07-10-2026, 12:34 PM
Szeneninformationen
Charaktere: Kiren Yurei & Lunaria Selene & Caelis & Seraphine & Astraeon & Lumenaria & Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Unterirdisches Gefängnis
Im nächsten Moment bebte die gesamte Anlage. Selbst bis in meine Kammer drang das metallische Klirren der Bannketten und das wütende Geschrei der Wächter. Ich spürte seine Magie aufflammen, kraftvoll und uralt, ehe sie von den Siegeln brutal niedergerungen wurde. Meine Finger krallten sich in den Stein. Nein..., flüsterte ich verzweifelt. Die Verbindung zwischen unseren Kräften ließ mich alles fühlen. Ich sah ihn nicht mit meinen Augen, doch ich spürte seine wahre Gestalt, majestätisch und voller uralter Macht. Ich fühlte den Stolz, der trotz allem noch in ihm lebte, hörte das donnernde Schnauben und den Aufprall seines Horns. Für einen einzigen Herzschlag erfüllte mich Hoffnung.Dann schlugen die Bannrunen zurück. Es war, als würde man mir selbst das Herz herausreißen. Die uralten Ketten sogen seine Essenz gierig in sich auf und ich spürte, wie seine Kraft immer schneller schwand. Das silberne Leuchten seiner Seele wurde schwächer, als würde jemand einen Stern nach dem anderen am Nachthimmel auslöschen. Hör auf..., brachte ich mit letzter Kraft. Meine eigene Magie antwortete instinktiv auf seinen Schmerz. Die wenigen Mondblüten, die noch zwischen den Rissen des Bodens überlebt hatten, begannen schwach zu leuchten. Silberne Blütenblätter lösten sich von ihnen und trieben lautlos durch meine Zelle. Es war kaum mehr als ein Hauch von Mondmagie, viel zu wenig, um wirklich zu heilen, doch ich schickte jedes einzelne Fünkchen Licht durch unsere Verbindung zu ihm, er wurde gezwungen kraft mir zu geben aber ich wollte nicht das er leidete, irgedwann mussten sie handeln oder bescheid geben andere möglichkeiten gab es nicht außer sie wollten qualvoll sterben weil sie zwei seiner trophäen getötet hatten.
Die Blütenblätter verglommen fast augenblicklich. Ohne Mondlicht war meine Magie nur noch ein Schatten ihrer selbst, doch ich hoffte, dass wenigstens ein winziger Teil von ihr ihn erreichen würde. Ich lehnte meine Stirn gegen den kalten Stein und schloss die Augen. Du hast Hoffnung zu den alten Pfaden geschickt... dann werde ich an diese Hoffnung glauben. Ganz gleich, wie dunkel diese Nacht noch wird. flüsterte ich leise, ich war einfach nur unendlich müde, nach all der zeit brauchten wir beide wieder energie irgendwann war jeder leer und bei uns beiden war es bereits der Fall.Hör auf mir kraft zu geben...wandel dich zurück...
