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Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten
07-10-2026, 10:23 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Ich hatte Eliras Resonanz bis in jede Faser meiner Magie gespürt. Sie war so gewaltig gewesen, dass selbst meine uralte Hexenessenz für einen Augenblick verstummt war. Als Kairas ihr den Gegenklang schenkte und seine Dissonanz ihre letzten Klangfäden auffing, begriff ich, weshalb die beiden einander ergänzten wie niemand sonst. Wo Elira heilte, hielt Kairas sie zusammen. Wo sie sich selbst aufgab, trug er den Rest ihrer Kraft. Doch noch während ich die ersten befreiten Wesen wahrnahm, änderte sich etwas. Eine fremde Präsenz legte sich wie kaltes Eisen über das gesamte Gefängnis. Sie war nicht laut. Gerade das machte sie so gefährlich. Sie brauchte keine Macht zu demonstrieren, weil sie wusste, dass sie sie besaß. Als die Stimme des Sammlers erklang, lief mir ein eisiger Schauer über den Rücken. Noch bevor ich reagieren konnte, schossen die schwarzen Ketten aus der Dunkelheit hervor. Das Halsband legte sich um seinen Hals, die Bannrunen leuchteten auf und ich spürte im selben Augenblick, wie sein Klang verschwand. Nicht schwächer wurde. Er verschwand. Mein Blick weitete sich erschrocken. Noch nie hatte ich erlebt, dass einer Seele ihre eigene Frequenz auf diese Weise entrissen wurde. Die Runenketten rissen ihn empor und gleichzeitig begann das gesamte Gefängnis wieder zu heilen. Die Risse schlossen sich, Jadewände wuchsen aus den Trümmern empor und die uralten Siegel setzten sich wie von selbst wieder zusammen. Überall hörte ich die Schreie der Wesen, die eben erst Hoffnung geschöpft hatten und nun erneut von den Ketten erfasst wurden. Ich biss die Zähne zusammen und trat einen Schritt nach vorne. Goldene Runen begannen über meine Arme und meinen Hals zu wandern, während uralte Hexenmagie aus meinem Körper strömte. Sie floss nicht gegen das Gefängnis, sondern gegen seine Wiederherstellung. Ich breitete beide Hände aus und ließ Wurzeln aus goldenem Licht durch den aufgerissenen Boden wachsen. Sie bohrten sich tief in die Mauern und legten sich wie lebendige Fesseln um die neu entstehenden Jadewände. Immer dort, wo sie die uralten Steine berührten, verlangsamte sich ihre Regeneration. Ich halte es auf!, rief ich Aureon zu, ohne den Blick von Kairas abzuwenden. Aber nicht lange! Meine Magie stemmte sich mit aller Kraft gegen das Gefängnis selbst. Ich spürte, wie es versuchte, meine Hexenessenz zu verdrängen, mich zurückzustoßen und meine Wurzeln zu zerreißen. Jede Sekunde kostete mich mehr Kraft. Blut sammelte sich auf meiner Unterlippe, doch ich hielt den Zauber aufrecht. Dann hob ich den Blick zu Kairas. Er konnte nicht mehr sprechen. Sein Klang war verstummt. Dennoch sah ich ihn an, als könnte er meine Worte hören. Du bist nicht allein. Solange wir noch stehen, wird niemand dich oder Elira aufgeben. Meine Magie pulsierte immer heftiger, während ich Aureon aus den Augenwinkeln wahrnahm. Ich wusste, dass jetzt alles von ihm abhing. Er musste den Sammler finden. Denn solange dessen Macht dieses Gefängnis nährte, würden wir gegen eine Festung kämpfen, die sich immer wieder selbst erhob. Ich atmete tief ein, richtete mich trotz der Schmerzen auf und ließ noch mehr meiner uralten Essenz in die leuchtenden Wurzeln fließen.Versteck dich nicht länger hinter deinen Ketten. Wenn du glaubst, dass du die letzten Wesen dieser Welt brechen kannst, dann sieh uns an. Wir stehen noch. meine Augen leuchteten auf und jedes Siegel in dieser Hölle bekam ein überzug aus eis, ich brach jeden bann und überschrieb ihn neu meine Bannrunen meine regeln sie waren unbrechbar solange ich lebte, ich hatte genug Energie über die Tage gesammelt um es nutzen zu können so war es auch Kairas ketten selbst die sich langsammit eis überzogen, der winter brach langsam in diesen gefängnis aus und niemand entkam diesen,. außer ich wollte es, jede Wache gefror sofort zu eis, sobald sie meinen winter berührten.
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RE: Zwischen Nebelpfaden und Mondgärten - von Elysara Veyrathis - 07-10-2026, 10:23 PM

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