Szeneninformationen
Charaktere: Damien Kurogane &
Kaelith Ember &
Kairas Echoveil &
Elira Yena Amezaw
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 10.06.2025
Triggerwarnung: FSK 21
Ort: Penthouse - Villa
Ich spürte sofort, wie Kairas sich veränderte, als sein Blick auf das Bannmal fiel. Seine Schattenklänge wurden unruhig, nicht weil sie außer Kontrolle gerieten, sondern weil sie das Böse erkannten, das sich in den Runen eingenistet hatte. Sanft strich ich mit meinem Daumen über seinen Handrücken und ließ meine eigene Magie wie eine leise Melodie durch unsere verbundenen Hände fließenAls Kaelith schließlich das Hemd ganz auszog, stockte selbst mir für einen Augenblick der Atem. Nicht wegen der Narben allein. Ich hatte viele verletzte Körper gesehen. Doch noch nie hatte ich erlebt, dass Schmerz so sorgfältig konserviert worden war. Jede einzelne Wunde war mit einem Bann versehen worden, damit sie niemals heilen konnte. Es war keine Folter gewesen, die irgendwann endete. Es war ein Fluch, der sich jeden Tag aufs Neue von seinem Leid ernährte. Langsam trat ich näher, ohne ihn zu bedrängen. Mein Blick glitt über die schwarzen Linien, die sich wie Dornen über seinen Rücken zogen. Zwischen ihnen konnte ich sein wahres Feuer sehen. Klein. Flackernd. Erschöpft. Und dennoch lebendig. Es wartete nur darauf, endlich wieder atmen zu dürfen. Als Kairas erklärte, dass wir keine Zeit verlieren dürften, nickte ich schweigend. Ich wusste, dass er recht hatte. Noch ein wenig länger und diese Runen hätten begonnen, nicht nur seine Magie, sondern seine Seele endgültig zu verschlingen. Gemeinsam folgten wir ihm in den Klangraum. Kaum betraten wir ihn, antworteten die Kristalle in den Wänden auf unsere Anwesenheit. Sanfte Lichtwellen liefen durch den Raum und vermischten sich mit den ersten dunklen Tönen der Schattenklänge. Ich blieb dicht hinter Kairas stehen und beobachtete Kaelith. Sein Blick wanderte vorsichtig durch den Raum, während seine Finger noch immer nach Damiens Hand suchten. Es rührte mich, wie selbstverständlich Damien sie ihm wieder gab. Genau diese Verbindung würde Kaelith durch das tragen, was gleich geschehen musste. Als Kairas begann zu singen, schloss ich langsam die Augen. Meine eigene Stimme erhob sich einen Herzschlag später. Sie war das Gegenstück zu seinen Schattenklängen. Wo seine Melodie die Dunkelheit aus den Runen löste, fing meine sie auf, hüllte sie ein und ließ sie in reine Stille zerfallen, damit nichts davon jemals zu Kaelith zurückkehren konnte. Die Klänge erfüllten den gesamten Raum und begannen, sich wie Licht und Schatten umeinander zu winden. Ich spürte, wie die ersten schwarzen Fäden sich widerwillig aus den Runen lösten. Sie zogen sich langsam aus seiner Haut, als würden sie sich an ihm festkrallen wollen. Doch sie fanden keinen Halt mehr. Nicht gegen unsere vereinte Magie. Nicht gegen die Wärme, die Damien ihm schenkte. Während ich weitersang, richtete ich meinen Blick auf Kaelith. Seine Seele klang bereits anders als noch vor wenigen Minuten. Noch immer voller Schmerz, aber zwischen den gebrochenen Tönen hörte ich zum ersten Mal Hoffnung. Mein Blick ruhte auf ihn sah wie die schwärze verschwand wie nur die wunden zurückblieben, er war so zerfressen das war unglaublich und ich hatte bereits viel gesehen.