Szeneninformationen
Charaktere: Elian Vesper &
Tyron Sterling
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 01.06.2026
Ort: Überall
Die Kerle standen noch immer um mich herum sie hatte garnicht vor zu gehen man hörte sie noch immer reden, aber ich wollte nicht zuhören ich versuchte es aber ich konnte nichts daran ändern das es wirklich zweifel hervor lockte. Dann war da seine Stimme die mich aufsehen ließ. Ich spürte, wie meine Beine nachgaben, als er direkt zu mir kam, ohne den Männern auch nur einen zweiten Blick zu schenken. Seine Arme legten sich um mich und erst in diesem Moment merkte ich, wie sehr ich gezittert hatte. Ich vergrub mein Gesicht an seiner Schulter und schloss die Augen. Der Geruch nach kalter Nachtluft, Leder und seinem Parfum ließ mein Herz langsam wieder ruhiger schlagen. Seine Worte trafen mich tiefer, als ihm wahrscheinlich bewusst war.
Du bist perfekt so, wie du bist... Die Stimmen der Männer waren für einen kurzen Augenblick verschwunden. Es gab nur noch ihn und mich. Meine Finger krallten sich unbewusst in den Stoff seiner Jacke.
Es... es tut mir leid..., brachte ich kaum hörbar hervor. Meine Stimme brach mitten im Satz ab. Ich hatte wirklich geglaubt, niemandem zur Last fallen zu wollen. Stattdessen hatte ich genau das Gegenteil erreicht. Langsam hob ich den Blick wieder. Die Männer waren noch immer da. Einer schnaubte verächtlich.
"Ist das süß“, spottete er.
"Der Bassist muss sein Haustier retten.“ Ein anderer grinste breit.
"Wir sagen doch nur die Wahrheit. Der Kleine passt nicht zu euch. Er sieht aus wie ein Idol für kleine Mädchen. Der soll lieber mit Kuscheltieren spielen, statt auf einer bühne zu stehen.“ Instinktiv drückte ich mich etwas dichter an Tyron. Nicht weil ich Angst hatte, dass er verlieren könnte. Davor hatte ich nie Angst. Ich hatte Angst davor, dass er sich meinetwegen die Hände schmutzig machen musste. Dass er verletzt werden könnte. Dass wieder jemand wegen mir kämpfen musste.
Bitte..., flüsterte ich und zupfte vorsichtig an seinem Ärmel.
Du musst nicht... Sie... sie hören irgendwann auf... Aber selbst während ich diese Worte sagte, wusste ich, dass ich selbst nicht daran glaubte. Diese Männer wollten gar nicht zuhören. Sie wollten jemanden brechen. Mich brechen. Einer machte einen Schritt nach vorne und stieß mir mit dem Finger gegen die Brust als ich mich wieder halb zu ihnen umgedreht hatte.
"Na los. Versteckst du dich jetzt hinter deinem Anführer?“ Ich zuckte unwillkürlich zusammen, doch noch bevor ich etwas sagen konnte, breitete sich um meine Hände wieder dieses silbrige Leuchten aus. Winzige Noten stiegen lautlos in die Luft, tanzten um uns herum und legten sich wie ein schützender Schleier um Tyron und mich. Ich hatte meine Magie nicht gerufen. Sie reagierte einfach auf meine Gefühle. Auf meine Angst. Auf den Wunsch, dass niemand, den ich liebte, wegen mir verletzt wurde. Meine Lippen bebten leicht.
Ich... ich passe vielleicht wirklich nicht zu einer Band wie NEON VOID..., flüsterte ich leise, den Blick gesenkt.
Aber... wenn Tyron sagt, dass ich dazugehöre... dann... dann glaube ich ihm mehr als euch... Zum ersten Mal hob ich den Kopf wieder an und sah den Männern direkt in die Augen. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern.
Denn... sie sind meine Familie. Und kaum ausgesprochen fingen die kerle wiedert an zu lachen, was mein Blick direkt wieder sinken ließ.
"Er ist wirklich in einer Wolke der kindheit gefangen so ein schwachsinn! Schießt den kleinen Vogel ab und sucht euch jemand richtiges! Das kann sich ja keiner mit ansehen" dabei wollte gerade jemand nach meinen arm greifen und mich tyron entziehen.