07-25-2026, 09:07 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Velithar Eryndor Sylvaine & Nagael Morvain
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Triggerwarnung: FSK25
Ort: Überall
Der letzte Feuerhexer schleuderte seine Flammen mit verzweifelter Wut gegen ihn, doch sie erreichten ihr Ziel nicht. Das Feuer brach an seiner jadegrünen Haut, als hätte es niemals die Kraft besessen, ihn zu verletzen. Es war ein Anblick, den ich kaum begreifen konnte. Während ich selbst unter jeder Flamme litt, stand dieser Fremde regungslos da, als wäre das Feuer lediglich ein lauer Sommerwind. Ich stützte mich schwer auf eine verkohlte Wurzel und rang nach Luft. Der Geruch verbrannter Blüten hing noch immer in der Nacht und überall um uns herum lagen die Überreste meines Gartens. Langsam ließ ich die wenigen Pflanzen, die das Feuer überlebt hatten, wieder aus der Erde wachsen. Kleine Blüten schoben sich vorsichtig zwischen der schwarzen Asche hindurch, als wollten sie beweisen, dass selbst nach einem Inferno neues Leben entstehen konnte. Erst dann hob ich den Blick zu meinem unerwarteten Retter. Einen langen Moment sagte ich nichts. Ich betrachtete ihn lediglich, versuchte den uralten Geist hinter seinen ruhigen Augen zu begreifen, selbst Noxfloris war bereits bei mir und versuchte die verbrennungen zu heilen, sein ganzes Fell leuchtete und umhüllte meinen ganzen arm . Schließlich neigte ich respektvoll den Kopf, obwohl jede Bewegung schmerzte. Ihr habt mir das Leben gerettet, sagte ich mit ruhiger Stimme. Dafür werde ich Euch ewig dankbar sein. Mein Blick glitt kurz über die verkohlte Lichtung und blieb schließlich wieder an ihm hängen. Ich hätte nicht gedacht, in dieser Welt noch einem anderen uralten Hüter zu begegnen. Offenbar irrt sich selbst die Natur manchmal zu meinen Gunsten. Ein erschöpftes, kaum sichtbares Lächeln huschte über meine Lippen, bevor ich langsam die Hand auf eine verkohlte Blume legte und ihr mit dem letzten Rest meiner Kraft neues Leben einhauchte. Die kleine Blüte öffnete ihre violetten Blätter dem Mond entgegen, als hätte sie nie das Feuer berührt, die Welt hatte sich nicht nur äußerlich geändert, auch die Wesen und menschen waren anders, ich war noch immer nicht bei meienr vollen kraft, sonst wären meine pflanzen viel schneller gewesen, ich war gerade nur dankbar das er hier war. Der Letzte Feuerhexer entschied sich für die flucht, wahrscheinlich um irgendwen zu erzählen das ich noch lebte und gerettet wurde.
