Hallo, Gast! Registrieren
Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten
07-10-2026, 11:17 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Jahrhunderte hatte ich geglaubt, diesen Moment niemals erleben zu dürfen. So oft hatte ich seine Stimme gehört, seinen Nebel gespürt, seine Sehnsucht in den verlorenen Pfaden wahrgenommen, doch niemals hatte ich ihn sehen oder berühren können. Als die Mauern endlich fielen und der Nebel sich lichtete, blieb mein Blick sofort an ihm hängen. Für einen Augenblick schien alles um uns herum zu verstummen. Weder das einstürzende Gefängnis noch die Kämpfe, noch die gewaltigen Mächte, die aufeinandertrafen, konnten meine Aufmerksamkeit von ihm lösen. Es gab nur noch ihn. Meine Augen füllten sich mit Tränen, während ich jeden einzelnen seiner Schritte beobachtete. Er war wirklich hier. Nicht länger nur eine Stimme, die mein Herz durch die Jahrhunderte begleitet hatte. Er war Wirklichkeit. Als seine Hände meine Wangen berührten, schloss ich unwillkürlich die Augen. Seine Berührung war warm. Sanft. So vertraut, als hätte meine Seele sie schon immer gekannt. Ein leises Zittern durchlief meinen Körper und ein Lächeln, das ich nicht mehr zurückhalten konnte, legte sich auf meine Lippen. Und ich habe mir tausendmal vorgestellt, wie du aussehen könntest, flüsterte ich mit tränenerstickter Stimme. Aber nichts hätte mich darauf vorbereiten können, wie wunderschön du wirklich bist. Ich schmiegte mich in seine Berührung, ehe er mich in seine Arme zog. Endlich fühlte ich seinen Herzschlag an meinem eigenen. Endlich war zwischen uns keine Mauer mehr, keine Welt, keine Zeit. Als das sanfte Licht aus seiner Brust in meine zurückkehrte, hielt ich überrascht den Atem an. Sofort durchströmte mich eine Wärme, die ich seit unzähligen Jahrhunderten verloren geglaubt hatte. Es fühlte sich an, als würde ein fehlender Teil meiner Seele an seinen Platz zurückkehren da sMondlicht leuchtete kräftig auf mich. Meine Kraft erwachte augenblicklich, Mondlicht floss durch meine Adern und die verwelkten Mondblüten, die sich um meine Handgelenke gelegt hatten, begannen erneut zu erblühen. Ich wollte etwas sagen, doch in diesem Moment kehrten die Ketten zurück. Instinktiv klammerte ich mich an ihn, während sein Nebel uns umhüllte und vor den Fesseln schützte. Ich hatte keine Angst mehr. Nicht, solange ich in seinen Armen war. Ich spürte seine Entschlossenheit ebenso deutlich wie seine Erschöpfung und legte eine Hand an seine Wange. Wir haben so lange gewartet,  Ich lasse dich nie wieder los. Dann veränderte sich die Welt erneut. Eine kosmische Macht erfüllte das Gefängnis, so gewaltig, dass selbst meine uralte Magie ehrfürchtig verstummte. Die Ketten zerfielen endgültig, die Mauern wurden zu Ruinen und zum ersten Mal seit einer Ewigkeit fühlte ich die verlorenen Pfade wieder frei atmen. Das Gleichgewicht kehrte zurück. Ich sah, wie die gefangenen Wesen verschwanden und in ihre Welten zurückkehrten, und ein tiefes Gefühl der Erleichterung durchströmte mich. Als ich den Blick wieder zu ihm hob, war da nur noch Frieden. Seine Worte ließen mein Herz schneller schlagen, noch bevor ich antworten konnte. Dann spürte ich seine Lippen auf meinen. Für einen Augenblick blieb die Zeit stehen. Ich erwiderte den Kuss voller Zärtlichkeit, hob meine Hände in seinen Nacken und schloss die Augen. All die Sehnsucht, die Einsamkeit und die Hoffnung der vergangenen Jahrhunderte lösten sich in diesem einen Augenblick auf. Als wir uns langsam voneinander lösten, lehnte ich meine Stirn gegen seine und lächelte ihn mit feuchten Augen an. Ich hab noch nie so einen kuss genoßen....  flüsterte ich leise und meine haut so wie meine Runen leuchteten wieder meine Form kam langsam zurück, kam mir die pracht die schönheit die ich damals hatte immer mehr in mir zurück. Lass mich nie wieder los... bevor ich weitersprechen konnte verschwand meine stimme und kam wieder zu dem jungen zurück der sie mir gab, die schale in der meine stimme verbannt wurde, zerbrach und brachte jegliche stimme die mir gehörte zurück, die runen an meinen Hals verschwanden und ich atmete kurz schwer auf bevor ich mir an den Hals griff. was...war das? ich schluckte etwas und sah mich verwundert um.
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten - von Lunaria Selene - 07-10-2026, 11:17 PM

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste