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Von Feuer und Ozean - Druckversion +- LA Nights (https://losangelesnights.de/Upload) +-- Forum: (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=1)+--- Forum: City (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Von Feuer und Ozean (/showthread.php?tid=6) Seiten:
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RE: Von Feuer und Ozean - Saito Reyes - 07-01-2026 ![]() Schweigend lauschte ich ihren Worten, ich blieb ruhig, zu ruhig. Der Hexer brachte mich fast zum Lachen. Dann liefen sie davon,... glaubten sie wirklich diese Bar schützte uns. Sie irrten sich, die Bar war nur Lebenswerk, uns schützte das Siegel der Sechs Drachengötter. Als sie draußen hörten sie eine Art Chor aus Stimmen aus dem Nichts. Es schien als kämen sie aus dem Boden, dem Wind, dem Himmel, meiner Bar und aus dem Regen.
Sechs Ströme aus Flamme, Sturm und Stein, geboren aus Göttern, niemals allein... Drake, der aus Zwillingsschwingen steigt, Shenlongs Erbe, das durch Zeiten schweigt. Zwei Himmel in einem Blick vereint, wo Licht und Gesetz sich ewig verneint. Saito, geboren aus Xiuhcoatls Glut, Schlangengottfeuer in flackerndem Blut. Ein Schritt und die Welt wird Asche und Klang, doch in seiner Glut liegt uralter Gesang. Nevara, Tochter der endlosen See, Jörmungandrs Kreis aus Eis und Weh. Sie windet die Welt in schimmerndem Band, ein Ozean lebt in ihrer Hand. Damien, Sohn des stürmischen Meers, Ryūjins Vermächtnis, tief und schwer. Er trägt die Flut in schlagendem Herz, und heilt durch die Tiefe gebrochenen Schmerz. Kaiton, geboren aus Kukulkans Wind, wo Himmel und Schlange verschwommen sind. Er schreibt in den Sturm das vergessene Wort, und trägt alte Himmel weiter fort. Taron, Kind aus Terrakos’ Kern, aus uraltem Gestein, fern und fern. Er wächst wie Gebirge, still und klar, ein Atem aus Erde, ewig und wahr. Sechs Herzen, die durch Welten gehen, sechs Drachen, die über Schicksale wehen. Wenn sie sich rufen, zerbricht die Zeit... dann verstummten die Stimmen... ich schloss die Augen als ich den uralten Chor unserer Bindung zu den anderen vier hörte. "Mhm,... ich frage mich wer hier nicht weiß mit wem er sich anlegt..." Mein Blick ging auf die Runen und strich mit meiner Hand über ihren Arm,... mein Sonnenkern heilte diesen vollständig, er fraß jede tiefsitzende Rune. Dann sah ich sie an,... "Lass uns gehen..." raunte ich ihr zu und sah in ihre Augen. RE: Von Feuer und Ozean - Nevara Skaldorm - 07-01-2026 Ich blieb reglos stehen und sah den dreien nach, bis die Tür des Sol Crown hinter ihnen ins Schloss fiel. Für einen Moment kehrte die gewohnte Geräuschkulisse der Bar zurück. Dann erhob sich der Chor. Stimmen drangen aus allen Richtungen zugleich. Aus dem Regen, der gegen die Scheiben schlug. Aus dem Holz der Bar. Aus dem Stein unter meinen Füßen. Aus dem Wind, der durch die Straßen von Los Angeles zog. Ich schloss unwillkürlich die Augen. Der Chor verstummte so plötzlich, wie er begonnen hatte. Ich öffnete langsam die Augen und atmete ruhig aus. Das Meer in mir war wieder vollständig erwacht. Nicht nur die Bannrunen verloren ihre Kraft. Auch die Stille, die sie erzwungen hatten, verschwand mit ihnen. Als seine Hand meinen Arm berührte, breitete sich die Wärme seines Sonnenkerns über meine Haut aus. Ich beobachtete schweigend, wie die schwarzen Zeichen unter seinen Fingerspitzen verblassten, Risse bekamen und schließlich vollständig zerfielen, als hätten sie niemals existiert. Wo eben noch fremde Magie versucht hatte, mich zu fesseln, blieb nur glatte Haut zurück. Ich strich mit den Fingerspitzen über die Stelle und ein leises Lächeln legte sich auf meine Lippen. Danke, sagte ich leise und hob den Blick zu ihm. Ich hätte sie irgendwann selbst brechen können. Aber so mussten sie nicht länger an mir haften. Für einen Moment blieb mein Blick auf seinen Augen liegen. Das Feuer in ihnen war noch immer da, ruhig und kontrolliert, doch ich wusste, welche Kraft sich dahinter verbarg. Langsam legte ich meine Hand in seine.Sanft verschränkte ich meine Finger mit seinen und nickte leicht. Ja Lass uns gehen. Auch wenn meine Lust gerade dahin war, wollte ich nun einfach mit ihm verschwinden, solche Typen konnten einen auch wirklich die laune verderben. Ich schmiegte mich an seine Seite und wir verließen dann die Bar, während des gehens schloss ich die Augen an seine Schulter und seufzte zufrieden auf. Verstehe einfach nicht wie man so sein kann....immer dieses ego problem...wie ich das hasse RE: Von Feuer und Ozean - Saito Reyes - 07-01-2026 ![]() Wenn ich etwas hasste dann waren es Stimmungskiller. Ich schloss mein Hemd und ging mit ihr dann raus. Kaum betraten wir die Straßen spürte ich die Spannungen in der Luft. Etwas bahnte sich an und ich schloss einen Moment die Augen. Ein kleiner Funke erschien in meiner Hand, eine kleine Flamme in sonnengelb die uns verschlafen anschaute aus großen goldenen Augen.
"Sag den anderen Vier, dass ein Hexer uralte Magie gefunden hat, das er Drachenbannrunen entdeckt hat und sie auf der Hut sein sollen." die kleine Flamme nickte eifrig und schwirrte davon. Ich seufzte und ging dann mit Nevara in Richtung unseres Penthouses. Der weg war nicht weit und nachdem wir endlich angekommen waren ließ ich mich auf das Sofa fallen. "Keine Ahnung,... aber er war sich zu sicher, irgendwas ist da ihm Busch und ich werde das Gefühl nicht los, dass was mit Damiens Fuchsdämon zutun hat." meinte ich dann und stand auf um mir was zu trinken zu holen, ich brauchte was Hochprozentiges... Als ich mich wieder setzte musterte ich sie. "Mhm,... ich hätte es zu gerne gesehen wie du sie in ihren eigenen Exkrementen hättest ertrinken lassen." sagte ich dann nahm ihre Hand um sie auf meinen Schoß zu ziehen. Das glas hielt ich noch in meiner Hand und ich sah sie an. "Was hältst du davon wenn wir da weitermachen wo wir abgehört haben." ich streichelte ihren Rücken entlang und grinste nur leicht. RE: Von Feuer und Ozean - Nevara Skaldorm - 07-01-2026 Ich verließ das Sol Crown an seiner Seite und zog die kühle Nachtluft tief ein. Die Straßen von Los Angeles wirkten friedlich, doch unter dieser Fassade lag etwas, das sich nicht in Worte fassen ließ. Es war, als würde das Meer selbst den Atem anhalten. Als die kleine goldene Flamme in seiner Hand erschien, blieb mein Blick einen Moment auf ihr liegen. Ich beobachtete, wie sie eifrig nickte und davonflog, bis ihr warmes Leuchten zwischen den Häusern verschwand. Wenn selbst Drachenbannrunen wieder auftauchen, ist das kein Zufall mehr, sagte ich leise, während wir unseren Weg fortsetzten. Jemand sucht gezielt nach alter Magie. Und jemand verfügt über Wissen, das längst verloren sein sollte. Den Rest des Weges schwieg ich. Nicht, weil ich nichts zu sagen hatte, sondern weil ich jedes Geräusch um uns herum wahrnahm. Das Rauschen des Windes, das entfernte Tosen des Pazifiks, die Stimmen der Menschen, die nichts von den Dingen ahnten, die sich im Verborgenen bewegten. Erst als wir das Penthouse betraten, ließ ich die Anspannung langsam von meinen Schultern gleiten. Ich streifte meine Schuhe ab und beobachtete, wie er sich auf das Sofa sinken ließ und sich einen Drink einschenkte. Sein Blick verriet mir, dass seine Gedanken noch immer bei den Ereignissen des Abends waren. Ich trat ans Fenster und ließ meinen Blick über die Lichter der Stadt schweifen.Der Hexer war zu überzeugt davon, dass er gewinnen würde. Solches Selbstvertrauen entsteht nicht aus Hoffnung, sondern aus jemandem, der ihm versprochen hat, dass seine Magie ausreicht. Langsam drehte ich mich wieder zu ihm um. Und wenn dein Gefühl dich zu Damien führt, sollten wir es ernst nehmen. Unsere Instinkte haben uns bisher selten im Stich gelassen. Als seine nächsten Worte fielen, musste ich leise lachen. Ein feines Schmunzeln lag auf meinen Lippen. Aber nein... das wäre eine viel zu schnelle Erlösung gewesen. Manchmal ist es wirkungsvoller, jemanden mit den Folgen seiner eigenen Dummheit leben zu lassen außerdem ist Gift viel qualvoller... Ich ging auf ihn zu und ließ zu, dass er meine Hand nahm. Mit einer fließenden Bewegung setzte ich mich auf seinen Schoß und legte einen Arm locker um seinen Nacken. Für einen Augenblick sah ich ihn einfach nur an. Die Schwere des Abends schien zwischen uns ein wenig an Gewicht zu verlieren. Meine Fingerspitzen strichen langsam über seinen Nacken, während ich ihm ein warmes Lächeln schenkte. Du denkst wirklich, dass wir dort weitermachen können, wo wir aufgehört haben?, fragte ich leise und legte meine Stirn sanft gegen seine. Für einen Moment blieb ich einfach so bei ihm, genoss seine Nähe und den vertrauten Duft nach Feuer, Holz und Whiskey. Dann hob ich den Kopf wieder leicht an und begegnete seinem Blick mit einem sanften Lächeln. Ich weiß nicht..das war ein ziemlicher Stimmungskiller und mir gefällt es nicht das man meine Kräfte blockiert hat! |