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Am Ende wirst du mir gehören
07-20-2026, 02:49 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Lycaon Vaelmont & Kael Draven Ashcroft
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 20.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Anywhere
Ich schloss die Tür hinter mir mit derselben ruhigen Präzision, mit der ich jede meiner Bewegungen ausführte. Der Termin war für die Vorstellung meines neuen persönlichen Sekretärs angesetzt gewesen. Statt eines Mannes, der höflich wartend vor meinem Schreibtisch stand, fand ich jemanden vor, der es sich auf eben diesem Schreibtisch bequem gemacht hatte, als gehöre ihm bereits das Büro. Mein Blick glitt langsam über die Szene, ehe er schließlich in seinen Augen hängen blieb. Er lächelte. Freundlich.Fast schon unschuldig. Doch nichts an diesem Augenblick wirkte gewöhnlich. Kaum hatte sich die Tür geschlossen, nahm ich den feinen Duft wahr, der in der Luft lag. Süß, warm und ungewöhnlich intensiv. Für die meisten Alphas mochte eine solche Mischung sofort den Instinkt wecken. Ich spürte durchaus, wie mein Wolf den Kopf hob und aufmerksam wurde, doch jahrelange Disziplin ließ nicht zu, dass sich auch nur der kleinste Muskel in meinem Gesicht regte. Mein Blick blieb ruhig, meine Haltung aufrecht. Langsam trat ich näher an den Schreibtisch heran, ohne mich von der Situation aus dem Konzept bringen zu lassen. Herr Vaelmont, erwiderte ich mit ruhiger Stimme. Ein ungewöhnlicher erster Eindruck. Mein Blick wanderte kurz zu seiner Sitzposition und anschließend wieder in sein Gesicht. In diesem Unternehmen pflegen wir allerdings gewisse Umgangsformen. Ich stellte meine Aktentasche neben dem Schreibtisch ab und verschränkte die Hände locker hinter dem Rücken. Erst jetzt ließ ich meinen Blick einen Moment länger auf ihm ruhen. Er hielt meinen Blick ohne Zögern. Interessant. Die meisten Menschen senkten die Augen früher oder später, besonders wenn ich ihnen direkt gegenüberstand.
Etwas an ihm war anders. Die Atmosphäre im Raum hatte sich verändert, kaum dass ich eingetreten war. Es war, als würde sich etwas Unsichtbares langsam ausbreiten. Mein Instinkt registrierte jede Kleinigkeit, doch anstatt darauf zu reagieren, beobachtete ich nur. Seit meiner Kindheit hatte ich gelernt, dass wahre Gefahr selten laut war. Sie trat höflich ein, lächelte freundlich und wartete darauf, unterschätzt zu werden. Ihr Lebenslauf ist beeindruckend, sagte ich schließlich gelassen. Meine Stimme blieb vollkommen kontrolliert. Ich hoffe allerdings, dass Ihre Arbeitsweise ebenso professionell ist wie Ihre Bewerbungsunterlagen.
Doch während ich sprach, wurde mir zunehmend bewusst, dass es nicht seine Worte waren, die meine Aufmerksamkeit forderten. Es war sein Duft. Er hatte sich verändert. Oder vielmehr... er entfaltete sich erst jetzt. Verführerisch, ohne aufdringlich zu wirken. Er legte sich beinahe unmerklich über den Raum, kroch mit jeder Einatmung tiefer in meine Sinne und weckte etwas, das ich seit Jahren mit eiserner Disziplin unter Kontrolle hielt. Mein Wolf hob nicht länger nur aufmerksam den Kopf. Er trat einen Schritt nach vorn. Ich spürte dieses leise Knurren tief in meiner Brust. Kein Geräusch, sondern ein uralter Instinkt. Ein Teil von mir fixierte den Fremden vor mir inzwischen mit einer Intensität, die mir missfiel. Meine Finger spannten sich unmerklich hinter meinem Rücken an. Ich zwang meine Atmung ruhig zu bleiben, doch jeder weitere Atemzug ließ seinen Duft stärker erscheinen. Langsam glitt mein Blick erneut über ihn. Sein ruhiges Lächeln. Seine entspannte Haltung auf meinem Schreibtisch. Diese Augen, die mich beobachteten, als würden sie jede kleinste Regung meines Gesichts lesen. Er war außergewöhnlich attraktiv.Mein Wolf gefiel das. Ganz und gar. Ein unzufriedenes Knurren hallte durch meine Gedanken, doch ich ignorierte es. Noch. Ich trat näher an den Schreibtisch heran, bis nur noch wenige Schritte zwischen uns lagen. Mein Blick löste sich keine Sekunde von seinem. Irgendetwas an ihm zog mich an, obwohl jeder Instinkt gleichzeitig Alarm schlug. Das war kein gewöhnlicher Omega. Dafür war seine Präsenz zu... schwer. Zu einnehmend. Der Duft legte sich wie dichter Nebel über meine Sinne. Mein Herz schlug kräftiger gegen meine Brust und ich bemerkte sofort, dass meine Selbstbeherrschung zum ersten Mal seit Jahren ernsthaft auf die Probe gestellt wurde. Ich hob leicht das Kinn. Tief in meinen bernsteinfarbenen Augen begann ein goldenes Leuchten aufzublitzen. Kaum sichtbar, aber da. Sie spielen ein gefährliches Spiel, Herr Vaelmont, sagte ich ruhig. Meine Stimme war tiefer geworden, rauer als zuvor. Sie wissen sehr genau, welche Wirkung Sie auf andere haben. Ich hielt seinen Blick fest, ohne zu blinzeln. Für einen flüchtigen Moment wollte mein Wolf die Distanz zwischen uns überwinden. Nicht aus Aggression. Nicht aus Jagdtrieb. Sondern aus einem Instinkt, den ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte. Ich unterdrückte ihn mit aller Kraft. Die meisten Alphas hätten längst die Kontrolle über ihre Gedanken verloren. Andere hätten wahrscheinlich vergessen, weshalb sie dieses Büro überhaupt betreten haben. Ein kaum sichtbares Schmunzeln legte sich auf meine Lippen, obwohl ich längst wusste, dass jede weitere Sekunde in seiner Nähe gefährlicher wurde. Sie haben sich allerdings den falschen Mann ausgesucht. Ob ich das sagte, weil ich ihn überzeugen wollte oder weil ich mich selbst daran erinnern musste, wusste ich in diesem Moment nicht mehr, ich war verlobt und mit einen Mann hatte ich nie was gehabt geschwiege fand ich sie attraktiv, aber dieser Mann....ich wusste nicht was es war aber mein ganzer Körper sehnte sich nach seiner nähe, jedoch kämpfte ich mit meinen innerlichen Wolf um kontrolle.Runter von meinem Schreibtisch! Erste Regel!
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Am Ende wirst du mir gehören - von Lycaon Vaelmont - 07-20-2026, 02:27 PM
RE: Am Ende wirst du mir gehören - von Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026, 02:49 PM

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