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Datum: 27.06.2026
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Die letzten Besucher hatten das Planetarium längst verlassen. Nur das gedämpfte Licht der Eingangshalle brannte noch, während ich die Tür hinter mir abschloss und den Schlüssel in meine Jackentasche steckte. Es war weit nach Mitternacht. Wie fast jeden Abend wollte ich noch in das kleine Diner ein paar Straßen weiter. Die Kellner kannten mich inzwischen, stellten meistens schon einen Kaffee hin, bevor ich überhaupt saß. Es war ein vertrauter Abschluss eines langen Arbeitstages. Doch heute fühlte sich etwas falsch an. Noch bevor ich den Parkplatz verließ, hob ich den Blick zum Himmel. Die Sterne funkelten wie immer über Los Angeles, doch zwischen ihnen verliefen die silbernen Fäden des Sternennetzes unruhig. Einer nach dem anderen begann leicht zu flackern. Irgendetwas störte das Gleichgewicht. Ich verlangsamte meine Schritte. Der Wind wurde kälter und plötzlich verstummten sämtliche Geräusche der Stadt. Kein Auto. Keine Sirene. Nicht einmal das Summen der Straßenlaternen. Als ich die schmale Gasse betrat, die zum Diner führte, erloschen die Lichter um mich herum mit einem Mal. Dunkelheit legte sich über die Straße. Ich blieb stehen und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Ich wusste, dass ich nicht mehr allein war. Ihr könnt herauskommen. sagte ich ruhig, ohne auch nur einen Funken Angst in meiner Stimme. Langsam lösten sich Gestalten aus den Schatten. Einer nach dem anderen traten sie hervor, bis sie mich vollständig eingekreist hatten. Schwarze Kleidung, Masken und in ihren Händen Waffen, in die magische Runen eingraviert waren. Mein Blick glitt ruhig über jeden Einzelnen. Es waren zu viele, um Zufall zu sei n. "Also existieren die Sternenweber wirklich noch." meinte der Mann vor mir mit einem kalten Lächeln. Ich erwiderte nichts. "Nachdem uns die Urhexe entkommen ist, mussten wir uns nach einer anderen Quelle umsehen." Bei diesen Worten verengten sich meine Augen kaum merklich. Also war das der Grund. Sie hatten die Urhexe nicht bekommen und suchten nun nach einem Ersatz. Nach jemandem, dessen Blut ebenso selten war. "Du bist eine der Letzten deiner Art." fuhr er fort. "Lebend bist du für uns wesentlich wertvoller als tot." Ich ließ meinen Blick langsam zum Himmel wandern. Die silbernen Schicksalslinien zogen sich mittlerweile wie ein Netz über die gesamte Gasse. Sie waren angespannt. Unruhig. Als würden selbst die Sterne vor dem warnen, was gleich geschehen würde. Ich werde nirgendwo mit euch hingehen. sagte ich schließlich ruhig. Der Mann lachte leise . "Das musst du auch nicht freiwillig." Im selben Moment aktivierten sich die Runen auf ihren Waffen. Schwarze Ketten aus Magie schossen über den Boden direkt auf mich zu. Ich hob langsam eine Hand. Sofort begannen die unsichtbaren Sternenfäden um mich herum silbern aufzuleuchten. Die Ketten kamen wenige Zentimeter vor mir zum Stillstand, als wären sie gegen eine unsichtbare Wand geprallt. Mehrere Männer wichen erschrocken zurück. "Sie manipuliert das Sternennetz..." hörte ich einen von ihnen flüstern. "Nein..." murmelte ein anderer. "...sie sieht unsere Verbindungen." Ich blieb vollkommen ruhig. I hr habt euch den falschen Menschen ausgesucht. Der Anführer hob nur langsam seine Hand . "Greift sie an. Aber passt auf. Der Auftrag lautet eindeutig." Sein Blick bohrte sich in meinen. "Lebend." Noch bevor der erste von ihnen lossprintete, spürte ich etwas. Weitere Schicksalslinien tauchten am Rand meiner Wahrnehmung auf. Neue Menschen. Neue Magie. Sie waren nicht nur allein. Rund um die Dächer, in den Seitengassen und auf den Feuerleitern warteten noch deutlich mehr. Die gesamte Straße war eine Falle gewesen. Und sie hatten sie nur für mich aufgebaut. Ich hob beide Hände und ließ die silbernen Schicksalsfäden durch die Gasse gleiten. Für einen kurzen Moment gerieten die Männer ins Stocken. Ihre Bewegungen wurden langsamer, als würde das Sternennetz selbst sie festhalten. Doch kaum hatte ich den ersten Schritt zurückgesetzt, begann die Luft um mich herum zu flimmern. Eine schwere, schwarze Aura breitete sich über den Boden aus und verschlang nach und nach das Licht meiner Magie. Von allen Seiten stürmten sie gleichzeitig auf mich zu. Ich wich dem ersten Angriff aus, drehte mich zur Seite und errichtete einen schimmernden Schutzkreis aus Sternenlicht. Die ersten Runengeschosse prallten daran ab, doch sofort folgten weitere. Immer mehr. Immer schneller.Ich biss die Zähne zusammen und verstärkte den Schutz, doch ich spürte sofort, dass etwas nicht stimmte. Die Runen auf ihren Waffen waren nicht gewöhnlich. Sie waren dafür geschaffen worden, uralte Magie zu brechen.Mit einem lauten Krachen zerbarst mein Schutzkreis. Die Druckwelle schleuderte mich mehrere Meter nach hinten. Hart prallte ich gegen die Mauer der Gasse und rang nach Luft. Noch bevor ich mich wieder aufrichten konnte, schossen mehrere schwarze Ketten auf mich zu. Ich durchschnitt die ersten mit einem Lichtfaden, doch zwei weitere legten sich um meine Handgelenke. Die Runen darauf begannen sofort zu glühen. Ein stechender Schmerz schoss durch meinen gesamten Körper. Meine Magie... sie verschwand. Die silbernen Fäden vor meinen Augen wurden blasser. Ich versuchte, mich zu befreien, doch die Ketten zogen sich enger zusammen und drückten mich auf die Knie.Der Anführer trat langsam vor mich und lächelte zufrieden. "Extra für Wesen wie dich entwickelt." Noch ehe ich reagieren konnte, traf mich ein weiterer Schlag mit dem Schaft einer Waffe gegen die Schulter. Ich verlor endgültig das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Mehrere Hände packten mich sofort, drehten mich auf den Rücken und drückten meine Arme fest auf den Asphalt.
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(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07-09-2026, 07:02 PM von Drake Monroe.)
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Datum: 27.06.2026
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 Eigentlich war das ein Tag wie jeder andere. Mal abgesehen davon, dass ich seit der Rettung dieser Urhexe eine seltsame Ruhe und neue Energie in mir spürte. Ich wusste nicht was es bedeutet genauso wenig wie Liu-Zen eine Ahnung hatte aber das würden wir schon früh genug herausfinden. Ich ging meinem Alltag nach und das hieß, dass ich heute die Spätschicht für einen Kollegen übernahm. Gerade kam ich von einem Kunden und wollte wieder zurück zu Franky um die nächste Lieferung zu holen als mich ein komisches Gefühl überkam.
Ich hielt an und sah mich um,... dann schloss ich die Augen und suchte den Kontakt zu meinem Bruder, dem Drachen in mir. "Du spürst es auch oder,... was ist das?" er hörte in die Umgebung und ich wusste, dass er die Stürme und die magischen Verbindungen befragte. Dieses Gefühl... ich glaube da ist jemand in Gefahr. Ich spürte eine Kraft die eigentlich längst nicht mehr existieren sollte. Die Gasse beim Diner hier in der Nähe, los... lass uns hin also fuhr ich mit meinem Motorrad Richtung der Gasse die er beschrieben hatte und ich hörte Stimmen und das Geräusch von Waffen. Als ich ankam sah ich wie ein paar maskierte Kerle mit seltsamen schwarzen Waffen, die mit Runen bestückt waren, eine junge Frau angriffen.
Sie sagten was von Sternenweberin. Ich hatte zwar keine Ahnung was das sein sollte doch ich war mir sicher Liu-Zen wusste es, denn er erschien als Silouette hinter mir und über uns sammelte sich der Sturm und der Donner während der Himmel sich teilte. "Lasst sie in Ruhe!!" rief ich und sie drehten sich um. Das sind die Zwillingsdrachen,... Liu-Zen, der Sturmdrache und Riu-Chen, der Himmelsdrache... schnappt ihn euch!!! schon griffen sie mich an. Zuerst ging es gut, dass meine Kräfte und meine Fäuste sie in Schach hielten.
Doch dann schossen Runenketten auf mich zu und packten meine Handgelenke. "Scheiße!" ich hörte wie such Liu in mir fluchte weil seine Sturmkräfte ihn verließen. Die Ketten zogen mich auf den Boden. Meine Söhne... bündelt eure Kräfte. Ruft eure lang versiegelten Waffen Ten-Sen, das Himmelsschwert und Rai-Ken, das Donnerschwert. Führe sie mit Weisheit und Bedacht mein Sohn.
Ich schloss die Augen nachdem ich die Stimme meines Vaters gehört hatte und bündelte meine Kräfte mit meinem Bruder und zwei Blitze, ein blauer und ein goldener schlugen gleichzeitig auf die Ketten an meinen Händen ein. Nicht nur das ich frei war, ich hielt zwei Schwerter in den Händen. Ein blaues mit Blitzen und ein goldenes mit Licht. "Cool... und diese Kraft." auch mein Bruder war begeistert... Das ist echt genial... hörte ich ihn sagen und ich stellte mich erneut den Kerlen entgegen.
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Datum: 27.06.2026
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Für einen kurzen Moment verschwamm alles vor meinen Augen. Die Runenfesseln brannten auf meiner Haut und raubten mir Stück für Stück den Zugang zu meiner Magie. Ich spürte, wie die Schicksalsfäden um mich herum immer blasser wurden, bis plötzlich etwas geschah. Ein gewaltiger Luftdruck ließ die Gasse erzittern. Der Wind riss an meinen Haaren und noch bevor ich den Kopf heben konnte, rollte ein lautes Donnergrollen über den Himmel. Instinktiv blickte ich nach oben. Die Wolken teilten sich und zwischen ihnen sammelte sich ein Sturm von einer Macht, wie ich ihn noch nie gespürt hatte. Gleichzeitig erschienen unzählige neue Schicksalsfäden vor meinen Augen. Sie alle liefen auf einen einzigen Menschen zu. Meine Augen weiteten sich. Ein Drache... Nicht irgendeiner. Zwei gewaltige Seelen ruhten in einem einzigen Körper. Ich sah sie deutlich. Liu-Zen, der Sturmdrache, und Riu-Chen, der Himmelsdrache. Zwei uralte Wesen, deren Schicksalslinien sich mit denen des jungen Mannes verflochten hatten. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Selbst als die Männer sich auf ihn stürzten, konnte ich den Blick kaum von diesem überwältigenden Bild lösen. Dann schossen dieselben Runenketten, die auch mich gefangen hielten, auf ihn zu. Nein..., entwich es mir leise. Ich wusste, was diese Ketten mit uralter Magie anrichteten. Für einen Augenblick glaubte ich, sie hätten auch ihn überwältigt. Doch dann veränderte sich etwas. Zwei gewaltige Blitze zerrissen den Himmel. Einer strahlte in tiefem Blau, der andere in goldenem Licht. Die Runenketten zerbarsten, als hätten sie nie existiert. Ich spürte, wie die Magie der Umgebung regelrecht explodierte. Der Wind trug uralte Drachenaura durch die Gasse und selbst die Sterne über uns begannen heller zu leuchten. Langsam richtete ich mich trotz der Fesseln etwas auf und sah, wie plötzlich zwei Schwerter in seinen Händen erschienen. Die Schicksalsfäden um sie herum glühten so hell, dass sie beinahe mit den Sternen selbst verschmolzen. Meine Atmung stockte. Ten-Sen... Rai-Ken... Die Namen tauchten wie von selbst in meinem Geist auf, als hätten die Sterne sie mir zugeflüstert. Uralte Waffen. Versiegelt seit einer Ewigkeit. Ich hatte in den Sternenchroniken nur Legenden über sie gelesen. Dass sie tatsächlich existierten... und nun vor meinen Augen erwachten... war unmöglich und doch geschah es. Zum ersten Mal seit Beginn des Angriffs keimte Hoffnung in mir auf. Nicht, weil ich wusste, wer dieser Mann war, sondern weil ich sah, was die Sterne mir zeigten. Seine Schicksalslinie war eben dabei, sich zu verändern. Sie verband sich mit meiner. Und tief in meinem Inneren wusste ich, dass unsere Begegnung kein Zufall gewesen war. Die Sterne hatten diesen Moment schon lange vorher geschrieben.
"Das... das kann nicht sein...", stammelte einer der Maskierten und machte unwillkürlich einen Schritt zurück. Sämtliche Blicke richteten sich auf die beiden Schwerter, während der Sturm über ihnen immer weiter anschwoll. Selbst die Männer, die eben noch ohne zu zögern angegriffen hatten, wirkten plötzlich verunsichert. Ein anderer ließ seine Waffe ein Stück sinken. "Unmöglich... diese Schwerter wurden vor Jahrhunderten versiegelt." Der Anführer riss den Kopf zu seinen Leuten herum. "Reißt euch zusammen!" Doch niemand hörte wirklich auf ihn. "Nicht einmal die Drachen konnten sie noch rufen...", murmelte einer mit zittriger Stimme. "Dann... dann ist die Prophezeiung wahr." Ein weiterer wich langsam zurück . "Er ist einer der Zwillingsdrachen..." Die goldene Klinge ließ die gesamte Gasse in warmem Licht erstrahlen, während über der blauen Klinge Blitze tanzten und der Donner die Mauern erzittern ließ. Plötzlich begannen die Runen auf den Waffen der Angreifer zu flackern. Einige erloschen sogar vollständig . "Unsere Runen..." Einer der Männer starrte fassungslos auf seine Waffe. "...sie brechen zusammen." "Die Schwerter unterdrücken unsere Siegel!" "Verdammt... was ist das für eine Macht?" Selbst der Anführer wurde einen Moment still. Seine Finger krampften sich um den Griff seiner Waffe, während er Drake anstarrte. Schließlich biss er die Zähne zusammen . "Egal, ob Himmelsschwerter oder nicht! Er ist allein. Greift ihn an! Sofort!" Doch seine Männer zögerten. Keiner wollte der Erste sein, der sich den uralten Waffen entgegenstellte. " Dann nimmt sie mit und wir gehen los los los!" Dabei versuchte einer von ihnen mich abzukapseln ich wartete nur darauf das die runne endlich nachgaben aber das taten sie nicht. narren... murrmelte ich nur weil ich wusste niemand würde hier entkommen, nicht bei der macht.
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Datum: 27.06.2026
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 Ich spürte die Macht dieser Schwerter und hörte was die Männer sagten. Das muss mit Aureon zusammenhängen,... als wir ihn erweckt haben, wurden unsere Siegel ebenso gebrochen. vermutete Liu-Zen und ich nickte.
Ich sah die Kerle an,... dann bemerkte ich wie einige versuchten sie abzukapseln und mitzunehmen. "Zen!!" rief ich und mein Bruder schoss aus meinem Körper und baute sich vor den Männern auf. Er war direkt über ihr und ließ keinen an sie heran. Mit einem grinsen sah er kurz sie an.
Gestatten, Liu-Zen, Sohn des Shen Long... Sturmdrache und Herr über Sturm und Donner. stellte er sich mit ruhiger stimme vor. Keiner der Männer kam an ihm vorbei. Er schützte sie vor ihnen und gleichzeitig zerschlug ich eine Waffe nach der anderen mit den Schwertern.
Es war als hätte ich sie schon immer besessen. "Verschwindet!! Ihr habt die Hexe verloren. Jjetzt versucht ihr es woanders! Aber nicht solange es noch die sechs Drachen gibt..." sagte ich und sah sie kühl an. Ein Grollen ging über den Himmel. Hinter mit erschien meine eigene Drachengestalt, ich konnte sie zwar nicht annehmen aber dennoch sah man deutlich die weißen Schuppen mit den goldenen Schimmer und die gold weißen Flügel...
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Ich spürte, wie sich die Magie der gesamten Gasse veränderte. Der Druck der Runen, der eben noch auf meinen Schultern gelastet hatte, wurde schwächer, als sich der Drache aus seinem Körper löste. Meine bernsteinfarbenen Augen weiteten sich unwillkürlich, als ich die gewaltige Erscheinung vor mir sah. Die Sterne... sie hatten nicht gelogen. Liu-Zen... Sein Name hallte durch meinen Kopf, noch bevor er sich selbst vorstellte. Einen Augenblick lang vergaß ich sogar die Fesseln an meinen Handgelenken. Ich hatte unzählige Legenden über die sechs Drachen gelesen, doch niemals geglaubt, einem von ihnen tatsächlich gegenüberzustehen. Sein Blick fiel kurz auf mich und spürte ich sofort, dass er mich nicht als Bedrohung ansah. Er stellte sich schützend zwischen mich und die Angreifer, während keiner der Männer auch nur einen Schritt an ihm vorbeikam. Gleichzeitig richtete ich meinen Blick wieder auf den jungen Mann. Mit jeder Bewegung der beiden Schwerter zersplitterten die Runenwaffen der Jäger, als wären sie aus Glas gefertigt. Die Schicksalslinien um ihn herum leuchteten inzwischen so hell, dass sie selbst die Dunkelheit der Nacht verdrängten. Schön dich kennenzulernen... lächelte ich nur leicht. Als hinter ihm schließlich die gewaltige Gestalt seines Drachen erschien, stockte mir der Atem. Die weißen Schuppen schimmerten im Licht der Blitze, goldene Flügel breiteten sich über der Gasse aus und selbst die Sterne am Himmel begannen heller zu leuchten, als würden sie den rechtmäßigen Träger dieser Macht anerkennen. Ich konnte den Blick kaum von diesem Anblick lösen. Die Schicksalsfäden erzählten mir etwas, das ich bis eben nicht hatte erkennen können. Die sechs Drachen... sie erwachten. Etwas hatte ihre uralten Siegel gebrochen und die Sterne hatten längst begonnen, neue Muster zu weben. Langsam senkte ich den Blick zu meinen Runenfesseln. Noch immer hielten sie mich fest, doch ihr Leuchten flackerte inzwischen unregelmäßig. Die Magie, die von den Himmelsschwertern ausging, brachte selbst diese uralten Siegel aus dem Gleichgewicht. Zum ersten Mal seit Beginn dieses Angriffs hatte ich das Gefühl, dass sich das Blatt wendete und im selben moment fielen sie von meinen Händen der druck war verschwunden und meine Augen leuchteten wieder auf, mein blick ging zu einigen männern, ich musste nicht viel tun nur die finger heben und es sah aus als würde ich harfe spielen ich änderte ihr schicksal ihr leben zwar nur die noch dort waren und nicht die entkommen waren, aber sie würden alle qualvoll sterben ich wusste nicht wie nur das sie es tun würden. Als sie verschwanden sah ich zu drake und stand langsam auf. Dankeschön....
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 Ich spürte wie die Kräfte der Schwerter durch mich durchflossen und die Runen zerstörten. Als sie frei war sah ich sie an und die Typen verschwanden. Dann sah ich wie wie Liu-Zen verschwand und ich seufzte bei seinem Grinsen. Ich ging zu ihr als die Schwerter weg waren und sah sie an.
"Ach nicht dafür... Diese Kerle scheinen es auf seltene Wesen abgesehen zu haben,..." meinte ich und reichte ihr meine Hand um ihr aufzuhelfen. Dabei zog ich sie unbewusst dicht an mich und sah sie an. "Bist du verletzt?" ich nahm ihr Handgelenk und sah noch immer die Male der Ketten. Mein Licht heilte ihre Wunden und ich sah sie weiter an.
Wenn diese Kerle sie gefunden hatten, dann würden sie früher oder später auch bei Kaiton auftauchen,... "Ich bin Drake, freut mich dich kennen zulernen." stellte ich mich vor und lächelte leicht. Je länger ich in ihre Augen sah umso mehr spürte ich die Verbindung zu ihr.
Es war seltsam, so als würde es mich zu ihr ziehen. Dennoch ließ ich sie langsam los und lächelte weiter. "Soll ich dich vielleicht,... irgendwo absetzen?" fragte ich sie und sah sie dabei noch immer an. In ihrer Augen lag eine ganze Galaxie... es war einfach unglaublich.
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Datum: 27.06.2026
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Ich sah den Männern schweigend hinterher, bis sie vollständig in der Dunkelheit verschwunden waren. Erst dann ließ ich die Anspannung langsam aus meinem Körper weichen. Die Sterne über uns beruhigten sich wieder und auch die Schicksalsfäden, die eben noch wild durcheinander verlaufen waren, fanden langsam in ihre ursprüngliche Ordnung zurück. Als ich den Blick wieder hob, kam er bereits auf mich zu. Die beiden Schwerter waren verschwunden, doch ihre Aura hing noch immer in der Luft. Es fühlte sich an, als hätten die Sterne selbst ihre Anwesenheit noch nicht ganz begriffen. Als er mir seine Hand entgegenstreckte, zögerte ich einen Moment, bevor ich sie annahm. Kaum zog er mich hoch, verlor ich durch meine noch immer leicht tauben Beine kurz das Gleichgewicht und landete deutlich näher an ihm, als ich eigentlich beabsichtigt hatte. Für einen kurzen Augenblick trafen sich unsere Blicke und ich bemerkte sofort wieder diese gewaltigen Schicksalslinien, die sich um ihn spannten. Nicht nur eine Seele... sondern zwei. Der Sturmdrache war zwar verschwunden, doch ich konnte seine Präsenz noch immer deutlich wahrnehmen. Als er nach meinem Handgelenk griff, blickte ich automatisch auf die dunklen Male der Runenketten. Noch bevor ich etwas sagen konnte, breitete sich ein warmes, goldenes Licht über meine Haut aus. Ich spürte, wie der brennende Schmerz nachließ und die Verletzungen sich langsam schlossen. Er heilte... mit Licht. Meine Augen wanderten überrascht wieder zu ihm.
Als er sich schließlich vorstellte, lächelte ich zum ersten Mal leicht. Ayumi... Ayumi Seo. Mein Blick ruhte weiterhin auf ihm. Es freut mich ebenfalls, Drake. Für einen Moment schwieg ich, bevor ich den Himmel über uns betrachtete. Du trägst zwei uralte Seelen in dir... murmelte ich mehr zu mir selbst als zu ihm. So etwas habe ich noch nie gesehen. Erst als er fragte, ob er mich irgendwo hinbringen solle, sah ich ihn wieder an und schmunzelte schwach. Eigentlich wollte ich nur in das Diner dort vorne einen Kaffee trinken. Ich nickte in Richtung der Straßenecke, bevor ich leise ausatmete. Ich bezweifle allerdings, dass sie nach alldem noch geöffnet haben. Einen kurzen Moment musterte ich ihn erneut. Und ehrlich gesagt... Meine Augen wanderten noch einmal zu den Stellen, an denen eben die Himmelsschwerter erschienen waren. Nach dem, was heute passiert ist, glaube ich nicht mehr daran, dass unsere Begegnung Zufall war. Die Sterne haben uns schon lange miteinander verbunden... Ich konnte es sehen, noch bevor du überhaupt in diese Gasse gefahren bist. ich löste mich nur zögerlich von ihm den ja mir gefiel diese nähe egal wie fremd er am ende war. Wenn du weißt was noch offen ist, ich hab hunger und schulde dir sicher etwas... dabei lächelte ihn warm an und legte den Kopf etwas zur sEite. wir wäre es?
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