PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameVivi
Avatarperson
Apo Nattawin
Beiträge 16
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 08:31 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Seit meiner Flucht lebte ich dort, wo mich die Nacht gerade aufnahm. Mal war es das Vordach eines verlassenen Gebäudes, mal eine Parkbank zwischen alten Bäumen oder eine Brücke, unter der wenigstens der Regen nicht bis auf die Haut drang. Diese Welt war laut. Viel lauter als die Wälder, in denen ich einst gelebt hatte. Überall fuhren diese metallenen Kutschen mit ohrenbetäubendem Lärm an mir vorbei, Menschen hasteten aneinander vorbei, ohne sich auch nur anzusehen, und selbst die Sterne schienen hier schwächer zu leuchten als in meiner Heimat. Ich verstand vieles noch immer nicht. Die Kleidung, die Sprache der Geräte, die unzähligen Lichter, die selbst mitten in der Nacht den Himmel erhellten. Doch jeden Tag lernte ich ein wenig mehr. Ich beobachtete die Menschen aus der Ferne, lauschte ihren Gesprächen und versuchte, mich unauffällig zwischen ihnen zu bewegen. Hunger war mittlerweile ein ständiger Begleiter geworden. Ich ernährte mich von Beeren, essbaren Pflanzen und allem, was ich in kleinen Wäldern oder Parks fand oder wachsen lassen konnte. Es war nicht viel, aber genug, um weiterzugehen. Eine Wohnung besaß ich nicht. Geld hatte ich keines. Alles, was mir geblieben war, waren meine Kleidung, meine Magie und die Hoffnung, dass mich der Orden eines Tages nicht mehr finden würde.
An diesem Abend führte mich mein Weg durch einen verlassenen Park am Rand der Stadt und Wald . Zwischen den Bäumen fühlte ich mich wenigstens für einen kurzen Moment wieder wie zuhause. Ich ließ meine Fingerspitzen über das hohe Gras gleiten, worauf kleine Blüten zwischen den Halmen erwachten und ihre Köpfe der untergehenden Sonne entgegenstreckten. Ein schwaches Lächeln huschte über mein Gesicht. Die Pflanzen hatten mich nie verlassen. Egal in welcher Welt ich mich befand, sie erkannten mich noch immer. Ihre leisen Stimmen flüsterten durch die Wurzeln und Blätter, erzählten von Vögeln, Eichhörnchen und den Menschen, die hier tagsüber entlanggingen. Doch plötzlich verstummten sie. Das Flüstern riss abrupt ab. Die Blumen schlossen ihre Blüten, als würde die Natur selbst den Atem anhalten. Sofort blieb ich stehen. Mein Herz begann schneller zu schlagen. Irgendetwas stimmte nicht. Noch bevor ich reagieren konnte, durchschnitt ein gleißender Feuerstrahl die Dunkelheit und schlug nur wenige Schritte neben mir ein. Die Explosion riss Erde und Wurzeln auseinander. Instinktiv sprang ich zur Seite, spürte jedoch bereits die sengende Hitze auf meiner Haut. Ich hob beide Hände, ließ Ranken aus dem Boden schießen, doch kaum hatten sie die Angreifer erreicht, wurden sie von lodernden Flammen zu Asche verbrannt. Langsam traten drei Gestalten zwischen den Bäumen hervor. Dunkle Gewänder. Goldene Symbole auf ihren Schultern. Das alte Zeichen. Mein Atem stockte. Der Orden hatte mich gefunden. Ich wusste nicht, wieviel zeit vergangen waren, seit ich ihnen entkommen war, doch ihre Gesichter hatten sich kaum verändert. Feuerhexen. Die grausamsten Jäger des Ordens. Sie wussten genau, welche Magie meiner Art gefährlich werden konnte. Feuer war der natürliche Feind der Velithar. Es verbrannte nicht nur Pflanzen. Es fraß sich bis tief in unsere eigene Lebensessenz hinein. Ich ließ Dutzende Raubblüten aus dem Boden wachsen. Gewaltige Mäuler öffneten sich und schossen auf die Hexen zu, doch eine kreisende Feuerwand breitete sich vor ihnen aus. Meine Blüten verbrannten noch bevor sie ihre Beute erreichen konnten. Der süßliche Duft verkohlter Blätter legte sich in die Luft. Wieder schleuderten sie ihre Flammen nach mir. Diesmal trafen sie mich. Schmerz schoss durch meinen gesamten Körper. Meine Schulter brannte unerträglich, der Stoff meiner Kleidung fing Feuer und ich stürzte zwischen die Wurzeln eines alten Baumes. Mit zitternden Händen riss ich die brennenden Stofffetzen von meiner Haut, doch die Verbrennungen hatten sich bereits tief eingebrannt. Ich biss die Zähne zusammen und zwang meine Magie erneut in die Erde. Unzählige Dornen schossen aus allen Richtungen hervor. Einige der Hexen mussten ausweichen, doch ihre Flammen fraßen sich weiter durch den Wald. Bäume explodierten unter der Hitze, Blätter regneten brennend zu Boden und meine Verbindung zur Natur wurde mit jedem Augenblick schwächer. Ich spürte ihre Schreie. Jede Pflanze, die verbrannte, war wie ein Stich in mein eigenes Herz.
Mein Atem ging schwer. Das Feuer raubte mir die Kraft. Noch nie hatte ich mich in dieser neuen Welt so hilflos gefühlt. Ich hatte geglaubt, ich hätte den Orden endgültig hinter mir gelassen. Doch selbst hier, fern meiner Heimat, jagten sie mich noch immer. Ich taumelte rückwärts, während die Flammen den Wald immer weiter verschlangen. Meine Hände zitterten. Die wenigen Blüten, die sich noch erhoben, schützten mich verzweifelt vor den nächsten Angriffen, doch selbst sie begannen zu welken.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameLex
Beiträge 15
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 08:52 PM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-25-2026, 08:54 PM von Nagael Morvain.)
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
 Normalerweise nahm ich das Auto, doch heute war die Nacht so klar, dass ich mich entschied zu Fuß nach Hause zu gehen. Unterwegs rief mich Azrael noch einmal an und ich sagte ihm, dass Orvanthys längst unter ihm wachte. Das beruhigte ihn und ehrlich gesagt mich auch. Ich hatte diesen Schwur, ihn zu schützen nicht leichtfertig geleistet. Auch wenn er weniger meinen Schutz als meine Loyalität brauchte. Während ich am Park vorbei lief spürten meine Schlangensinne drohendes Unheil.
Nur wenig später sah ich das Feuer, ich roch den Geruch verbrannter Pflanzen und ich hörte die stummen Schreie der Pflanzen. Eigentlich hätte ich mir einreden sollen, das es nicht mein Problem war... aber... wie auch immer. Ich war immer noch ein Wächter der Ordnung und als solcher geradezu verpflichtet nachzusehen. Also bog ich in den Park ab und wurde Zeuge wie einige Feuerhexer einen jungen Mann angriffen der sich mehr schlecht als Recht mit starken Pflanzenangriffen wehrte.
Seufzend zog ich eines meiner Kunai aus meiner Mantelinnentasche und warf dieses auf einen der Hexer, blitzschnell löste ich mich in Schatten auf und tauchte vor dem jungen Mann auf. Jetzt spürte ich auch seine Art,... unfassbar, dass noch einer von ihnen existierte. Der Hexer, den ich getroffen hatte, wurde vollständig gelähmt, seine Magie wurde augenblicklich gestört.
"Je mehr du gegen das gift ankämpfst umso schneller wird es wirken und dich umbringen." sagte ich zu ihm und zog ein weiteres Kunai, ich löste mich wieder in den Schatten auf, lautlos und ohne auch nur einen einzigen Ton, direkt neben dem zweiten tauchte ich auf und traf ihn mit dem Kunai in den Hals, er röchelte und sank zu Boden. Dann tauchte ich wieder bei dem Fremden auf und sah den letzten Hexer an.
"Ich gebe dir die Chance zu verschwinden." seine Feuerangriffe prallten an meiner Jadehaut ab... Als mich einer der sterbenden beiden Hexer fragte wer ich bin, seufzte ich nur... "Nennt mich den Jadewächter..." sagte ich nur.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameVivi
Avatarperson
Apo Nattawin
Beiträge 16
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 09:07 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Ich hatte mich bereits darauf eingestellt, dass dies mein Ende sein könnte. Die Hitze fraß sich durch meine Haut, meine Blüten verbrannten noch bevor sie ihre Mäuler vollständig öffnen konnten, und mit jeder Pflanze, die in den Flammen zugrunde ging, spürte ich einen stechenden Schmerz tief in meiner Brust. Ich wollte mich erneut aufrichten, doch mein Körper gehorchte mir kaum noch. Dann durchschnitt etwas die Nacht.Eine einzelne Bewegung, präzise und lautlos. Einer der Feuerhexer sackte zusammen, noch bevor ich begriff, was geschehen war. Kurz darauf verschwand eine dunkle Gestalt erneut in den Schatten und tauchte unmittelbar neben einem weiteren Angreifer auf. Wieder traf ein Kunai sein Ziel. Ich beobachtete, wie das Gift augenblicklich wirkte und selbst die Magie des Hexers in sich zusammenfiel. Erst als der Fremde vor mir erschien, nahm ich ihn wirklich wahr. Seine Aura war uralt. Ruhig. Unerschütterlich. Sie erinnerte an einen jahrtausendealten Baum, dessen Wurzeln tiefer reichten als jede Erinnerung. Als meine Sinne seine wahre Natur erfassten, weiteten sich meine Augen für einen kurzen Moment. Eine Jadeschlange. Nicht irgendeine. Eine jener uralten Wächter, von denen selbst in den ältesten Überlieferungen meiner Art nur noch geflüstert wurde.
Der letzte Feuerhexer schleuderte seine Flammen mit verzweifelter Wut gegen ihn, doch sie erreichten ihr Ziel nicht. Das Feuer brach an seiner jadegrünen Haut, als hätte es niemals die Kraft besessen, ihn zu verletzen. Es war ein Anblick, den ich kaum begreifen konnte. Während ich selbst unter jeder Flamme litt, stand dieser Fremde regungslos da, als wäre das Feuer lediglich ein lauer Sommerwind. Ich stützte mich schwer auf eine verkohlte Wurzel und rang nach Luft. Der Geruch verbrannter Blüten hing noch immer in der Nacht und überall um uns herum lagen die Überreste meines Gartens. Langsam ließ ich die wenigen Pflanzen, die das Feuer überlebt hatten, wieder aus der Erde wachsen. Kleine Blüten schoben sich vorsichtig zwischen der schwarzen Asche hindurch, als wollten sie beweisen, dass selbst nach einem Inferno neues Leben entstehen konnte. Erst dann hob ich den Blick zu meinem unerwarteten Retter. Einen langen Moment sagte ich nichts. Ich betrachtete ihn lediglich, versuchte den uralten Geist hinter seinen ruhigen Augen zu begreifen, selbst Noxfloris war bereits bei mir und versuchte die verbrennungen zu heilen, sein ganzes Fell leuchtete und umhüllte meinen ganzen arm . Schließlich neigte ich respektvoll den Kopf, obwohl jede Bewegung schmerzte. Ihr habt mir das Leben gerettet, sagte ich mit ruhiger Stimme. Dafür werde ich Euch ewig dankbar sein. Mein Blick glitt kurz über die verkohlte Lichtung und blieb schließlich wieder an ihm hängen. Ich hätte nicht gedacht, in dieser Welt noch einem anderen uralten Hüter zu begegnen. Offenbar irrt sich selbst die Natur manchmal zu meinen Gunsten. Ein erschöpftes, kaum sichtbares Lächeln huschte über meine Lippen, bevor ich langsam die Hand auf eine verkohlte Blume legte und ihr mit dem letzten Rest meiner Kraft neues Leben einhauchte. Die kleine Blüte öffnete ihre violetten Blätter dem Mond entgegen, als hätte sie nie das Feuer berührt, die Welt hatte sich nicht nur äußerlich geändert, auch die Wesen und menschen waren anders, ich war noch immer nicht bei meienr vollen kraft, sonst wären meine pflanzen viel schneller gewesen, ich war gerade nur dankbar das er hier war. Der Letzte Feuerhexer entschied sich für die flucht, wahrscheinlich um irgendwen zu erzählen das ich noch lebte und gerettet wurde.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameLex
Beiträge 15
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 09:51 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
 Nachdem ich zwei der Hexer erwischt hatte sah ich zu dem Mann hinter mir. Noch immer war schwach und wirkte nicht wirklich im vollen Besitz seiner Kräfte. Ich spürte einen Fluch der noch auf ihm lag. Tiefer als er es vielleicht selbst spüren würde... Der letzte Hexer ergriff die Flucht,... wenn er seinem Orden von mir berichten würde, bedeutete das, das ich sie nicht zum letzten gesehen hatte. Ich seufzte und ließ ihn laufen.
Dabei beobachtete ich wie zarte Blüten sich bildeten. Ich sah auf die verkohlten Bäume und schüttelte den Kopf. "Was für eine Zerstörung..." meine Hand an einen der verbrannten Bäume gelegt ließ ich die Kraft der Urzeitwächter hindurch fließen,... ich war einer von vier Wächtern der Ordnung, wir waren so alt wie die Welt. Die Bäume erneuerten sich und wurden wieder grün und ich sah zu dem Blütenverschlinger.
"Ich hätte nicht gedacht, dass es noch einen von euch gibt." sagte ich ehrlich und reichte ihm meine Hand. Als ich ihn hochzog, zog ich ihn ungewollt an meine Brust und nahm seinen lieblichen, leicht blumig holzigen Duft wahr, der sicher schon so manchen Mann in die Knie gezwungen hatte.
Ich sah ihn an und spürte, dass er noch immer mit dem Fluch in sich zu kämpfen hatte. "Warte..." sagte ich ruhig zu ihm und legte meine Hand an seine Brust. Nicht grob sondern nur um mit meiner Präsenz den inneren Fluch zu zerstören. Danach sah ich ihn an. "In ein paar Tagen sollte es dir schon viel besser gehen." sagte ich und ließ ihn dann los.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameVivi
Avatarperson
Apo Nattawin
Beiträge 16
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 10:02 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Einen Moment lang blieb ich reglos stehen und beobachtete, wie sich das Wunder vor meinen Augen vollzog. Dort, wo eben noch verkohlte Stämme und verbrannte Äste gestanden hatten, kehrte das Leben zurück. Frisches Grün zog sich über die Rinde, Blätter entfalteten sich, als hätte das Feuer niemals existiert. Selbst die Pflanzen um mich herum verstummten für einen Augenblick, als würden sie den Mann vor mir ehrfürchtig begrüßen. Eine solche Macht hatte ich seit dem Untergang meines Volkes nicht mehr erlebt. Er heilte die Natur nicht wie ich. Er befahl ihr nicht zu wachsen. Er stellte ihre Ordnung wieder her, als wäre sie niemals gebrochen worden. Seine Worte ließen mich leicht lächeln . Ich dachte dasselbe über Euch, erwiderte ich leise. Unsere Geschichten enden meist damit, dass wir die Letzten unserer Art sind. Als er mir seine Hand entgegenstreckte, zögerte ich nur einen kurzen Augenblick, bevor ich sie ergriff. Seine Hand war überraschend kräftig und zog mich mit einer Leichtigkeit auf die Beine, die ich in meinem geschwächten Zustand nicht erwartet hatte. Durch den Schwung geriet ich näher an ihn, als beabsichtigt, bis ich für einen flüchtigen Moment gegen seine Brust stieß. Ich konnte das ruhige Schlagen seines Herzens hören und den kühlen Duft von Jade, Erde und uralten Wäldern wahrnehmen. Es war ein Geruch, der nach Beständigkeit roch. Nach jemandem, der bereits existiert hatte, lange bevor ich zum ersten Mal eine Blüte hatte erblühen lassen. Nox hatte sich um meine Schultern gelegt und beobachtete den Mann genau, sobald sie sich auflösen würde wusste ich das sie ihn vertraute.
Gerade als ich einen Schritt zurücktreten wollte, hielt mich seine ruhige Stimme auf. Ich hob den Blick zu ihm, ohne Widerstand zu leisten, als seine Hand sich vorsichtig auf meine Brust legte. Im ersten Moment verstand ich nicht, was er tat. Dann spürte ich es. Etwas Kaltes und zugleich Beruhigendes floss durch meinen Körper. Der Fluch, dessen Last ich seit meiner Flucht ununterbrochen mit mir getragen hatte, begann sich zu lösen. Es fühlte sich an, als würden Ranken, die sich tief um mein Herz geschlungen hatten, langsam nachgeben und zerreißen. Ich schloss unwillkürlich die Augen und atmete zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich frei ein. Der Schmerz verschwand nicht vollständig, doch das ständige Gewicht, das jede meiner Bewegungen begleitet hatte, war plötzlich leichter. Als er seine Hand wieder zurückzog, blieb ich noch einen Moment schweigend stehen. Ich legte meine eigene Hand an dieselbe Stelle auf meiner Brust und spürte nach. Der Fluch war verschwunden. Er hatte etwas gelöst, woran ich selbst über Jahre gescheitert war. Langsam hob ich den Blick wieder zu ihm. Ihr habt mir heute nicht nur das Leben gerettet, sagte ich ruhig und mit ehrlicher Dankbarkeit. Ihr habt mir etwas zurückgegeben, von dem ich bereits glaubte, es für immer verloren zu haben. Ein sanftes Lächeln legte sich auf meine Lippen, während um uns herum die ersten kleinen Blüten erneut ihre Köpfe aus der Erde streckten. Als hätten auch sie gespürt, dass die Last auf meiner Seele endlich ein wenig leichter geworden war. Mein Name ist Velithar Eryndor Sylvaine, stellte ich mich schließlich vor und neigte respektvoll den Kopf. U nd ich werde diese Schuld nicht vergessen, Jadewächter. ich schmunzelte nur leicht, ich wusste das ich in einigen tagen meine volle KRaft wieder entfalten könnte, aber fürs erste brauchte ich etwas ruhe. Zumindest scheint es doch noch anständige menschen in dieser komischen Welt zu geben anfreunden micht all der technik konnte ich mich noch immer nicht und auch das würde zeit benötigen, aber gerade war ich froh wieder frei und lebend zu sein, mit einer kleinen handbewegung ließ ich eine Pflanze entstehen ein kleinen Verschlinger den ich den Kopf streichelte und der mit seiner Zunge über sein Maul leckte, ich lächelte leicht, bald würden sie wieder mächtiger sein.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameLex
Beiträge 15
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 10:47 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
 Ich schaute ihn an,... Dann lächelte ich leicht. "Vier von uns, die ältesten, existieren noch,... Elyndor, Vaelor, Corvus und Ich..." erzählte ich ihm wobei ich glaubte, dass Vaelor eine Zeit lang verschwunden war. Zumindest hatte ich ihn nicht gespürt... Ich musterte ihn und lächelte leicht. "Ja diese Welt kann verwirrend sein, doch sie trägt auch ihre guten Seiten." sagte ich zu ihm und ließ ihn los.
Ich dachte einen Moment nach, so wie es schien hatte er kein Obdach und ein Wesen wie er, verfolgt von solchen Leuten, er war noch nicht bei Kräften und war so noch ein leichteres Ziel. "Wenn du willst kannst du mich begleiten, in meinem Loft bis du sicherer als hier draußen. Außerdem ist es ruhiger..." sagte ich und deutete ihm an mir zu folgen.
Ich ging vor, ob er folgte überließ ich ihm, ich würde ihn nicht zwingen. Doch als ich ihn neben mir bemerkte lächelte ich. "Du warst lange eingesperrt nehme ich an?" sonst würde er die Welt besser kennen. Es musste befremdlich für ihn sein all die Lichter, all die Menschen und das weniger Grün.
Ich ging mit ihm zu dem Gebäude in Downtown wo sich mein Loft befand. So brachte ich ihn in mein Loft nach oben. "Komm rein,..." sagte ich ruhig und ließ ihn rein. "Hast du Hunger?" fragte ich ihn, ich konnte mir denken das er lange nichts richtiges gegessen hatte.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameVivi
Avatarperson
Apo Nattawin
Beiträge 16
Registriert Jul 2026
07-25-2026, 11:09 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Ich hörte ihm aufmerksam zu, während wir den Park verließen. Vier. Vier der ältesten Wächter existierten also noch. Es überraschte mich, denn ich hatte geglaubt, dass die Zeit selbst solche Wesen längst verschlungen hätte. Die Namen sagte ich mir innerlich nach, als wollte ich sie tief in meiner Erinnerung verankern. Elyndor. Vaelor. Corvus. Und er. Der Jadewächter. Es beruhigte mich auf eine merkwürdige Weise zu wissen, dass selbst nach all den Jahrtausenden noch Wesen existierten, die ihre Aufgabe nicht vergessen hatten. Sein Angebot überraschte mich ehrlich. Ich hatte nicht erwartet, dass ein Fremder mir nach einer einzigen Begegnung einen Platz anbot. Misstrauen gehörte längst zu meinem Alltag, doch bei ihm spürte ich nichts, das mich zur Vorsicht mahnte. Seine Aura war ruhig. Beständig. Wie die Wurzeln eines uralten Baumes, der schon unzählige Stürme überstanden hatte. Einen Moment sah ich ihm nach, ehe ich mich schließlich in Bewegung setzte und ihm folgte.
Ich nehme Euer Angebot dankbar an. Wir gingen schweigend nebeneinander her. Mein Blick wanderte immer wieder über die Straßen, die hohen Gebäude und die endlosen Lichter, die selbst die Dunkelheit verdrängten. Noch immer fühlte ich mich wie ein Fremder zwischen all dem Stein und Glas. Es gab kaum Erde unter meinen Füßen, kaum Pflanzen, deren Stimmen mich begleiteten. Die Natur war hier leiser. Nicht verschwunden, aber eingesperrt zwischen Beton und Asphalt.
Als er mich fragte, ob ich lange eingesperrt gewesen war, senkte ich kurz den Blick. Ja, antwortete ich nach einer Weile ruhig. Jahrhundert Meine Stimme blieb gelassen, doch die Erinnerung ließ meine Brust schwer werden. Der Orden hielt mich an einem Ort fest, an dem weder Sonnenlicht noch Pflanzen wachsen konnten. Sie wollten meine Verbindung zur Natur brechen. Mich zwingen, für sie zu arbeiten. Ich schüttelte leicht den Kopf. Sie haben es nie geschafft... aber sie haben mir viele Jahre genommen. Während wir weitergingen, betrachtete ich die Menschen, die uns entgegenkamen. Niemand schenkte uns mehr als einen flüchtigen Blick. Für sie waren wir vermutlich einfach zwei Männer auf dem Heimweg. Niemand ahnte, welche Jahrtausende sich hinter unseren Gesichtern verbargen. Als wir schließlich das Gebäude erreichten, blieb ich einen kurzen Moment davor stehen und ließ den Blick an der Fassade emporwandern. So hoch hatte ich noch nie ein Bauwerk gesehen. Ehrliche Verwunderung spiegelte sich in meinem Gesicht, bevor ich ihm nach drinnen folgte. Der Aufzug war mir ebenso fremd wie vieles andere in dieser Welt. Ich beobachtete aufmerksam jede Bewegung, ohne etwas zu sagen, und spürte das leichte Vibrieren unter meinen Füßen, bis sich die Türen wieder öffneten. Im Loft angekommen blieb ich unwillkürlich stehen. Es war großzügig, ruhig und überraschend warm eingerichtet. Das viele Holz, die großen Fenster und die vereinzelten Pflanzen nahmen dem Ort etwas von der Kälte, die ich draußen empfunden hatte. Bei seiner Frage musste ich leise schmunzeln. Hunger...Ich glaube, ich habe vergessen, wie sich Sättigung anfühlt. Mein Blick senkte sich kurz. Während meiner Gefangenschaft war Nahrung selten mehr als das Nötigste, um mich am Leben zu halten. Seit meiner Flucht habe ich mich von Beeren, Wurzeln und allem ernährt, was ich in Parks oder kleinen Wäldern finden konnte. Ich hob den Blick wieder und lächelte ihn dankbar an. E in richtiges Essen hatte ich seit sehr langer Zeit nicht mehr. Meine Stimme wurde etwas leiser. Die Einrichtungen haben sich über die Jahre verändert... dabei betrachtete ich das loft und schaute mich langsam um, ich hatte schon von weiten was sehen können, aber ich war nie nahe ran gegangen nun stand ich mitten in so einen Loft. Nox sprang von meiner Schulter und fuselte herum, bevor sie sich einfach in luft auflöste und uns allein ließ. Und ihr Lebt unter den Menschen die ganze zeit?
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameLex
Beiträge 15
Registriert Jul 2026
07-26-2026, 12:29 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-26-2026, 12:30 AM von Nagael Morvain.)
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
 Nachdem wir ankamen sah ich zu ihm. Mir fiel unweigerlich auf, dass er wirklich unglaublich anziehend wirkte, zumindest auf mich. Ich sah ihn an und nickte. "Stimmt,... die Welt verändert sich ständig. Achja,... tut mir leid, mein Name ist Nagael Morvain." stellte ich mich vor, und jeder der die alten Geschichten kannte wusste das ich die erste Jadeschlange war,... doch wenn er so lange eingesperrt war, wunderte es mich nicht das ihm so vieles fremd war.
"Wir leben unter ihnen und arbeiten unter ihnen... ich habe mich dem Schutz des Trägers der Nehash entschieden, die Edenschlange. Elyndor arbeitet in der größten Bibliothek der Stadt, Vaelor ist Lehrer einer Schule und Corvus... ist Richter." sagte ich zu ihm und versuchte ihm auch gleich zu erklären was das bedeutete. Wir haben uns angepasst und dennoch nie unsere Würde verloren oder unsere Aufgabe.
Doch seit einiger Zeit lag etwas in der Luft... immer mehr Wesen kamen frei, auch Wesen die besser auf ewig versiegelt geblieben wären... "Irgendetwas liegt in der Luft... seit der Urdrache Aureon erwacht ist... und Urhexe befreit wurde,... befindet sich die Welt im Wandel." sagte ich und ging in Richtung Küche. Da ich nicht wusste was er essen wollte entschied ich mich dazu eine Asiapfanne zu machen, das ging am schnellsten. Während ich anfing zu kochen sah ich ihn an.
"Du kannst bleiben wenn du möchtest,... Ich... freue mich ehrlich gesagt über Gesellschaft und besonders wenn eine so... angenehme ist wie deine." meinte ich und lächelte leicht. Als das Essen fertig war gab ich ihm einen Teller und eine Gabel, zeigte ihm wie man diese benutzte und setzte mich mit ihm an den Tisch.
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameVivi
Avatarperson
Apo Nattawin
Beiträge 16
Registriert Jul 2026
07-26-2026, 12:48 AM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Ich beobachtete ihn einen Augenblick schweigend, während er sprach. Der Name ließ etwas in mir nachhallen. Nagael Morvain. Auch wenn ich viele Jahrhunderte von der Welt abgeschnitten gewesen war, waren manche Namen älter als jede Gefangenschaft. Sie wurden von den Wäldern selbst geflüstert, lange bevor ich den Orden kennengelernt hatte. Die erste Jadeschlange. Einer der ältesten Wächter überhaupt. Langsam senkte ich respektvoll den Kopf. Dann ist es mir eine Ehre, Euch kennenzulernen, Nagael Morvain. Ich verstehe nun, weshalb selbst die Natur auf Euch reagiert hat. Aufmerksam hörte ich ihm weiter zu. Es überraschte mich, wie selbstverständlich er von ihrem Leben zwischen den Menschen erzählte. Während ich all die Jahre nur ums Überleben gekämpft hatte, hatten andere einen Platz in dieser neuen Welt gefunden. Eine Bibliothek. Eine Schule. Ein Richter. Es klang beinahe friedlich. Für einen Moment fragte ich mich, ob auch für jemanden wie mich irgendwann ein solcher Platz existieren konnte oder ob ich für immer der letzte Wanderer zwischen den Wäldern bleiben würde. Als er von Aureon und der Urhexe sprach, wurde mein Blick ernster. Auch ich hatte Veränderungen gespürt. Pflanzen flüsterten anders als früher. Die Erde war unruhig geworden und selbst uralte Samen, die jahrtausendelang geschlafen hatten, begannen sich zu regen. Ich habe es ebenfalls bemerkt, sagte ich nachdenklich. D ie Wälder sprechen wieder lauter. Als würde etwas Tiefes unter der Erde erwachen. Manche Pflanzen blühen außerhalb ihrer Jahreszeit und uralte Arten, die längst ausgestorben sein sollten, treiben plötzlich wieder aus. Es fühlt sich an, als würde die Welt sich an etwas erinnern, das sie viel zu lange vergessen musste. Mein Blick folgte ihm in die Küche. Ich blieb zunächst etwas unsicher stehen und beobachtete jede seiner Bewegungen. Der Duft, der sich langsam im Raum ausbreitete, war mir fremd und dennoch angenehm. Würzig, warm und deutlich intensiver als alles, was ich in den letzten Jahren gegessen hatte. Als er mir schließlich anbot zu bleiben, sah ich überrascht zu ihm auf. Seine Worte wirkten ehrlich und ungezwungen. Ein sanftes Lächeln erschien auf meinen Lippen. Dann scheinen wir etwas gemeinsam zu haben, antwortete ich ruhig. A uch ich habe lange niemanden mehr gehabt, dessen Gesellschaft ich als angenehm empfunden habe. Meine Finger strichen unbewusst über ein Blatt der Pflanze neben mir, das sich meiner Berührung entgegenbog. E insamkeit wird mit den Jahrhunderten nicht leichter. Man gewöhnt sich nur daran.Als er mir schließlich den Teller und das Besteck reichte, betrachtete ich beides mit sichtbarer Neugier. Ich ließ mir geduldig zeigen, wie man die Gabel hielt und bewegte sie zunächst etwas unbeholfen, bevor ich seinen Bewegungen folgte. Nach dem ersten Bissen hielt ich überrascht inne. Die unterschiedlichen Aromen breiteten sich auf meiner Zunge aus und ich musste unwillkürlich lächeln. Das... ist außergewöhnlich. Ein leises Lachen entkam mir. I ch fürchte, nach Jahren voller Beeren, Kräuter und Wurzeln habt Ihr meine Erwartungen an Nahrung in nur wenigen Augenblicken völlig verändert. Für einen Moment senkte ich den Blick auf den Teller, ehe ich ihn wieder ansah. Vielen Dank dafür, aber bisher kam es mir nicht so vor als würden die Leute jemanden den sie nicht kennen aufnehmen wollen,wer sagt dir das ich gut bin?
PN schreiben
Beruf
GeschlechtMale
SpielernameLex
Beiträge 15
Registriert Jul 2026
07-26-2026, 01:11 AM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
 Ich schaute ihn an, mit einem leichten Lächeln aß ich weiter und sah ihn weiterhin an. "Vielleicht ist das gut so,... Es wird Zeit das die Menschen sich erinnern was sie vergessen haben." sagte ich ruhig zu ihm und legte die Gabel beiseite nachdem ich fertig war. Ich lächelte als er das Essen lobte und nickte. "Nenn mich Nagael..." bot ich ihm an und sah ihm in die Augen.
"Es gibt nicht nur schlechte Menschen,... unter ihnen leben so viele Wesen und einige von den Menschen sind gütig und ehren die Welt. Wenngleich nicht alle so sind..." sagte ich und stand auf um die Teller abzuräumen ich stellte alles in die Spülmaschine und lehnte mich an die Küchentheke, die Arme verschränkt lächelte ich.
"Woher ich das weiß? Ich kann es spüren... deine Aura spricht zu mir. Die Raben auf den Dächern wissen längst bescheid, die Schatten bleiben ruhig und der Wind flüstert es in den Baumkronen. Wir vier sind alle verbunden,... und jeder von ihnen weiß bereits das du bei mir bist.
Und sie begrüßen es,... denn so kann ich dich besser schützen. Und die helfen dich hier zurecht zu finden." ich lächelte erneut sah zu wie er auf mich zukam. Wieder stieg mir dieser Duft in die Nase. Er war wirklich sehr angenehm...
|