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07-11-2026, 06:25 PM
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Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
 Mit einem leichten Lächeln sah ich wie Caelis zu diesem Sternenkind ging. Dann nickte ich Astraeon und Lumenaria dankend zu. "Ich danke euch,... ohne euer Auftauchen wären wir jetzt auch Gefangene." sagte ich und wollte gerade etwas zu Caelis sagen als ich einen stechenden und bohrenden Schmerz in der Brust spürte. Ich wusste genau was das bedeutete,... meine Schattenklänge waren zu lange ungebändigt gewesen und enormer Klangstille ausgesetzt.
Sie tobten nicht nur, sie waren stärker geworden. Es fühlte sich fast so an wie damals in Echo'Naras als sie durch den Fehler des Priesters in mich hinein gefahren waren, nur war es um einiges schlimmer. Es fühlte sich an würden sie meine Brust zerreißen wollen.
Das schlimmste war, dass mir keiner helfen konnte, nicht mein Sohn, nicht die Urwesen... Ich ging zu Boden und hielt mir die Brust. Mein Herz pulsierte wie ein Hammer in meiner Brust. Die Schattenklänge kreischten in mir, man hörte sie den Ruinen zischen, man sah sie auf dem Boden kriechen.
Schwarze Schatten zogen sich über meine Arme nach oben wie Adern unter meiner Haut. Ich begann zu zittern,... sie wurden stärker, und stärker... Ich wusste, dass ich sie zurück rufen musste, doch so unruhig waren sie noch nie. Ich keuchte...
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07-11-2026, 06:53 PM
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Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Mein Lächeln verschwand augenblicklich, als Kairas zusammensackte. Noch bevor er den Boden vollständig berührte, war ich bei ihm und fing ihn auf. Sofort spürte ich, was geschehen war. Es waren nicht seine Verletzungen. Nicht die Bannrunen und auch nicht die Erschöpfung. Seine Schattenklänge waren außer Kontrolle geraten. Während sie so lange von seiner Seele getrennt gewesen waren, hatten sie sich verändert. Sie waren gewachsen, hatten sich mit der gewaltigen Klangstille des Gefängnisses vermischt und fanden nun den Weg zurück in einen Körper, der sie kaum noch fassen konnte. Ich legte eine Hand an seine Brust und die andere an seine Wange. Kaum berührte ich ihn, traf mich das Kreischen seiner Dissonanz wie ein Messer. Es war kein Klang mehr, sondern pures Leid. Mein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Kairas..., flüsterte ich und strich ihm sanft über die Wange. Schau mich an. Ich wusste, dass ich die Schattenklänge nicht beherrschen konnte. Niemand außer ihm konnte das. Doch ich kannte ihre Melodie. Ich kannte jede einzelne Schwingung seiner Seele, weil sie seit so vielen Jahren mit meiner verbunden war. Langsam schloss ich die Augen und begann erneut zu summen. Diesmal war es keine gewaltige Resonanz, keine Kraft, die Mauern einstürzen ließ. Es war die Melodie, die ich immer nur für ihn gesungen hatte. Die Melodie, mit der ich ihn nach Albträumen beruhigt hatte, mit der ich seine Dissonanz schon unzählige Male wieder ins Gleichgewicht geführt hatte. Meine Klangfäden legten sich vorsichtig um ihn. Nicht, um die Schatten zurückzudrängen, sondern um ihnen den Weg zu zeigen. Ich suchte nicht den Kampf gegen sie. Ich suchte den Kairas, den sie ihr Zuhause nannten. Ihr gehört zu ihm, flüsterte ich mit geschlossenen Augen. Nicht gegen ihn.
Ich spürte, wie die schwarzen Schatten über seine Arme krochen, hörte ihr Zischen und ihr unruhiges Kreischen. Sie wollten nicht gehorchen. Sie waren verletzt. Eingesperrt gewesen. Voller Wut und Schmerz. Langsam ließ ich meine Stirn gegen seine sinken und verband meine eigene Frequenz mit seiner. Meine Kraft war noch immer geschwächt, doch das spielte keine Rolle.
Ihr müsst nicht kämpfen, sagte ich leise weiter, obwohl ich nicht wusste, ob ich zu Kairas oder zu seinen Schatten sprach. Ich spürte, wie seine Brust unter meiner Hand immer heftiger bebte. Jeder Herzschlag ließ seine Dissonanz aufschreien und auch mein eigener Körper begann unter der Belastung zu zittern. Trotzdem wich ich keinen Zentimeter von ihm zurück. Wenn seine Schatten ihn jetzt zu verschlingen drohten, würde ich ihn nicht allein damit lassen. Vorsichtig umfasste ich sein Gesicht mit beiden Händen und öffnete die Augen, bis sich unsere Blicke trafen. Atme mit mir Nicht gegen sie. Mit ihnen. Du hast mir einmal gesagt, dass selbst Schatten ihren eigenen Rhythmus besitzen. Dann hör auf ihn. Sie kennen deine Seele genauso gut wie ich. Meine Finger strichen sanft über seine Wangen, während meine Stimme ruhig weitersummte. Es war keine mächtige Magie mehr. Es war einfach ich. Die Melodie, die ihn seit unserer ersten Begegnung begleitet hatte. Die Melodie, die ihn immer wieder nach Hause geführt hatte. Und ich hoffte mit jeder Faser meines Herzens, dass sie ihn auch dieses Mal erreichen würde.
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Datum: 24.07.2026
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Ort: Unterirdisches Gefängnis
 Mit einem Lächelnd sah ich Seraphine an, sie schien ihre Stimme noch nicht gefunden zu haben aber das war in Ordnung. Zärtlich legte ich meine Hand auf ihre Brust und die andere auf meine. Dann nickte ich... Ich kann dich auch hören wenn du schweigst. sprach ich über die Klänge zu ihr. Gerade sah ich sie noch strahlend an als Astraeon hier bleiben wollte als ich sah wie mein Vater zusammenbrach. Meine Mutter war sofort bei ihm...
Ich erkannte sogleich was los war. Mich zu ihm gekniet legte ich meine Hand auf seine Brust. "Vater du musst die Schattenklänge nicht mehr allein tragen..." ich konnte sie ihm nicht nehmen aber ich konnte sie mit ihm lenken.
Die violetten Klangfäden verbanden sich mit denen meiner Mutter und stärkten ihr Lied. Ich hatte ihn gerade wieder, ich war nicht bereit ihn wieder aufzugeben. "Ihr braucht nicht mehr kämpfen." sie fraßen sich zu seiner Seele, ich spürte wie sie immer mehr wurden, sah die schwarzen Schattenfäden bereits an seinem Hals.
Sie waren nicht nur aufgebracht, sie waren durcheinander geraten,... sie verbanden sich immer mehr mit den letzten dunklen Klängen und Runen in den Ruinen des Gefängnis. Und zogen sich lauter und stärker in ihn zurück. Die Dissonanz verzerrte sich zu einem schrecklichen Kreischen, immer mehr zerrissen sie sich selbst und somit seine eigene Seele. "Vater,... höre auf die Klänge, lass deine Stimme ihren Einklang finden, du bist der erste der Schattenklänge hörte und verstand... du bist stärker als die Dissonanz." ich ließ ihn nicht los.
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Datum: 24.07.2026
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Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich lächelte Caelis dankbar an, als seine Hand meine Brust berührte und ich seine Worte nicht mit meinen Ohren, sondern direkt durch die Klänge vernahm. Langsam legte ich meine Hand auf seine und nickte leicht. Die Angst war noch immer da. Sie saß so tief in mir, dass ich mich nicht einmal traute, den Mund zu öffnen. Zu oft hatte ich versucht zu sprechen und nur schmerzende Stille gefunden. Doch bei ihm musste ich keine Worte finden. Er verstand mich trotzdem. Allein dieser Gedanke ließ mein Herz ein wenig leichter werden. Mein Blick ging dann zu meinen Bruder und seiner Gefährtin als sie ihre Hand an mir legten und die Dunkelheit hinauszogen, es fühlte sich so befreiend an und als könnte ich endlich wieder atmen, aber denoch traute ich mich nocht nicht zu sprechen, aber ich würde es irgendwann wieder können nur langsam ich brauchte zeit dafür.
Im nächsten Augenblick riss mich eine völlig andere Schwingung aus diesem Moment. Ich drehte erschrocken den Kopf und sah, wie Kairas zusammenbrach. Die Schattenklänge breiteten sich aus wie lebendige Dunkelheit, krochen über seinen Körper und erfüllten die Ruinen mit einem Kreischen, das selbst mich zusammenzucken ließ. Ich spürte sofort, dass dies keine gewöhnliche Dissonanz war. Sie litten ebenso sehr wie er. Ohne nachzudenken trat ich näher, blieb jedoch einen kleinen Schritt hinter Elira und Caelis stehen. Ich wollte sie nicht stören. Stattdessen kniete ich mich langsam hin und beobachtete die schwarzen Klangfäden. Früher hätte ich Angst vor ihnen gehabt. Jetzt sah ich etwas anderes. Sie wirkten nicht böse. Sie wirkten verloren.
Vorsichtig hob ich meine Hände vor meine Brust. Ich schloss die Augen und ließ mein Sternenlicht langsam zwischen meinen Fingern entstehen. Es war nur ein sanfter Schimmer, kaum heller als das Licht einer einzelnen Sternschnuppe. Ich wagte nicht, Kairas direkt zu berühren. Seine Klänge gehörten ihm. Aber ich konnte die Dunkelheit um ihn herum mit etwas Ruhe erfüllen.
Das Licht glitt lautlos zwischen Eliras goldenen Klangfäden und Caelis' violetten Resonanzen hindurch. Es legte sich nicht über die Schatten, sondern zwischen sie, wie kleine Sterne am Nachthimmel. Kein Kampf. Kein Zwang. Nur stille Orientierung.
Ich sah Kairas an und wünschte mir mehr als alles andere, ihm Mut zusprechen zu können. Instinktiv öffnete ich leicht die Lippen.
Kein Laut. Sofort zog ich erschrocken die Luft ein und senkte den Blick wieder. Mein Herz begann schneller zu schlagen. Die alte Angst war sofort zurück. Vielleicht... vielleicht war meine Stimme doch noch fort. Ich presste die Lippen aufeinander und schloss für einen Moment die Augen. Statt es erneut zu versuchen, legte ich eine Hand auf mein Herz. Mein Sternenlicht wurde ein wenig heller und floss weiter ruhig zwischen die tobenden Klänge Du bist nicht allein, formte ich den Gedanken, ohne Worte, nur durch meine Melodie.
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07-11-2026, 08:18 PM
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Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
 Sie kreischten immer lauter, so laut, das es in meinen Ohren wehtat, denn ich hörte sie lauter als alle anderen. Sie nahmen die Schreie der Wesen in den zerstörten Mauern auf, zogen den Schmerz aus den gebrochenen Runen und brachten alles zu mir zurück. Ich sah wie Elira zu mir kam, wie sie sprach, ich sah Caelis und ich das das Sternenmädchen.
Und sie alle halfen mir, oder versuchten es, doch die Klänge wurden immer lauter. Doch dann war da plötzlich Stille, kein Klang, kein Schrei und kein Ton,.. absolute Stille. Ich hörte die Schattenklänge nicht mehr und mein Blick ging zu Astraeon, er hatte den Klang des Universums einfach abgestellt. Ich verstand was er vorhatte und dann schloss ich die Augen und ließ den Ruf meiner Schattenklänge erklingen.
Der uralte Klang den ich zuletzt in Echo'Naras ertönen ließ,... er durchbrach die absolute Stille, meine Augen leuchteten violett und als die Klänge wieder ertönten und man wieder etwas hören konnte schwebte ich in die Luft. Ich musste die Schreie in den Mauern hören, musste die Schattenstimmen in den alten Runen erklingen lassen. Und noch einmal begannen die Mauern zu leben, sie begann zu singen,... Jede Stimme war ein Schatten der sich mit mir verband und meine Schattenklänge zu mir zurück führte. Ich ließ sie singen,... ich sang mit ihnen.
Hört...
Nicht mit euren Ohren.
Sondern...
mit eurer Seele.
Denn dort...
leben die Schattenklänge.
Ich bin nicht das Licht.
Ich bin nicht die Nacht.
Ich bin die Stimme,
die zwischen beiden erwacht.
Geboren im Klangsturm.
Gezeichnet vom Riss.
Wo andere nur Dunkel sahen,
fand ich Wahrheit.
Sie nannten mich Fluch.
Sie nannten mich Fehler.
Doch selbst die Stille
sprach meinen Namen.
Lasst die Schatten singen.
Lasst die Resonanz erwachen.
Jeder verlorene Ton
kehrt nach Hause zurück.
Schattenklänge!
Erhebt eure Stimmen!
Durchbrecht jedes Siegel!
Zerreißt jede Lüge!
Ich singe!
Die Dunkelheit antwortet!
Ich rufe!
Die Leere bebt!
Denn ich bin die Stimme,
die niemals verstummt!
Mein Herz schlägt
im Takt der Dissonanz.
Mein Atem trägt
die verlorenen Lieder.
Jeder Schmerz,
den ihr verbergt,
wird zu Kraft
in meiner Melodie.
Keine Angst
ist mir fremd.
Keine Trauer
bleibt ungehört.
Ich nehme sie auf...
und verwandle sie
in Hoffnung.
Sie wollten die Schatten begraben.
Sie wollten die Wahrheit verstummen lassen.
Doch jeder verbotene Ton
kehrt zurück.
Nicht als Fluch.
Nicht als Zorn.
Sondern als Erinnerung
an den Ursprung.
Schattenklänge!
Singt mit mir!
Lasst Himmel und Erde erzittern!
Lasst die Seelen erwachen!
Meine Stimme zerbricht keine Herzen!
Sie zerbricht nur die Ketten,
die sie gefangen halten!
Licht und Schatten!
Harmonie und Dissonanz!
Zwei Stimmen!
Eine Seele!
Ich bin Kairas!
Der Erste,
der die Schatten nicht fürchtet!
Der Erste,
der sie versteht!
Der Erste,
der sie singen lässt!
Fürchtet niemals...
die Dunkelheit,
die eure Wahrheit singt.
Denn selbst
die tiefsten Schatten...
tragen
den Klang
des Ursprungs.
Erst als die Schattenklänge verstummt waren landete ich am Boden und die Schatten waren ruhig. Stille herrschte in den Ruinen. Jeder Schrei, jeder Schmerz in diesen Ruinen lebte nun in mir. Ich sah Elira an und lächelte. "Danke,... meine Melodie." hauchte ich und nahm ihre Hand. Man spürte, dass ich stärker geworden war. Dann sah ich Seraphine an,... "Du musst deine Stimme hören, selbst wenn sie nicht klingt. Dann wird sie zu dir zurück kehren." sagte ich mit einem ruhigen Lächeln.
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Datum: 24.07.2026
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Ich hielt seine Hand die ganze Zeit fest, selbst als die Schattenklänge immer lauter wurden und die Luft unter ihrem Kreischen zu zerreißen drohte. Es schmerzte, ihnen zuzuhören, doch ich ließ ihn nicht los. Ich wusste, dass er mich vielleicht längst nicht mehr wahrnahm und trotzdem blieb ich an seiner Seite. Als plötzlich jede Schwingung verstummte, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Diese vollkommene Stille war beinahe noch beängstigender als das Chaos zuvor. Kein Klang, kein Herzschlag, kein Summen der Welt. Für einen kurzen Augenblick fühlte es sich an, als wäre die Schöpfung selbst stehen geblieben. Mein Blick glitt zu Astraeon und ich verstand, was er getan hatte. Er hatte Kairas einen Augenblick geschenkt, in dem nur seine eigene Seele sprechen konnte.
Sein Gesang durchbrach die Stille wie der erste Klang nach dem Ursprung. Ich schloss die Augen und lauschte jeder einzelnen Schwingung. Seine Stimme trug nicht nur seine eigenen Schatten, sondern auch den Schmerz all jener Wesen, die in diesen Mauern gelitten hatten. Ich spürte ihre Trauer, ihre Angst und ihre Hoffnung, wie sie sich mit seiner Seele verbanden. Doch Kairas ging daran nicht zugrunde. Er tat das, was er schon immer getan hatte. Er hörte zu. Er gab selbst den dunkelsten Stimmen einen Platz, an dem sie nicht länger allein waren. Tränen liefen über meine Wangen, während ich ihn ansah. Immer höher trug ihn sein eigener Klang, bis Licht und Schatten in ihm keinen Gegensatz mehr bildeten. Zum ersten Mal sah ich die Schattenklänge nicht mehr gegen ihn kämpfen. Sie sangen mit ihm. Sie hatten ihren Hüter wiedergefunden. Als seine Füße schließlich wieder den Boden berührten und die letzte Resonanz langsam verklang, trat ich sofort zu ihm. Vorsichtig legte ich beide Hände an sein Gesicht. Sein Blick war ruhig geworden. Die Schatten, die eben noch wie ein Sturm durch seine Seele gejagt waren, ruhten nun in einer Harmonie, wie ich sie noch nie zuvor gespürt hatte. Ein erleichtertes Lächeln legte sich auf meine Lippen, während ich meine Stirn sanft gegen seine sinken ließ. Ich wusste, dass du den Weg zu ihnen wiederfinden würdest , flüsterte ich leise.
Als er mich seine Melodie nannte, schloss ich für einen Moment die Augen. Dieses eine Wort bedeutete mir mehr, als ich jemals hätte ausdrücken können. Sanft strich ich mit meinem Daumen über seinen Handrücken und lächelte ihn an.
Und du bist mein Einklang, antwortete ich leise. Ganz gleich, wie laut die Dissonanz wird. Ich werde dich immer hören. Erst dann wandte ich den Blick zu Seraphine. Seine Worte an sie ließen mich warm lächeln. Langsam trat ich zu ihr, nahm vorsichtig ihre Hände in meine und drückte sie sanft. Eine Stimme beginnt nicht auf den Lippen. Sie beginnt hier.
Behutsam legte ich ihre Hand auf ihr Herz. Ich habe dein Lied schon gehört, lange bevor du einen Ton gesprochen hast. Und ich werde es weiter hören, bis du selbst daran glaubst. Ich schenkte ihr ein aufmunterndes Lächeln, ehe ich noch einmal zu Kairas hinübersah. Zum ersten Mal seit all den schmerzhaften Ereignissen wirkte sein Klang wieder vollständig. Nicht unverändert, sondern gewachsen. Er hatte den Schmerz dieser Ruinen in sich aufgenommen, ohne daran zu zerbrechen. Genau das war es, was ihn seit jeher ausmachte.
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Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
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Ort: Unterirdisches Gefängnis
 Die Klänge der Schatten schrien und ich gab ihm dann einen Moment der absoluten ewigen Stille. Als er verstand tat er das war immer getan hatte, er hörte dem Klang der Stille zu. Als die letzte Stimme verklungen war nickte ich. Ich legte meine Hand auf Seraphines Kopf und strich ihr sanft durchs Haar. Dann sah ich Kairas an,... "Weißt du eigentlich, dass es bisher in keinem Universum ein Wesen wie dich gibt Kairas. Du bist nicht nur der letzte deiner Art du bist absolut einzigartig in jedem Universum." sagte ich und legte meine Hand auf seine Schulter.
"Du bist ein unendliches Klanggefäß, ein Resonanzkörper der jeden Klang, egal ob in der Stille oder im Ton in sich aufnehmen kann. Nichts kann dich töten, solange noch eine Stimme in der Stille klingt. Prinz von Echo'Naras... Klanghüter der Universen..." ich musste lächeln und hockte mich dann zu Seraphine.
"Möchtest du mit mir und Lumenaria auf diesem Stern, den die Bewohner Erde nennen, bleiben?" fragte ich sie. Ich sah wie sie an dem kleinen Caelis hing und wer wusste schon was das Universum sich für die beiden zurechtgelegt hatte. Doch ich sah, dass sie füreinander bestimmt waren, noch lange bevor sie einander überhaupt gekannt hatten. Ich sah Lumenaria an, sie meinte sie würde auch gerne bleiben.
"Dann bleiben wir..." versicherte ich und hauchte Seraphine noch einen Kuss auf die Stirn bevor ich mich aufrichtete und zu den beiden anderen Wesen sah. Kiren und Lunaria... "Ihr findet euren Weg sicher, vielleicht solltet ihr bleiben, ihr könnt eines meiner Häuser nutzen und nach euren Wünschen gestalten." ich hatte im Laufe der Jahrtausende viele Häuser auf diesem Stern erworben. Mit einem Lächeln sah ich beide an...
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Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
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Ich lächelte, als ich sah, wie sich die letzten Schattenklänge in Kairas beruhigten. Seine Resonanz hatte sich verändert. Sie war tiefer geworden, weiter, als hätte sie mit jedem Schmerz, den sie aufgenommen hatte, auch an Verständnis gewonnen. Als Astraeon zu ihm sprach, hörte ich aufmerksam zu. Seine Worte waren niemals leichtfertig gewählt. Wenn er sagte, dass es in keinem Universum ein Wesen wie Kairas gab, dann wusste ich, dass dies keine Übertreibung war. Mein Blick ruhte einen Moment auf Kairas. Dann trage diese Gabe mit Stolz, sagte ich ruhig. N icht, weil sie dich mächtiger macht als andere, sondern weil sie dir erlaubt, selbst den Stimmen zuzuhören, die längst niemand mehr hören möchte. Das ist eine Verantwortung, die nur wenige tragen könnten. Anschließend wanderte mein Blick zu Seraphine. Als Astraeon sie fragte, ob sie mit uns auf der Erde bleiben wollte, musste ich unwillkürlich lächeln. Ich brauchte ihre Antwort nicht zu hören. Schon ihr Blick verriet, dass ein Teil ihres Herzens diesen Stern längst angenommen hatte. Ich legte ihr sanft eine Hand auf den Rücken und schenkte ihr ein warmes Lächeln. Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam hierbleiben, sagte ich leise. Diese Welt hat Narben, genau wie wir. Vielleicht können wir gemeinsam lernen, dass beides heilen darf.
Als Astraeon schließlich entschied, ebenfalls zu bleiben, sah ich ihn mit einem liebevollen Blick an. Ich glaube, dieser Planet wird nie begreifen, welches Glück er gerade bekommen hat, sagte ich schmunzelnd. Ein Weltenverschlinger, der freiwillig beschließt, auf der Erde zu wohnen, dürfte selbst für dieses Universum eine Seltenheit sein.
Sein Angebot an Kiren und Lunaria erfüllte mich mit Freude. Ich sah zu den beiden hinüber und nickte ihnen freundlich zu. Nach allem, was ihr verloren habt, verdient ihr einen Ort, den ihr ohne Angst euer Zuhause nennen könnt. Einen Ort, an dem ihr eure gemeinsame Geschichte nicht mehr nur erträumen müsst, sondern wirklich leben könnt.
Ich ließ meinen Blick noch einmal über alle schweifen. Elira und Kairas standen wieder Seite an Seite, Caelis war endlich bei seinen Eltern, Seraphine hatte ihren Bruder wiedergefunden und selbst die uralten Wesen, deren Schicksale so lange voneinander getrennt gewesen waren, blickten einer Zukunft entgegen. Das Gefängnis lag in Trümmern und mit ihm ein Teil der Finsternis, die so viele Leben überschattet hatte. Ich atmete tief ein und hob den Blick zum Himmel. Die Sterne wirkten heute heller als zuvor. Vielleicht hatten sie sich nicht verändert. Dann beginnt für uns wohl ein neues Kapitel, sagte ich leise.
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