Szeneninformationen
Charaktere: Damien Kurogane &
Kaelith Ember &
Kairas Echoveil &
Elira Yena Amezaw
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 10.06.2025
Triggerwarnung: FSK 21
Ort: Penthouse - Villa
Ich spürte den Augenblick, in dem Kairas aufhörte, seine Schattenklänge zurückzuhalten. Das ganze Haus antwortete darauf. Die Wände sangen, der Boden vibrierte und jeder einzelne Kristall erwachte zu neuem Leben. Als der gewaltige Wächter aus Klang und Kristall entstand, blieb ich dennoch ruhig. Ich kannte ihn. Er war keine Waffe. Er war ein Beschützer. Er erhob sich nur dann, wenn das Herz unseres Zuhauses selbst entschied, dass seine Familie in Gefahr war. Mit jedem Schlag seiner mächtigen Axt verstummten weitere dämonische Klänge. Die Luft war erfüllt vom Echo zerbrechender Runen und dem letzten Aufschrei dunkler Magie, die sich gegen das Licht des Hauses nicht behaupten konnte. Dennoch blieb mein Blick auf den Dämon mit der Kettenpeitsche gerichtet. Er wich nicht zurück. Während seine Gefährten fielen, verzog sich sein Gesicht zu einem kalten Lächeln. Langsam ließ er die Peitsche über den Boden schleifen, sodass schwarze Funken aus den Gliedern sprühten. B
eeindruckend, knurrte er mit rauer Stimme. J
etzt verstehe ich, warum man euch beide seit Jahrhunderten meidet Er spuckte Blut auf den Marmorboden und hob den Blick direkt zu Kairas.
Aber glaub bloß nicht, dass wir allein gekommen sind. Mit seiner freien Hand griff er plötzlich in seine Brust und riss sich ein schwarzes Medaillon vom Hals. Ohne zu zögern zerdrückte er es zwischen seinen Fingern. Im selben Augenblick breitete sich ein dunkler Riss über dem Boden aus, nicht um das Haus zu zerstören, sondern wie ein Signal. Ein Ruf. Ich spürte sofort, wie sich die Magie weit außerhalb der Villa bewegte. Der Dämon lachte heiser.
Wir mussten den Fuchs nicht zurückbringen. Wir mussten ihn nur finden. Seine Augen glühten rot auf.
Das Siegel war unser Leuchtfeuer. Jetzt, da es verschwunden ist, kennt jeder Jäger der Unterwelt seinen Geruch. Seine Stimme blieb erstaunlich ruhig, obwohl der Kristallwächter nur wenige Schritte entfernt stand. Er hatte längst akzeptiert, dass er diesen Kampf nicht überleben würde. T
ötet mich. Tötet uns alle. Das spielt keine Rolle mehr. Er hob die Kettenpeitsche ein letztes Mal an und deutete mit ihr in Richtung des Klangraums.
Von diesem Augenblick an wird jeder Dämon, jeder Hexenzirkel, jeder Sammler verbotener Wesen und jeder Händler der Unterwelt wissen, dass der letzte Höllenfuchs frei ist. Ihr habt ihn gerettet... und gleichzeitig der ganzen Welt gezeigt, dass er existiert. Langsam ließ ich meine eigene Melodie durch das Haus fließen und stellte mich wortlos neben Kairas er wusste wohl nicht das dieser jhunge noch eine Schwester hatte. Meine Hand legte sich ruhig an seinen Rücken. Ich spürte seine Schattenklänge noch immer in Bewegung und antwortete ihnen mit meinen Lichtklängen, damit sie nicht aus Wut handelten. Dann sah ich den Dämon an. In seinen Augen lag kein Mut mehr, sondern Fanatismus
Du irrst dich, sagte ich ruhig, während meine Stimme den gesamten Eingangsbereich erfüllte.
Ihr habt heute keinen Höllenfuchs gefunden. Ihr habt ihn endgültig verloren. Meine Lichtklänge erhoben sich um den Kristallwächter und legten sich wie schimmernde Bänder um seine mächtigen Arme.
Und jetzt wird dieses Haus dafür sorgen, dass niemand von euch jemals wieder einem unschuldigen Wesen Ketten anlegt.