Szeneninformationen
Charaktere: Caelan Lior Vaelis &
Azrael Vespera
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 15.07.2026
Ort: Überall
Seine Worte ließen etwas in mir zur Ruhe kommen, von dem ich gar nicht bemerkt hatte, wie angespannt es die ganze Zeit gewesen war. Ich hatte mich schon darauf eingestellt, für jede Kleinigkeit eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Dass jemand einfach freundlich war, ohne etwas zu verlangen, fühlte sich beinahe fremd an. Als seine Hand noch einmal sanft über meine Wange strich, senkte ich für einen Moment den Blick. Es war ungewohnt, doch ich wich seiner Berührung nicht aus. .
..Danke, murmelte ich leise. Ich sah ihm nach, wie er den Raum verließ, und wickelte die Decke etwas fester um meinen Körper. Meine Schulter zog noch leicht, doch längst nicht mehr so schlimm wie zuvor. Als er mit einem Teller zurückkam, stieg mir sofort der Duft des Essens in die Nase. Mein Magen knurrte laut und ich wurde augenblicklich rot.
E-Entschuldigung... Vorsichtig nahm ich den Teller entgegen, als hätte ich Angst, ihn fallen zu lassen. Das Essen war noch warm. Allein der Duft ließ mir Tränen in die Augen steigen. Ich wusste nicht mehr, wann ich zuletzt eine richtige Mahlzeit bekommen hatte.
Das... riecht wunderbar... Danke... Nagael auch... Erst nach einigen Sekunden wagte ich den ersten Bissen. Anfangs langsam und vorsichtig. Fast so, als müsste ich erst sicher sein, dass mir niemand den Teller wieder entreißen würde. Doch kaum hatte ich etwas gegessen, meldete sich mein Hunger mit voller Wucht zurück. Ich aß schneller, hielt plötzlich inne und sah ihn beschämt an.
Es... tut mir leid... Im Orden... bekam ich manchmal tagelang nichts. Wenn sie wollten, dass meine Magie stärker wurde, gaben sie mir etwas zu essen. Wenn nicht... warteten sie einfach, bis ich schwächer wurde. Ich senkte den Blick auf den Teller.
Ich glaube... mein Körper hat vergessen, dass Essen nicht mehr weggenommen wird. Während ich weiter aß, hörte ich unbewusst seinem Telefonat zu. Als ich die Worte hörte, dass der Orden vielleicht zurückkommen könnte, versteifte sich mein ganzer Körper. Meine Finger begannen leicht zu zittern und mein Blick glitt sofort zur Tür. .
..Sie finden mich immer..., sagte ich leise.
Egal wohin ich geflohen bin... irgendwann haben sie mich wiedergefunden. Allein der Gedanke ließ mein Herz schneller schlagen. Doch dann spürte ich erneut seine Hand, die mir sanft eine Haarsträhne hinter das Ohr strich. Fast automatisch sah ich zu ihm auf. Als er mir versprach, dass ich hier sicher sei, blieb ich einen langen Moment schweigend sitzen. Ich suchte in seinen Augen nach einer Lüge, nach Unsicherheit oder Mitleid, doch ich fand nichts davon. Nur Ruhe. Langsam ließ die Anspannung in meinen Schultern nach.
Sie haben mich hergebracht damit ich gefressen werden, wie kann es sein das ausgerechnet dieser mich schützt? Schlangen hier schienen sie überall zu sein und sie konnten mich mit einen haps töten und fressen und doch wurde sich hier um mich gekümmert. Ich aß dabei langsam den Teller auf und musterte ihn vorsichtig, es war mir noch imemr unglaublich peinlichd as ich mich gewandelt hatte.
Das grinsen deines Freundes hatte mich erst verängstigt....ich hab nicht gedacht das ich leben kann...