicht die Grausamkeit des Schicksals. Es ist die Wahrheit eurer eigenen Entscheidungen.Lumenis trat lautlos neben mich und seine bernsteinfarbenen Augen funkelten im dämmrigen Licht, während ich meine Hände hinter dem Rücken verschränkte. Elysion liebt selbst jene, die seine Güte nicht verdienen. Chroneos schenkt euch Zeit, obwohl eure längst abgelaufen wäre. Die Wächter schützen Welten, in denen eure Namen kaum noch ausgesprochen werden. Und dennoch wagt ihr es, genau jene anzugreifen, die eure Existenz überhaupt noch ermöglichen. Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen, doch Wärme lag keine darin.
Das Schicksal schuldet euch keine zweite Blüte. Wenn ihr wieder in den Herzen der Menschen leben wollt, dann erhebt euch nicht gegen eure Schöpfer. Verlasst eure Hallen. Beschützt jene, die euch vergessen haben. Verdient euch ihren Glauben erneut. Bis dahin bleibt ihr genau dort, wo ihr euch selbst hingebracht habt im Schatten der Erinnerung. Auch wenn sie wegegschoben wurden, wusste ich das sie mich hörten, mein blick ging zu chroneos und ich legte meine Hand an sein Arm und blickte zu den göttern. Vielleicht täte es ihnen mal gut das ihre Kräfte schwinden..einige Tage Menschlich sein...wäre ein wunderbares Schicksal.
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08-01-2026, 08:52 AM
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Datum: 31.07.2026
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 Das Moira sprach war gut, meine Geduld war nach den Jahrhunderten langsam erschöpft. Ich schwieg also und nachdem sie weg waren sah ich aus dem Fenster. Ihr Vorschlag war nicht verkehrt doch wird sich Elysion kaum darauf einlassen. Ich seufzte und schloss einen Moment die Augen. Vor meinem inneren Auge sah ich die Zeitstränge und die Möglichkeiten die passieren konnten. Zayren war noch nicht lange hier und eine der ältesten Mächte, dennoch war er nicht davor sicher was ihm noch bevorstand.
Die Welt liegt im Wandel… finde Kaelor… viel mehr als das konnte ich ihm nicht sagen. Selbst wenn ich es gewollt hätte. Doch der Feuerverschlinger war einer der wenigen die es mit den Göttern aufnehmen konnte.
Und ich wollte meinen kleines Seelenherz in guten Händen wissen. Ich ballte die Hand zur Faust und spürte Noxerions Groll und zog ihn mit einem einzigen Wimpernschlag zurück. Er wollte nicht zerstören sondern er wollte lediglich das tun was er schon immer getan hatte… das Zeitalter verschlingen damit ein neues entstehen konnte.
Nur würde das keiner unserer beiden kleinen Geschwister einfach so wollen. Als ich die Augen öffnete sah ich Moira an.
“ Was sollte das bringen… sie sind doch viel zu verblendet von ihrem eigenen Ego…” wenn sie bereits ihren Ursprung verleugneten war ihnen nicht mehr bewusst was das Ende bedeutete. Ich war zudem nicht gewillt sie auch nur ansatzweise Hand an Zayren legen zu lassen.
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Ich erwiderte seinen Blick, ohne ihn einen Moment lang aus den Augen zu lassen. Zwischen uns brauchten keine lauten Worte zu fallen. Ich kannte Chroneos lange genug, um zu wissen, dass hinter seiner Ruhe eine Geduld lag, die selbst die Ewigkeit irgendwann erschöpfen konnte. Langsam trat ich neben ihn an das Fenster und ließ meinen Blick über die Stadt gleiten. Millionen Leben, Millionen Entscheidungen und ebenso viele Fäden spannten sich unter uns durch die Welt. Das ist das Problem ja... . Meine Finger glitten gedankenverloren über einen einzelnen goldenen Faden, der sich für einen Augenblick sichtbar um meine Hand legte und gleich darauf wieder im Gewebe verschwand. Aber Verblendung ist kein ewiger Zustand. Sie ist lediglich eine Entscheidung, die oft zu lange wiederholt wurde und sie haben keine interesse selber etwas zu tun und das sollte ihnen vorf augen gehalten werden...sie ruhen sich auf ihrer macht aus. Ich wandte mich leicht zu ihm. Mein Blick wurde weicher, als sein Gedanke unweigerlich zu Zayren glitt. Selbst ohne seine Worte spürte ich die Sorge, die tief unter der Zeit verborgen lag. Es war eine Sorge, die kaum jemand mit Chroneos verbinden würde. Doch ich sah sie deutlich. Du sorgst dich um ihn. Es war keine Frage.
Und das tust du zu Recht. Zayren ist alt an Ursprung und doch jung in seiner Reise. Seine Macht wird viele anziehen. Manche werden ihn als Verbündeten suchen, andere als Bedrohung fürchten und wieder andere werden glauben, sie könnten ihn für ihre eigenen Ziele benutzen. Ich hob den Blick zum Himmel, wo selbst jetzt unzählige Möglichkeiten wie unsichtbare Sterne über der Welt schwebten. ein sanftes Lächeln erschien auf meinen Lippen.
Du kannst ihm Zeit schenken. Ich kann ihm Möglichkeiten schenken. Doch seinen Weg wird er selbst gehen müssen. Mein blick lag ruhend auf ihn. Ich legte ihm für einen flüchtigen Augenblick eine Hand auf den Arm.
Und solltest du eines Tages wirklich an den Punkt gelangen, an dem deine Geduld endet, dann hoffe ich, dass sie bis dahin endlich verstanden haben, dass selbst die Zeit unendlich sein mag, ihre geliehene Existenz es jedoch niemals war. Ich lächelte ihn sasnft an. Die Welt geriet immer mehr aus ihren Fokus und wir sollten nicht überall eingreifen...
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08-01-2026, 11:44 AM
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 Ich sah sie an und nahm ihre Hand in meine. Eine Weile schwieg ich noch. Sie sprach von Zayren und meiner Sorge um ihn und davon den törichten Gottheiten etwas vor Augen zu führen. Ich seufzte und sah in ihre Augen.
“Sie haben keine Ahnung… Noch hält er sich zurück und im verborgenen doch wenn sie Elysion angreifen oder auch nur eines seiner Kinder dann wird Nihyros sich aus seiner Dunkelheit erheben und alles vernichten bis nichts als Leere bleibt. Das weißt du genauso gut wie ich. Er liebt seine Familie trotz allem und wird sich das nicht ewig ansehen.”
Das wussten wir alle und dann konnten wir nichts dagegen tun. Selbst ich hatte dagegen keine handhabe. Ich seufzte er und drehte mich zu ihr um. Meine Hand an ihre Wange gelegt sah ich sie an.
“Du bist die einzige die immer an meiner Seite stand. Ohne dich wäre ich nur Zeit ohne Anfang und Ende.” Ich legte meine Stirn an ihre und sah sie einen Moment nur an bevor ich meine Lippen auf ihre legte und sie sanft etwas an mich zog. Ich liebte sie seit Anbeginn allen Ursprungs und das hatte sich keinen einzigen Tag geändert.
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08-01-2026, 12:31 PM
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Seine Worte ließen mich für einen Moment schweigen.Wenn selbst Elysion, der Ursprung unendlicher Güte, oder eines seiner Kinder fallen sollte, würde die Dunkelheit nicht aus Hass erwachen, sondern aus Liebe. Gerade das machte sie so gefährlich. Liebe konnte erschaffen, doch ebenso konnte sie alles verschlingen, wenn ihr Herz gebrochen wurde.
Ich schloss meine Finger sanft um seine Hand und erwiderte seinen Blick mit derselben Ruhe, die uns seit dem ersten Augenblick der Schöpfung verbunden hatte. Ich weiß, antwortete ich leise. Und genau deshalb hoffe ich, dass sie niemals so töricht sein werden. Sie fürchten deine Macht, sie fürchten Noxerion und doch erkennen sie nicht, dass Nihyros jene Kraft ist, die selbst das Schicksal nicht mehr umlenken möchte, wenn sie einmal erwacht. Nicht, weil ich es nicht könnte, sondern weil jedes Ende irgendwann seinen rechtmäßigen Platz fordert.“
Zwischen uns waren Reiche entstanden und untergegangen, Sterne geboren und verglüht, Götter aufgestiegen und vergessen worden. Doch seine Nähe war für mich immer dieselbe geblieben. Als seine Stirn meine berührte, schloss ich für einen Augenblick die Augen. Die unzähligen Schicksalsfäden um uns herum schimmerten sanft, als würden selbst sie diesen stillen Moment achten. Seine Worte ließen mein Herz wärmer werden, als es jede Sonne vermocht hätte.
Langsam hob ich meine Hand und strich mit den Fingerspitzen über seine Wange. Und ohne dich , wäre jedes Schicksal bedeutungslos. Was wäre ein Anfang ohne die Zeit, die ihn trägt? Was wäre ein Ende ohne den Augenblick, der ihm Würde verleiht? Wir beide haben niemals nebeneinander existiert, Chroneos. Wir haben einander erst vollständig gemacht.Als sich seine Lippen auf meine legten, erwiderte ich den Kuss voller Sanftheit. Ich ließ mich ein wenig näher zu ihm ziehen und legte meine freie Hand an seine Brust, wo ich den endlosen Fluss der Zeit beinahe zu spüren glaubte.
Als wir uns schließlich wieder voneinander lösten, blieb ich ihm dennoch ganz nah und lächelte sanft. Die Welten mögen sich verändern. Götter mögen kommen und gehen. Selbst Zeitalter werden irgendwann nur noch Erinnerungen sein. Doch eines wird sich niemals ändern. Meine Fingerspitzen strichen zärtlich über seine Wange, während ich ihm ruhig in die Augen sah . Solange das Schicksal seine Fäden webt und die Zeit weiterfließt, werde ich an deiner Seite stehen.
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