LA Nights
Danza Kuduro - Druckversion

+- LA Nights (https://losangelesnights.de/Upload)
+-- Forum: (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=1)
+--- Forum: City (https://losangelesnights.de/Upload/forumdisplay.php?fid=2)
+--- Thema: Danza Kuduro (/showthread.php?tid=31)

Seiten: 1 2


RE: Danza Kuduro - Luke Zhao - 08-02-2026

Ich schaute sie an,... als wir uns gelöst hatten meinte sie, dass sie über Nacht bleiben wollte. "Du willst,... die ganze Nacht hierbleiben?" mit einem Lächeln streichelte ich zärtlich ihre Wange. "Du kannst gerne bleiben." versicherte ich ihr. Ich sah sie an und dann fragte ich mich ob sie auch... "Willst du etwa mit zum Rennen?" fragte ich sie dann. Nicht das ich da etwas gegen hätte, auch wenn es gefährlich dort war. Ich nahm ihre Hand in meine und lächelte.

"Ich hoffe, dass dir meine Welt gefällt, sie ist ein wichtiger Teil von mir. Aber wenn du in meine Welt eintauchen willst dann solltest du auch die Gang kennen lernen. Auch wenn sie ein wenig bedrohlich wirken können. Sie sind meine Familie." sagte ich und sah in ihre Augen. Vielleicht war es wirklich an der Zeit das sie die anderen traf.

Ich wollte gerade noch etwas sagen als es energisch an der Tür klopfte. Ich sah sie verwundert an und öffnete dann meine Wohnungstür. Vor mir stand... Tyler, mit noch ein paar Typen er sagte nichts sondern schlug mir einfach voll ins Gesicht.

Dann ging er an mir vorbei direkt zu Eve, ich hielt mir den Kiefer doch kam nicht dazu mich zu sammeln, da einer seiner Kumpels mir direkt in den Magen schlug, so heftig, dass ich mir den Bauch hielt und einen Moment zu Boden sank. "Fuck!!! Seit ihr irre?! Raus aus meiner..." weiter kam ich nicht da trat mir ein anderer erneut in den Bauch. Ich spürte wie Xuanmo unruhig wurde, doch ich hielt zurück.



RE: Danza Kuduro - Evangeline Hawthorne - 08-02-2026

Ich musste unwillkürlich lächeln, als er so überrascht klang. Natürlich möchte ich hierbleiben, antwortete ich leise.  Als er zustimmte, wurde mein Lächeln noch etwas wärmer. Seine nächste Frage überraschte mich allerdings. Wenn du mich dabeihaben möchtest, dann würde ich gern mitkommen. Ich vertraue dir. Als er von seiner Gang sprach, hörte ich aufmerksam zu. Dann freue ich mich darauf, sie kennenzulernen. Wenn sie deine Familie sind, möchte ich verstehen, was sie für dich bedeuten.Weiter kamen wir jedoch nicht.Das laute Klopfen an der Tür ließ mich zusammenzucken. Fragend sah ich zu Luke, ehe er die Tür öffnete. Im nächsten Augenblick blieb mir der Atem weg. Luke! Ich zuckte erschrocken nach vorne, als Tyler ihm ohne jede Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht schlug. Der dumpfe Aufprall hallte in meinen Ohren nach. Noch bevor ich überhaupt begriff, was gerade geschah, drängte Tyler sich an ihm vorbei und kam direkt auf mich zu.
Tyler, was machst du da? Meine Stimme zitterte vor Fassungslosigkeit. Er antwortete nicht. Hinter ihm schlugen seine Freunde bereits auf Luke ein. Als einer ihm mit voller Wucht in den Bauch trat und Luke zu Boden ging, spürte ich, wie sich mein Magen schmerzhaft zusammenzog. Hört auf! rief ich erschrocken und wollte sofort zu Luke, doch noch bevor ich einen Schritt machen konnte, schloss sich Tylers Hand fest um meinen Oberarm. So fest, dass ich schmerzhaft die Luft anhielt. Ich versuchte mich loszureißen, doch er hielt mich ohne Mühe fest. Tyler, lass mich los! Du tust mir weh! Meine Stimme zitterte vor Wut und Fassungslosigkeit, doch er schüttelte nur den Kopf. Nein. Ich lasse nicht zu, dass du dein Leben wegen so einem Typen wegwirfst. Sieh ihn dir doch an, Evie. Der bringt nur Ärger mit sich. Heute prügelt er sich mit uns, morgen mit anderen. Glaubst du wirklich, so jemanden brauchst du? Ich sah ihn ungläubig an. Du kennst ihn überhaupt nicht. Ich muss ihn nicht kennen. Man sieht doch, was er ist. Tränen sammelten sich in meinen Augen. Nein, Tyler... du siehst nur seine Lederjacke. Sein Motorrad. Du hast keine Ahnung, wer er wirklich ist. Ich versuchte erneut, mich aus seinem Griff zu befreien. Bitte... lass mich zu ihm. Doch er hielt mich weiter fest. Vergiss ihn einfach. Ich kann dir ein normales Leben geben. Kein ständiger Ärger, keine Rennen, keine Gang. Ich schüttelte entschieden den Kopf. Das ist nicht deine Entscheidung! In genau diesem Moment breitete sich plötzlich eine ungewohnte Wärme auf meiner Brust aus. Ich erstarrte. Unter meiner Bluse begann das Medaillon zu pulsieren. Erst kaum spürbar, dann mit jedem Herzschlag stärker. Es fühlte sich an wie die ersten warmen Sonnenstrahlen nach einem langen Winter. Verwirrt senkte ich den Blick. Ein sanftes goldweißes Licht schimmerte durch den Stoff meiner Bluse. Tyler bemerkte es ebenfalls und sein Griff lockerte sich unwillkürlich. Evie...? Seine Stimme klang plötzlich unsicher. Das Medaillon wurde immer heller. Gleichzeitig veränderte sich die Luft im Raum. Die aufgebrachten Stimmen wurden leiser, als würde eine unsichtbare Ruhe alles umhüllen. Selbst die Schläge gegen Luke verstummten nach und nach, weil sich die Blicke aller auf das Licht richteten. Mein Herz schlug so laut, dass ich es in meinen Ohren hören konnte. Für einen flüchtigen Augenblick glaubte ich, die gewaltige Silhouette eines majestätischen Wesens zu sehen. Hoch aufragend, mit dem Körper eines edlen Hirsches, schimmernden Schuppen und langen Hörnern, die wie flüssiges Gold leuchteten. Es verschwand so schnell, wie es erschienen war, doch die friedvolle Präsenz blieb. Feine goldene Lichtfäden breiteten sich von meinen Füßen über den Boden aus und zeichneten filigrane Muster, die an Blüten und uralte Runen erinnerten. Ohne dass ich etwas tat, entstand um mich eine sanfte Aura. Sie fühlte sich weder bedrohlich noch gewaltig an, sondern beschützend. Tyler ließ meinen Arm schließlich vollständig los und wich einen Schritt zurück-weil ihn eine unsichtbare Kraft sanft auf Abstand hielt. Zitternd hob ich eine Hand an das Medaillon, dessen Licht langsam wieder schwächer wurde. Mein Atem ging hastig und ich sah vollkommen überfordert auf das Schmuckstück hinunter, bevor mein blick wieder zu luke ging, die anderen hatten es garnicht mitbekommen als ging ich direkt zu ihnen und versuchte sie von luke wehzubekommen, aber ich wurde einfach auf den boden geschupst.


RE: Danza Kuduro - Luke Zhao - 08-03-2026

Ich hielt mir immer noch den Bauch, und das nicht weil ich starke Schmerzen hatte sondern weil ich um jeden Preis Xuanmo zurückhalten musste. Sei nicht dumm! Nur einen Moment... lass mich... Was zum?! er bemerkte die Aura zuerst und sah das Wesen ebenso, nur das ER wusste was es war. Sieh an,... wer hätte das gedacht? meinte er nur und dann traf mich ein erneuter Schlag.

"Scheiße,..." fluchte ich und wenig später war plötzlich Eve neben mir. Ich sah sie an als man sie auf den Boden schupste. "Hey..." sanft legte ich meine Hand an ihre Wange. "Mach dir keine Gedanken,... mir... gehts gut..." log ich und lächelte auch noch. Ich streichelte erneut ihre Wange und sah dann zwei paar Schuhe die in der Tür standen.

Hey,... Lu, wollt dich abholen. Komm ich ungelegen? ich grinste leicht und sah etwas auf. "Ren,... kannst du mir helfen den Müll zu entsorgen?" meinte ich dann und hörte nur ein seufzen. Der Typ ging einfach weiter, keiner nahm ihn wirklich wahr doch plötzlich schienen Tyler und seine Kumpels völlig vergessen zu haben was sie eigentlich wollte.

Ren winkte ihnen noch als sie einfach gingen ohne ein weiteres Wort. Na los,... steh auf, Grim wartet auf uns. meinte er und schnappte sich ein Stück kalte Pizza die noch auf dem Tresen stand. Ich stand langsam auf und half Eve. "Geht es dir gut?" ich musterte sie besorgt und küsste sie kurz. "Achja,... das ist Ren." stellte ich ihr meinen Kumpel vor.



RE: Danza Kuduro - Evangeline Hawthorne - 08-03-2026

Der Stoß kam so plötzlich, dass ich das Gleichgewicht verlor. Ich fiel unsanft zu Boden und fing mich gerade noch mit den Händen ab. Für einen kurzen Moment rauschte alles um mich herum. Mein Blick suchte sofort Luke und als ich sah, wie er sich trotz seiner eigenen Schmerzen zu mir beugte, zog sich mein Herz schmerzhaft zusammen. Luke..., flüsterte ich leise. Seine Hand an meiner Wange fühlte sich vertraut und beruhigend an, doch ich erkannte sofort, dass er mich anlog. Es ging ihm nicht gut. Sein Lächeln war tapfer, aber ich konnte sehen, wie schwer ihm selbst das Atmen fiel. Ich legte meine Hand über seine und schüttelte leicht den Kopf. Du musst mich nicht beschützen, indem du so tust, als wäre alles in Ordnung, sagte ich leise und strich sanft mit meinem Daumen über seine Finger.  Noch während ich sprach, bemerkte ich aus dem Augenwinkel eine Bewegung. Verwirrt hob ich den Kopf. Ein junger Mann war eingetreten und wirkte erstaunlich ruhig, als wäre das Chaos hier nichts Besonderes. Noch verwunderlicher war jedoch, was unmittelbar danach geschah. Tyler und seine Freunde, die eben noch voller Wut gewesen waren, hielten plötzlich inne. Ihre Gesichter wurden leer, beinahe orientierungslos, als hätten sie vergessen, weshalb sie überhaupt hier waren. Einer nach dem anderen drehte sich wortlos um und verließ die Wohnung. Ich blinzelte verwirrt hinter ihnen her.
Was...? Mehr brachte ich nicht heraus. Mein Blick wanderte zwischen der offenen Tür und dem Fremden hin und her. Irgendetwas stimmte hier nicht. Das eben fühlte sich unmöglich an. Als hätte jemand ihre Erinnerungen einfach ausgelöscht. Erst als Luke sich langsam aufrichtete und mir aufhalf, löste ich den Blick von der Tür. Ich nahm seine Hand und stand vorsichtig auf. Sofort musterte ich ihn besorgt von oben bis unten. Behutsam strich ich mit den Fingerspitzen über seine Wange, an der sich bereits eine Rötung abzeichnete, und fuhr anschließend vorsichtig über seinen Bauch, ohne Druck auszuüben.
Ich sollte eher dich fragen, ob es dir gut geht, murmelte ich leise. Du hast mehrere Schläge abbekommen.
Sein kurzer Kuss ließ mich schwach lächeln, auch wenn die Sorge in meinem Gesicht blieb. Dann sah ich zu dem Fremden.
Freut mich, dich kennenzulernen. Ich bin Evangeline... aber alle nennen mich Evie. Trotz meiner freundlichen Begrüßung blieb meine Neugier unübersehbar. Ich sah noch einmal zur geöffneten Wohnungstür, dann wieder zu Ren.
Entschuldige die Frage..Aber... war das gerade eben... normal? Meine Hand glitt unbewusst an das Medaillon auf meiner Brust, das inzwischen zwar nicht mehr leuchtete, sich aber immer noch angenehm warm anfühlte. Ich hielt es einen Moment fest umschlossen, ohne genau sagen zu können, weshalb. Irgendetwas sagte mir, dass weder das, was eben mit Tyler geschehen war, noch das warme Pulsieren des Medaillons Zufälle gewesen waren. Aber bevor ich auf eine antwort wartete strich ich mir haare hinter das ohr. Wenn ihr noch verabredet war, gehe ich denke ich am besten nach hause, dann schreib mir einfach, wann du wieder zeit hast!


RE: Danza Kuduro - Luke Zhao - 08-03-2026

Ich hielt mir noch immer den Magen. Mir war sowas von schlecht... ich sah zu Evie und nahm ihre Hand als sie gehen wollte. "Du musst nicht gehen, Ren holt mich zum Rennen ab. Wir treffen uns vorher am Verstaltungsort mit den anderen aus der Gang. Bitte,... geh nicht." bat ich sie und sah in ihre augen. Ich freute mich bereits darauf das sie meine Familie kennen lernte. Sanft streichelte ich ihre Wange und küsste sie kurz.

Was das eben? Ja ja das war total normal. Sagen wir mal...Leute vergessen in meiner Gegenwart gerne was. meinte er und ging an und vorbei nach draußen. Ich warte beim Wagen sagte er nur noch und ich sah Evangeline an. Ich würde mich freuen wenn sie blieb.

Sie bei mir zu haben motivierte mich und außerdem liebte ich es einfach nur sie anzusehen und bei mir zu haben. "Ren und ich wir teilen uns ein Auto bei den Rennen. Darum ist er hier um mich abzuholen." ich hielt ihre Hand in meiner und schaute ihr erneut in die Augen.

Gott ich liebte sie einfach. Sie war so wundervoll und dieses Licht... Was war das für ein Licht, eben... fragte ich Xuanmo während ich sanft ihre Lippen erneut küsste und dann mit ihr runter ging zum Wagen. Wenn mich nicht alles täuscht ist deine süße kleine Freundin ein Kirin, echt selten und ziemlich rein. meinte er und war ziemlich überrascht. Doch es wunderte mich nicht...



RE: Danza Kuduro - Evangeline Hawthorne - 08-03-2026

Ich wollte gerade etwas erwidern, als seine Hand nach meiner griff. Sofort blieb ich stehen und drehte mich wieder zu ihm um. Als er mich bat, nicht zu gehen, wurde mein Blick sofort weicher. Wie hätte ich ihm diesen Wunsch ausschlagen können? Ich lächelte sanft und strich mit meinem Daumen über seinen Handrücken. Sein Kuss ließ mich lächeln und ich erwiderte ihn zärtlich. Dann bleibe ich....Außerdem... habe ich mich doch schon darauf gefreut, deine Familie kennenzulernen. Bei dem Gedanken wurde ich zwar ein wenig nervös, doch gleichzeitig freute ich mich darauf. Wenn diese Menschen Luke so viel bedeuteten, dann wollte ich wissen, wer sie waren und warum er von ihnen sprach, als wären sie mehr als nur Freunde.
Meine Aufmerksamkeit glitt noch einmal zu Ren, als er erklärte, dass Menschen in seiner Gegenwart eben manchmal Dinge vergaßen. Ich blinzelte verwundert und musste unwillkürlich schmunzeln. Das klingt nach einer ziemlich praktischen Fähigkeit, meinte ich ehrlich, auch wenn ich nicht ganz wusste, ob er scherzte oder nicht. Nach den Ereignissen der letzten Minuten fiel es mir allerdings schwer, überhaupt noch etwas als unmöglich abzutun. Ich ließ meinen Blick kurz auf das Medaillon sinken, das ruhig auf meiner Brust lag. Vorsichtig strich ich mit den Fingerspitzen darüber. Es war inzwischen wieder kühl geworden, doch ich konnte das warme Gefühl von eben noch immer beinahe spüren. Die Erinnerung daran ließ mich nachdenklich werden. Gemeinsam gingen wir nach draußen. Die frische Luft tat gut und half mir, die Anspannung langsam loszulassen. Trotzdem blieb ich dicht an Lukes Seite. Immer wieder glitt mein Blick zu ihm. Ich machte mir noch immer Sorgen um seinen Bauch und sein Gesicht. Er behauptete zwar, es gehe ihm gut, doch ich glaubte ihm kein Wort.
Wenn wir da sind möchte ich trotzdem noch einmal nachsehen, ob es dir wirklich gut geht. Nur... damit ich beruhigt bin. Ich lächelte entschuldigend. Ich weiß, dass du stark bist. Aber stark sein bedeutet nicht, Schmerzen ignorieren zu müssen. Ohne groß darüber nachzudenken, schmiegte ich meine Finger etwas fester in seine und sah lächelnd zu ihm auf. Und... ich bin ein bisschen aufgeregt. Ein leises Lachen entwich mir. Du kennst alle, aber ich kenne niemanden. Hoffentlich mögen sie mich wenigstens halb so sehr, wie du glaubst. Meine Augen funkelten warm. Wenn sie deine Familie sind, möchte ich einen guten ersten Eindruck machen. Aber ich glaube das funktioniert nicht wie sonst...ihr seit sicher doch ein wenig anders als wie ich es gewohnt bin... Die Erweckung meiner kräfte klebte dabei noch immer an mir, die leichte wärmende Aura und ich bekam es nichtmal richtig mit.