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07-10-2026, 10:35 AM
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-10-2026, 03:04 PM von Kairas Echoveil.)
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Klang Anwesen
 Seit wir den Feuerfuchs gerettet und den Urdrachen erweckt hatten schwankten die Klänge in den Welten unruhig. Irgendetwas lag in der Luft und das beunruhigte mich. Selbst meine Schattenklänge waren ungewöhnlich ruhig. Ich wusste nicht was das bedeuten sollte doch wenn selbst meine Klangkristalle schwiegen bedeutete das nichts Gutes.
Ich war in meiner Bibliothek mit uralten Schriften, weil ich mich fragte was ich übersehen hatte. Was lag hinter all dem, warum der fuchs, warum die Urhexe und mich hatte auch die Feder von Kaiton erreicht, wie es schien jagten sie Wesen, eben solche die, die letzten ihrer Art waren. Es war wohl nur eine Frage der Zeit bis sie auch bei uns auftauchen würden.
Waren wir die einzigen Sonari, die einzigen Klangwesen unserer Art auf dieser Welt. Ich fand schließlich ein uraltes Buch, die Seiten schon älter als die Zeit selbst. Älter der Urdrache, älter als alles was die Welt kannte. "Legenden, die vergessen gelten." murmelte ich und schlug es auf. Darin standen Legenden von Wesen die aus den Erinnerungen lange vergessen waren.
Und es war von einem Sammler die Rede, der Sohn eines uralten Schlangengottes der Wesen gefangen nahm um ihre Kräfte für seine Zwecke zu nutzen. Niemand wusste er war, oder kannte seinen Namen... "Das ist beunruhigend..." es war die Rede vom letzten Schattenkirin, von der letzten Mondnymphe und vielen mehr.
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07-10-2026, 11:15 AM
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
Szeneneinstellung: private Szene & feste Postreihenfolge
Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
Ort: Klang Anwesen
Ich hatte Kairas schon eine ganze Weile gesucht. Nicht, weil ich glaubte, dass ihm etwas zugestoßen war, sondern weil ich ihn kaum noch spüren konnte. Seit wir den Feuerfuchs gerettet und die drachen Aureon erweckt hatten, klang die Welt anders. Die vertrauten Melodien, die mich mein ganzes Leben begleitet hatten, waren leiser geworden, als würden sie den Atem anhalten. Selbst der Wind trug keine Ruhe mehr in sich. Als ich die Bibliothek betrat, entdeckte ich ihn zwischen den hohen Regalen. Über ein uraltes Buch gebeugt wirkte er vollkommen in seinen Gedanken verloren. Lautlos trat ich näher und ließ meinen Blick über die vergilbten Seiten gleiten. Vorsichtig legte ich meine Hand auf seinen Rücken und ließ meine eigene ruhige Klangfrequenz durch die Berührung fließen damit er wusste, dass ich da war. Ich habe gehofft, dass ich mich täusche, sagte ich leise und sah weiter auf die Seiten. S eit Tagen fühlt sich jede Melodie unvollständig an. Langsam las ich weiter und spürte, wie sich ein unangenehmes Ziehen in meiner Brust ausbreitete. Er jagt nicht einfach mächtige Wesen. Er jagt die Letzten. Jedes Mal verschwindet mit ihnen ein Stück der Welt, eine Erinnerung, ein Lied, das nie wieder erklingen wird. Ich hob den Blick zu Kairas und verschränkte meine Finger mit seinen. Vielleicht ist das der Grund, warum selbst die Klänge schweigen. Sie haben es längst gespürt, bevor wir es verstanden haben. Ich atmete langsam aus und sah noch einmal auf das uralte Buch. Irgendetwas daran fühlte sich falsch an. Nicht wie eine Legende, sondern wie eine Warnung, die viel zu lange darauf gewartet hatte, gelesen zu werden. Wenn dieses Buch recht hat, dann war nichts von alledem ein Zufall. Weder der Feuerfuchs noch Aureon oder die Angriffe .Meine Stimme blieb ruhig, doch die Sorge ließ sich nicht ganz verbergen. Und wenn wir wirklich zu den Letzten unseres Volkes gehören, dann wird dieser Sammler früher oder später auch nach uns suchen. Sanft strich ich mit dem Daumen über seinen Handrücken und schenkte ihm ein kleines, warmes Lächeln. An was denkst du?"
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07-10-2026, 12:28 PM
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
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Ort: Klang Anwesen
 Die Klänge um uns herum waren unruhiger. Ich sah mir die Aufzeichnungen an und lehnte mich zurück als Elira hinter mir war. Dann nickte ich,... "Ich frage mich was er damit bezweckt. Geht es wirklich nur um Macht?" und vor allem stand nirgendwo ein Name, keine Erwähnung. Weil niemand genau wusste wo er war oder wer er war. Selbst die Klangstrukturen schwiegen, entweder er wusste sich zu verstecken oder er war mächtig genug selbst uns abzuschirmen.
Ich sah Elira an und seufzte leicht... "Sie werden definitiv kommen, wenn er wirklich den letzten Schattenkirin, den Nebelwanderer, hat kann er jedes Wesen aufspüren, das jemals existiert hat." meinte ich und stand auf. Sie fragte mich was ich dachte und ich wollte ihr gerade Anworten als ich einen leichten Nebelhauch spürte.
Er zog sich zu unserem Klangraum durch und ich nahm Eliras Hand um dort hin zu gehen und ihn zu betreten. Ein schwacher silberner Hauch streifte um unseren Klangkristall. Dann begann der Kristall wieder zu klingen. Die Chöre der alten Klänge sangen die Legende von Nebel und Mond..., sangen von einer Liebe die über Jahrhunderte nur durch Stimmen und Verbindung erblüht war, nie hatten sie sich berührt, niemals gesehen... doch es war ein letzter Hilferuf...
"Die Mondblütennymphe stirbt... Und wenn sie stirbt, stirbt auch der Wille des Kirin. Wenn das geschieht, sind die verloren Pfade zwischen den Welten ungeschützt. Wesen aus anderen Welten könnten ungehindert in diese Welt kommen." Ich schickte einen Klang zu Aureon. Er musste das wissen,... wir mussten wissen wer dieser 'Sammler' war.
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07-10-2026, 12:50 PM
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
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Ich lauschte den Klängen, ohne sie zu unterbrechen. Je länger der Kristall sang, desto deutlicher spürte ich die Trauer, die in jeder einzelnen Schwingung verborgen lag. Es war keine gewöhnliche Legende. Es war eine Erinnerung, die über Jahrhunderte bewahrt worden war, weil niemand sie vergessen durfte. Meine Finger schlossen sich etwas fester um Kairas' Hand, während ich die Augen schloss und die Melodie vollständig in mich aufnahm. Sie erzählte nicht nur von Liebe, sondern von Gleichgewicht. Zwei Wesen, die einander niemals berührt hatten und dennoch durch ihre Stimmen untrennbar verbunden waren. Erst als der Gesang langsam verklang, öffnete ich die Augen wieder und sah den silbernen Nebel an, der noch immer um den Klangkristall tanzte. Das war kein Zufall, Sie haben nicht einfach ihre Geschichte erzählt. Sie haben uns gerufen. Meine Stimme blieb ruhig, doch ich spürte das Gewicht dieser Erkenntnis bis tief in meine eigene Seele. Sie wusste, dass ihre Zeit endet. Deshalb hat sie den letzten Rest ihrer Kraft in die alten Klänge gelegt, damit irgendwann jemand zuhört. Mein Blick glitt zu Kairas. Wenn die Mondblütennymphe wirklich stirbt, verlieren die Pfade nicht nur ihren Schutz. Sie verlieren ihre Stimme. Und ohne diese Stimme wird niemand mehr spüren, wenn etwas durch sie hindurchtritt. Ich trat näher an den Kristall heran und legte vorsichtig meine Hand auf seine Oberfläche. Sofort ließ ich meine eigene Klangfrequenz durch ihn fließen. Nicht, um seine Botschaft zu verändern, sondern um den letzten Nachhall der Melodie zu fühlen. Dort war Schmerz. Erschöpfung. Aber auch Hoffnung. Ein winziger, kaum hörbarer Ton, der sich hartnäckig gegen das Verstummen wehrte. Langsam öffnete ich die Augen wieder. Ich sah Kairas an und ein entschlossener Ausdruck legte sich auf mein Gesicht Der Sammler hat verstanden, dass Macht allein nicht genügt. Er nimmt den letzten Wesen nicht nur ihre Fähigkeiten. Er zerstört die Verbindungen, die diese Welt zusammenhalten. Mit jedem von ihnen reißt ein weiterer Faden aus dem Lied der Schöpfung. Ich spürte, wie Aureons Frequenz Kairas' Ruf in der Ferne erreichte, und ein leises Gefühl der Erleichterung durchströmte mich. G ut, dass du ihn verständigt hast. Wenn die verlorenen Pfade tatsächlich ungeschützt werden, betrifft das nicht nur unsere Welt. Dann wird jedes Gleichgewicht zerbrechen, das über Jahrtausende bewahrt wurde. Ich sah noch einmal auf den Klangkristall und legte meine Hand erneut in Kairas'. Was glaubst du wieviel zeit sie noch haben?
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07-10-2026, 02:44 PM
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Datum: 24.07.2026
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 Ich seufzte,... Der Klang des Kristalls war schwach,... also sah ich Elira an. "Ich weiß es nicht,... nicht mehr lange." vermutete ich doch noch im selben Moment hörte ich wie der Klang verstummte. "Oh Himmel nein..." die Stimme der Mondblüte war verstummt. Selbst unser Kristall flackerte nur um im nächsten Moment heller zu leuchten.
"Was..." der Kristall vibrierte er summte, so stark das meine Schattenklänge wichen. Ich hielt mir die Brust und dann ertönte die Stimme aus dem tiefsten Kristall selbst heraus. War das,... das war absolut unmöglich. War er das wirklich?! Das Haus vibrierte, selbst der Wächterkristall in der Halle grollte. "Das,..." ich sank zu Boden auf die Knie. Griff mir an die Brust... unser Kind.
Er lebte,... doch dann änderte sich der Kristall erneut. Ich sah auf,... Er opferte seine Stimme für die Mondblüte. Tränen sammelten sich in meinen Augen. Unsere kleine Melodie, langsam verstummte sein Klang und ich begann zu zittern.
"Er lebt... er war es, dieser Sammler... hat uns unser Kind entrissen!" ich spürte wie die Schattenklänge wütend wurden. Sie brodelten lauter, stärker, für mich zählte nur noch meinen Sohn zu retten. Ich richtete mich auf und schloss die Augen...
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07-10-2026, 02:55 PM
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Für einen einzigen Herzschlag war ich wie gelähmt. Ich hatte den schwächer werdenden Klang ebenfalls gespürt, doch als er vollständig verstummte, breitete sich eine Stille aus, die sich falsch anfühlte. Sie war nicht die friedliche Ruhe, die ich mein ganzes Leben gesucht hatte, sondern eine Leere. Dann begann der Kristall zu leuchten. So hell, dass ich instinktiv die Luft anhielt. Die Schwingungen wurden immer stärker, liefen durch den gesamten Klangraum und ließen selbst die Wände erzittern. Als Kairas auf die Knie sank, war ich sofort bei ihm und legte beide Hände an seine Schultern, doch in dem Moment, als die fremde und zugleich vertraute Stimme aus dem Kristall erklang, spürte ich sie ebenfalls. Diese Frequenz... sie war klein, warm und unendlich vertraut. Ich kannte sie. Nicht mit meinen Ohren, sondern mit meiner Seele. Tränen schossen mir augenblicklich in die Augen. Meine Hand glitt wie von selbst an meinen eigenen Bauch, während ich den kaum noch hörbaren Nachhall dieser kleinen Melodie festhielt. Nein..., hauchte ich kaum hörbar. Das ist... unser Sohn Meine Stimme brach, weil ich plötzlich verstand, warum sich mein Herz seit so langer Zeit unvollständig angefühlt hatte. Er war nie verschwunden. Seine Melodie hatte irgendwo weitergelebt, eingesperrt und von uns getrennt. Als Kairas aussprach, was wir beide im selben Moment begriffen hatten, schloss ich für einen Augenblick die Augen. Der Sammler hatte ihn uns genommen. Unser eigenes Kind. Und selbst jetzt, nach allem, was ihm angetan worden war, hatte er seine Stimme geopfert, um das Leben eines anderen Wesens zu retten. So rein konnte nur ein Herz handeln, das niemals gelernt hatte zu hassen. Ich spürte, wie Kairas' Schattenklänge um uns herum aufwallten und voller Zorn durch den Raum jagten. Früher hätten sie mich vielleicht erschreckt, doch nicht jetzt. Langsam nahm ich sein Gesicht zwischen meine Hände und zwang ihn sanft, mich anzusehen. Tränen liefen über meine Wangen, dennoch blieb meine Stimme ruhig. Er lebt, Kairas. Ich nickte entschlossen, obwohl mein eigenes Herz schmerzte. I ch habe seine Melodie gehört. Sie ist schwach... viel zu schwach... aber sie ist nicht verstummt. Vorsichtig legte ich meine Stirn an seine. Meine eigene Klangfrequenz floss zu ihm, suchte die wilden Schattenklänge und umhüllte sie, ohne sie zu unterdrücken. Ich wollte seinen Schmerz nicht nehmen, denn er gehörte zu diesem Moment. Ich wollte nur verhindern, dass er ihn verschlang. Unser Sohn wartet auf uns, flüsterte ich mit zitternder Stimme. Und wenn er all die Jahre überlebt hat... wenn er selbst jetzt noch die Kraft findet, jemand anderen zu retten... dann dürfen wir ihn nicht aufgeben. Ich strich ihm über die Wange und schloss meine Finger fest um seine Hand. Wir finden ihn. Ganz gleich, wie tief dieser Sammler ihn verborgen hält. Ich werde seine Melodie wiederfinden. Und wenn ich dafür jede einzelne Schwingung dieser Welt durchqueren muss
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-10-2026, 04:37 PM von Aureon Draconis.)
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 Kairas Ruf erreichte mich als ich gerade von der Schule gekommen war. Ich ging immer noch meiner Tätigkeit als Lehrer nach, weil ich es einfach liebte den Schülern Geschichte näher zubringen. Als ich nach Hause kam wartete jedoch jetzt meine Liebe auf mich. Noch immer konnte ich dieses Glück kaum fassen, doch dann erreichte mich zuerst die grüne Feder von Kaiton.
Der Wind trug mir seine Bedenken und Gedanken zu und kaum hatte ich die Wohnung betreten da erreichten mich die Klangwellen von Kairas. Zuerst nur ruhig, mit deutlicher Sorge... die nächsten waren deutlich unruhiger. Scheinbar hatte ER ihren Sohn vor Jahren gefangen und hielt noch weitere Wesen in einem Verließ gefangen. Ich ging zu Elysara und wusste, dass sie den Klang auch gehört hatte.
Mich erreichten auch die Rufe von Drake und die Informationen von Saito und Nevara,... wie es schien waren sie auf der Suche nach neuen Wesen. Ich sah Elysara an und legte meine Hände an ihre Wangen, meine Stirn gegen ihre.
"Du hast es auch gehört,... fühlst du dich stark genug noch einmal dorthin zurück zu kehren und mit mir, Elira und Kairas weitere Wesen zu befreien?" ich wusste nicht wie viele Wesen der alten Ordnung er wirklich gefangen hielt, doch ich wusste das es meine Aufgabe war sie zu befreien. Und ich musste wissen wer dahinter steckte... Doch ohne die Kraft meiner uralten Hexe, meiner Liebe, würde ich das nicht schaffen.
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
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Ich hatte den Klang schon gespürt, lange bevor Aureon die Tür geöffnet hatte. Er war durch jede Wurzel des Hauses, durch jeden Stein und jede einzelne Faser meiner Magie geflossen. Erst Kaitons Feder, dann Kairas' Ruf. Sorge, Schmerz und schließlich etwas, das mich bis ins Innerste erschütterte. Der Klang eines Kindes, das viel zu lange in der Dunkelheit hatte ausharren müssen. Als Aureon vor mir stand und seine Stirn sanft gegen meine legte, schloss ich für einen Moment die Augen und atmete seine vertraute Nähe ein. Sie gab mir Halt, doch sie konnte nicht überdecken, was ich eben gehört hatte. Langsam hob ich meine Hände und legte sie über seine. Ich habe alles gehört, antwortete ich leise. Und ich habe die Verzweiflung in Eliras und Kairas Stimmen gespürt. Kein Elternherz sollte jemals erfahren müssen, dass das eigene Kind all die Jahre noch gelebt hat... und man es ihm genommen hat. Für einen kurzen Augenblick senkte ich den Blick. Die Erinnerungen an den Ort, an dem ich selbst gefangen gewesen war, flackerten ungewollt auf. Die kalten Mauern, die Fesseln und das Gefühl, der eigenen Magie beraubt zu sein, ließen meinen Atem schwer werden. Doch diesmal war etwas anders. Ich war nicht mehr allein. Langsam öffnete ich die Augen wieder und sah Aureon an. In seinem Blick lag dieselbe Entschlossenheit, die ich in meinem Herzen spürte. Ja, sagte ich schließlich ohne Zögern. Ich habe Angst, dorthin zurückzukehren. Ich glaube, diese Angst wird mich immer begleiten. Ein schwaches Lächeln legte sich auf meine Lippen. A ber sie wird mich nicht davon abhalten. Ich strich sanft über seine Wange. Wenn dort noch Wesen gefangen sind, dann weiß ich besser als viele andere, was sie gerade durchmachen. Jede Stunde, die sie länger dort bleiben, nimmt ihnen ein weiteres Stück Hoffnung. Meine Stimme wurde ruhiger, aber auch fester. U nd wenn dieser Sammler glaubt, dass er uralte Wesen sammeln kann wie Trophäen, dann hat er die Kraft jener unterschätzt, die füreinander kämpfen. Ich löste eine Hand von seinem Gesicht und verschränkte meine Finger mit seinen. Meine uralte Magie begann warm unter meiner Haut zu pulsieren, nicht unkontrolliert, sondern ruhig und bereit. Ich werde mit dir gehen. Mit Kairas und Elira. Mit Kaiton, Drake, Nevara und jedem, der bereit ist, sich ihm entgegenzustellen. Nicht aus Rache, sondern weil niemand das Recht hat, Leben einzusperren, nur um Macht daraus zu ziehen. Ich trat einen kleinen Schritt näher und küsste ihn sanft auf die Stirn. Und wir holen ihren Sohn nach Hause. Genau wie jedes andere Wesen, das dort noch darauf wartet, dass endlich jemand kommt. Aber bitte lass mich nicht allein...dieser Ort ist furchtbar in meinen Kopf gespeichert
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-10-2026, 07:55 PM von Aureon Draconis.)
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
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 Mir war eigentlich klar, dass sie niemals zulassen würde wie andere litten doch auch wenn sie schwor sie zu retten. Mein Gefühl sagte mir das wir dort auf eine Macht trafen die alles überstieg. Ich sah sie an und streichelte ihre Wange. "Ich werde dich keine Sekunde allein lassen..." versicherte ich und seufzte dann leicht.
"Ich möchte die jungen Drachen ungern dort mit hinein ziehen,... Kairas und Elira sind älter und mächtiger aber... ich glaube wir brauchen eine Macht die größer ist als der Ursprung selbst um dieses Gefängnis wirklich zu durchdringen." ich sah sie an und dann erschien mein goldenes Licht. Ich schloss die Augen und spürte wie die Erde und der Himmel bebten. Es war als würden sie zittern vor dem was ich vorhatte.
"Astraeon,... Weltenverschlinger, Sternenzerstörer,... Bruder im Geiste. Ich rufe dich zum ersten Mal seit Jahrtausenden... Komm mir zu helfen die Ordnung wieder herzustellen. Ich rufe keine Armeen, keine Mächte... ASTRAEON!!! Hüter der verstummten Sterne,... höre mein Feuer, höre meinen Ruf..." es wurde dunkel, schlagartig wurde es Nacht und die Sterne zeigten sich am Himmel. Eine sofortige Neumondfinsternis entstand und ein Riss am Himmel bildete sich.
Ein schwarzer Kristall, durchzogen Sternenkristallen und Linien erschien in meiner Hand. Geh, geht die Wesen des Ursprungs zu retten wirst du mich brauchen, werde ich dir zur Seite stehen... Nimm die Hüter des letzten Klangs mit dir. sprach eine ruhige kalte Stimme aus dem Kristall. Ich steckte diesen in meine Tasche...
"Jetzt... können wir gehen." ich öffnete ein Portal und nahm ihre Hand. Wir gingen hindurch zu Kairas Anwesen in den Klangraum. "Wir sind hier..." ich wusste das sie den Kristall spürten und wussten was es bedeutete. Ich nickte Kairas nur zu und nahm den Kristall... "Astraeon, öffne uns den Weg in das Gefängnis der Urwesen." ein schwarzes Portal öffnete sich... es sah aus wie ein schwarzes Loch...
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Charaktere: Kairas Echoveil & Elira Yena Amezaw & Aureon Draconis & Elysara Veyrathis
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Datum: 24.07.2026
Triggerwarnung: FSK 25
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Ich erwiderte seinen Blick, als er versprach, mich keine Sekunde allein zu lassen, und legte meine Hand sanft über seine. D as weiß ich. Und genau deshalb habe ich keine Angst, diesen Weg mit dir zu gehen. Auch wenn mein Herz schneller schlug, ließ ich mir nichts anmerken. Ich spürte dieselbe Schwere wie er. Etwas wartete auf uns, das älter war als die meisten Wesen, die diese Welt überhaupt kannten. Als Aureon begann, seinen Ruf auszusenden, hielt ich unbewusst den Atem an. Seine Magie breitete sich aus wie ein lebendiges Feuer, bis selbst Himmel und Erde darauf antworteten. Ich hatte seine wahre Macht schon oft gesehen, doch das hier war anders. Es war kein Ruf an einen Verbündeten. Es war ein Ruf an eine Existenz, deren Name selbst in den ältesten Überlieferungen nur flüsternd ausgesprochen wurde. Als die Nacht den Tag verschlang und sich der Himmel öffnete, lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Die Sterne wirkten plötzlich unendlich fern und doch erschreckend nah. Mein Blick blieb auf dem schwarzen Kristall liegen, der in Aureons Hand erschien. Seine Schwingung war fremd. Schwer. Uralt. Selbst meine Hexenmagie wich instinktiv einen Schritt davor zurück, vor einer Macht, die sich kaum in Worte fassen ließ. Ich musste nicht fragen, wer Astraeon war oder welche Bedeutung dieser Kristall hatte. Die Magie selbst erzählte es jedem, der ihr zuhören konnte. Langsam schloss ich meine Finger wieder um Aureons Hand, als er das Portal öffnete, und gemeinsam traten wir hindurch. Kaum erreichten wir den Klangraum, spürte ich die vertrauten Frequenzen von Kairas und Elira. Doch unter ihnen lag Schmerz. Frischer, tiefer Schmerz. Mein Herz zog sich zusammen, als mein Blick zu den beiden glitt. Ohne viele Worte trat ich näher und legte Elira für einen kurzen Moment eine Hand auf den Arm. Es war keine Geste des Mitleids, sondern des Verständnisses. Ich wusste, wie sich Hoffnung anfühlte, wenn sie mit Angst vermischt war. Dann wanderte mein Blick zu dem schwarzen Portal, das sich vor uns auftat. Es verschlang selbst das Licht des Klangraums und ließ die Magie ringsherum verstummen. Einen Moment lauschte ich in mich hinein. Nur diese bodenlose Leere. Dieses Gefängnis wurde nicht gebaut, um jemanden festzuhalten, sagte ich schließlich ruhig. E s wurde erschaffen, damit niemand jemals wieder hinausfindet. Ich ließ meine uralte Magie durch meinen Körper fließen. Goldene Runen zeichneten sich für einen Augenblick auf meiner Haut ab, ehe sie wieder unter ihr verschwanden . Dann sorgen wir dafür, dass heute zum ersten Mal jemand daraus zurückkehrt. Ich trat an Aureons Seite, ohne den Blick von dem schwarzen Portal abzuwenden.
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