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Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten
07-11-2026, 01:37 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich lächelte ihn an, während ich spürte, wie meine Stimme  wieder vollkommen zu mir gehörte. Behutsam hob ich eine Hand an meinen Hals und brachte leise einen Ton hervor. Er war klar, warm und frei. Tränen stiegen mir erneut in die Augen. Langsam sah ich wieder zu ihm und nickte sanft. Sie ist zurück, flüsterte ich mit einem Lächeln, das ich nicht mehr zurückhalten konnte. Und das Erste, was ich mit ihr sagen möchte, ist, wie unendlich glücklich ich bin, dass du lebst. Als seine Hand meine Wange berührte, schloss ich für einen Augenblick die Augen und schmiegte mich dieser Berührung entgegen. So oft hatte ich mir vorgestellt, wie sie sich wohl anfühlen würde. Keine Vorstellung war der Wirklichkeit auch nur ansatzweise nahegekommen. Als er sagte, dass er niemals damit gerechnet hätte, mich berühren zu können, musste ich leise lachen, obwohl mir gleichzeitig die Tränen über die Wangen liefen. Ich auch nicht, gestand ich ehrlich. Und jetzt möchte ich nie wieder einen einzigen Tag erleben, an dem ich dich nicht bei mir habe. Als seine Lippen erneut meine fanden, erwiderte ich den Kuss voller Zärtlichkeit. Der silberne Nebel, der uns umgab, wirkte nicht länger einsam oder traurig. Er fühlte sich an wie ein Zuhause. Die Mondblüten öffneten ihre Blütenblätter im sanften Licht und ich spürte, wie sich unsere Magien miteinander verbanden, ohne dass wir dafür etwas tun mussten. Es war, als hätten sie nur auf diesen Augenblick gewartet. Als wir uns voneinander lösten, folgte ich seinem Blick nach oben. Die kosmischen Mächte, die uns gerettet hatten, erfüllten den Himmel mit einer Ehrfurcht, die ich kaum in Worte fassen konnte. Ich verschränkte meine Finger mit seinen und ging gemeinsam mit ihm auf sie zu. Als er seinen Dank aussprach, nickte ich zustimmend und ließ meinen Blick über Aureon, Elysara, Kairas, Elira und den kleinen Caelis gleiten. Mein Herz wurde warm, als ich sah, wie fest die beiden ihren Sohn in den Armen hielten. Nach all den verlorenen Jahren war ihre Familie endlich wieder vollständig. Auch ich danke euch, sagte ich leise. Nicht nur, weil ihr uns befreit habt. Sondern weil ihr niemals aufgehört habt, füreinander zu kämpfen. Ohne diesen Mut hätten wir uns niemals begegnen können. Ich lächelte sanft und drückte Kirens Hand ein wenig fester. Solltet ihr jemals die verlorenen Pfade betreten oder ihren Schutz brauchen, werdet ihr dort immer Freunde finden. Ihr habt uns mehr zurückgegeben als unsere Freiheit. Ihr habt uns unsere Zukunft geschenkt. Ich lehnte meinen Kopf leicht an seine Schulter und betrachtete noch einen Moment die wiedervereinten Familien und die Wesen, die langsam in ihre Welten zurückkehrten. Zum ersten Mal seit einer Ewigkeit fühlte sich die Welt nicht mehr wie ein Ort der Trennung an, sondern wie ein Ort, an dem selbst die längste Nacht irgendwann einem neuen Morgen weichen konnte, als ich zu ihm blickte senkte sich das lächeln. Aber wohin gehen wir nun?
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RE: Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten - von Lunaria Selene - 07-11-2026, 01:37 PM

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