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Am Ende wirst du mir gehören - Druckversion

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RE: Am Ende wirst du mir gehören - Lycaon Vaelmont - 07-20-2026

Ich hatte ihn genau an dem Punkt wo ich ihn haben wollte. Vollkommen verfallen, völlig in der Lust gefangen. Er kam zu mir hoch, seine Aura umspielte meine und ich lächelte einfach, dann begann ich ihn zu ficken. Tiefer und Härter... er stöhnte und ich stützte mich neben ihm ab. Es fühlte sich noch besser an als ich es mir vorgestellt hatte und er gab sich mir hin, verging immer mehr vor Lust unter mir. Immer wieder stieß ich tief in ihn,... nahm ihn weiter und spürte wie er sich mir immer mehr hingab. Es gefiel ihm und ich beugte mich erneut zu seinem Ohr.

"Von jetzt an,... gehörst du mir,... du bist Mein, hörst du..." hauchte ich und küsste seinen Hals und zu seinen Lippen, diese küsste ich voller Verlangen und wieder begann ich mit seiner Zunge einen Tanz aus Lust und Sehnsucht. Dabei stieß ich härter in ihn, nachdem er sich an meine Bewegungen und an das Gefühl gewöhnt hatte. Ich hob ihn an, sodass er seine Arme um meinen Nacken schlingen musste und setzte mich auf den Sessel, ihn auf meinem Schoß und drang so noch tiefer in ihn.

Ohne mich von ihm zu lösen, vögelte ich ihn weiter und weiter. Er war vollkommen verloren in der Lust, verging immer mehr auf mir und ich fickte ihn weiter. Wieder spürte ich wie er begann zu zucken, wie der Orgasmus ihn zu überrollen drohte.

Erneut hob ich ihn an, drehte ihn auf meinem Schoß um, sodass sein Rücken gegen meine Brust stieß. Ich streifte seine Brustwarzen mit einer Hand und umfasste mit der anderen seine Erregung. Dann wurde ich schneller und brachte ihn zum Kommen, nach einigen weiteren Stößen kam ich selbst tief in ihm... "Hm,... du bist do heiß wenn du kommst..." hauchte ich in sein Ohr. Noch immer ließ ich ihn nicht los.



RE: Am Ende wirst du mir gehören - Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026

Mein Atem war unruhig, mein Herz schlug mit einer Wucht gegen meine Brust, die ich seit Jahren nicht mehr gespürt hatte. Der Duft, seine Aura und die uralte Präsenz des Namens, den er mir offenbart hatte, ließen meinen Wolf unaufhörlich gegen meine innere Kontrolle ankämpfen. Ich spürte seine Nähe, seine Stimme an meinem Ohr und das leise Beben, das meinen Körper durchlief. Meine Finger krallten sich fester in die Kante des Schreibtisches, bis das Holz unter meiner Kraft leise nachgab.
Ich zwang mich, den Blick zu heben und ihn anzusehen. Meine bernsteinfarbenen Augen leuchteten nun deutlich golden, während meine Alpha-Aura unkontrolliert durch den Raum flackerte. Sie war nicht länger vollkommen ruhig, sondern spiegelte den inneren Kampf wider, den ich führte. Mein Wolf wollte sich ihm nähern, wollte sich seiner Gegenwart hingeben, während mein Verstand mit aller Kraft dagegenhielt.Seine Worte hallten in meinem Kopf nach. Von jetzt an gehörst du mir. Ein leises, raues Knurren löste sich aus meiner Kehle. Es war nicht gegen ihn gerichtet, sondern gegen mich selbst. Gegen das Gefühl, dass mir die Kontrolle entglitt. Ich hatte mein ganzes Leben damit verbracht, meinen Instinkten niemals die Führung zu überlassen. Jetzt musste ich feststellen, dass selbst ich Grenzen besaß.Du irrst dich..., brachte ich mit angespannter Stimme hervor. Ich gehöre niemandem. Die Worte kosteten mich mehr Kraft, als ich erwartet hatte. Mein Blick blieb auf ihm liegen, entschlossen und zugleich von einer Faszination erfüllt, die ich nicht länger leugnen konnte,aber im selben moment rollte wieder die lust über mich, dadurch das er mich so schnell und hart nahm nahm er immer mehr von meinen Verstand, den schmerz würde ich morgen deutlich spüren, aber für diesen moment war es nur die lust die mir gefiel. Als er mich hochob und meine Arm um sein Nacken legte, fanden wir uns auf den stühl wieder wo er mich noch tiefer nahm, meine stirn lag an seiner bevor wir in einen intenensiven kuss verschwanden in dem ich immer lauter hinein stöhnte, niemals hätte ich erwartet das der Sex mit einem mann so intensiv war, das ich es genoß oder das ich jemals dort entjungfert werden würde, ich vergaß sogar für diesen Moment meine Verlobte, erst recht als er mich auf sich drehte, ich mein Kopf in den nacken legte und auf seine schulte rpositionierte, seine hand um meine erregung ließ mich erneut knurren und stöhnen, ich stieß mich ihn entgegen bei seiner bewegung bis zu den Punkt als ich nur noch losließ und ein weiteresmal durch sein tun kam. Erst als ich spürte wie er mich füllte öffnete ich erschöpft und berrauschd die Augen richtete den Kopf und sah leicht über meine Schulter zu ihm rüber. war...das dein plan?....mich zu ficken? zu besitzen?  wie käme jemand wie ER darauf mich zu wollen? Ja ich war Mächtig und ja auch ein alpha aber er war etwas viel mächtigeres und warum wollte er ausgerechnet mich? Und nahm mich mit dieser art zauber der mich willig machte, noch nie hatte ich sowas gespürt.


RE: Am Ende wirst du mir gehören - Lycaon Vaelmont - 07-20-2026

Ich liebte es jetzt schon wie er stöhnte, wie er sich mir hingab auch wenn er es selbst noch nicht so ganz wahrhaben wollte. Er war mir ausgeliefert,… und wusste es nich einmal. Ihn angesehen als er sich zu mir drehte und nachdem er gekommen war, sowie auch ich tief in ihm gekommen war, lächelte ich leicht bei seiner Frage. Sie war durchaus berechtigt,… Dennoch drehte ich zuerst seinen Kopf etwas mehr zu mir und küsste ihn erneut verlangend. Kurz flammte auf seinem Hals ein Symbol auf, ein Mond und silberne Ornamente, es verschwand aber wieder als ich den Kuss löste.

Mein ahnungsloser kleiner Alpha wusste es nicht doch er gehörte jetzt wirklich mir, ich hatte ihn gezeichnet und würde ihn immer und jeder Zeit finden, er würde niemanden anderes mehr begehren können außer mich.

„Mhm,… nein nicht nur, es ist viel komplizierter befürchte ich. Ich bin auf der Suche nach meiner Luna, meinem Seelengefährten. Und ich wusste, dass ich diesen nur unter Alphas finde. Ein Omega oder ein Beta würden meiner Macht niemals standhalten können. Als ich dich zum ersten Mal gesehen habe wusste ich es, du bist meine Luna.“ raunte ich und sah ihn an.

„Auch wenn es dir vielleicht nicht gefällt, aber du warst von Anfang an, seit deiner Geburt für mich bestimmt, sowie ich für dich bestimmt war.“ erklärte ich und sah ihm in die Augen. Ich lächelte leicht und streichelte seine Wange. „Ich habe gar nicht viel getan, die meiste Lust und das Verlangen steckten längst in dir drin. Ich musste es nur wecken.“ raunte ich ihm zu.



RE: Am Ende wirst du mir gehören - Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026

Als mein Atem sich beruhigte konnte ich den Kopf zu ihm drehen, aber bevor er sprach küsste er mich und es war überraschend, aber ich wehrte mich nicht, nein ich erwiederte ihn, genoß den kuss sogar, bevor wir uns lösten und er anfing zu sprechen. 
Ich sah ihn lange schweigend an. Seine Worte hallten in meinem Kopf nach und verdrängten für einen Moment selbst das Chaos meiner Instinkte. Meine Luna. Allein dieser Begriff ließ meinen Wolf aufhorchen. Nicht mit blinder Unterwerfung, sondern mit einer Aufmerksamkeit, die ich an ihm noch nie erlebt hatte. Ich atmete langsam aus und hob den Blick wieder zu ihm. Das goldene Leuchten in meinen Augen war noch immer nicht verschwunden. Du erwartest von mir, dass ich dir glaube, dass mein gesamtes Leben Teil eines Schicksals gewesen sein soll, von dem ich nie erfahren habe? Ich hob langsam eine Hand und strich mit den Fingerspitzen über die Stelle an meinem Hals, an der für einen flüchtigen Augenblick das silberne Symbol aufgeleuchtet war. Meine Brauen zogen sich leicht zusammen. Ich hatte die Wärme gespürt. Kurz, aber deutlich. Es fühlte sich an, als hätte etwas auf meine Aura geantwortet.
Mein Blick glitt wieder zu ihm. Wenn du wirklich der Urwolf bist, dann weißt du auch, dass ein Alpha sich nicht einfach beugt. Nicht einmal vor einer Legende. Meine Stimme war ruhig geworden. Die innere Unruhe war nicht verschwunden, doch ich hatte sie wieder hinter jahrelanger Disziplin eingeschlossen. Mein Wolf beobachtete ihn aufmerksam, anstatt ungestüm nach vorn zu drängen.
Du behauptest, ich sei für dich bestimmt gewesen. Ein kaum wahrnehmbares Schmunzeln legte sich auf meine Lippen. vielleicht stimmt das. Vielleicht auch nicht. Aber eines solltest du über mich wissen. Ich trat einen halben Schritt näher, ohne den Blickkontakt zu unterbrechen. Ich lasse mir mein Schicksal nicht von anderen erklären. Zudem bin ich Verlobt wie gedenkst du dir daS? Meine bernsteinfarbenen Augen ruhten fest auf seinen. Ich glaubte ihn kein Wort Luna war verbindlich war intensiv und ich würde es doch merken? Oder hatte ich es bereits aber seine Pheromone hatten diesen schritt überschrieben? Ich wusste meine Verlobte war niemals meine wahre Seelenpartnerin, aber er? Er sollte es sein? Jemand mächtigeres als ich selbst? Wie sollte ich damit umgehen?  Das ich nun sein symbole trug hatte ich nicht gespürt, nur hatte ich langsam das Gefühl das mein Leben was ich immer selber bestimmt hatte nicht mehr das sein würde, was ich mir gewünscht hatte, dieser Kerl brachte gerade alles durcheinander so wie auch mein Leben, was würde andere von dieser Verbindung halten? Ich seufzte leicht und legt den Kopf in den nacken. Du willst mir also sagen du bringst mein Leben wie ich es kenne nun solange durcheinander bis ich zu dir stehe? Das eingestehe was du mir sagst? DAS HIER normalität wird? Das erwatest du?


RE: Am Ende wirst du mir gehören - Lycaon Vaelmont - 07-20-2026

Natürlich war das nicht einfach zu verarbeiten, schon gar nicht für einen stolzen Alpha wie ihn. Aber so war es eben… Ich sah ihn an und lauschte seinen Worten, strich über seine Wange und stand mit ihm auf nachdem sein Kopf eine Weile auf meiner Schulter geruht hatte. Ordnungsgemäß zog ich ihn wieder an und auch mich selbst, nur die Krawatte war noch um seine Handgelenke gebunden. Daran zog ich ihn zu mir, so bis kein Blatt mehr zwischen uns Platz hatte.

Ich sah ihm in die Augen, hob sein Kinn und lächelte leicht. „Mach dir keine Sorgen,… mir ist bewusst, dass du dich nicht einfach beugen wirst, auch nicht vor mir und das will ich auch gar nicht. Was deine Verlobung angeht, gebe ich dir Zeit dir darüber Gedanken zu machen.“ Ich wusste, dass er mich nicht mehr vergessen würde. Das er früher oder später von allein zu mir kommen würde. Ihn angesehen grinste ich leicht…

„Für die Allgemeinheit habe ich noch immer die Aura eines Omega, mein Hübscher, nur du kennst die Wahrheit und selbst wenn du sie jemandem erzählen würdest, es würde dir keiner glauben. Also mach dir um deinen Posten in der Gesellschaft keine Gedanken. Du hast immer noch deine Aura und deine Ausstrahlung, nur lediglich einen völlig überfürsorglichen Omega an deiner Seite, der dich als dein Sekretär begleitet und hinter verschlossenen Türen,… werde ich dich sooft lieben, dich küssen und immer wieder ficken bis du mich von allein anflehst dich weiter zu ficken.“ sagte ich dann grinsend zu ihm und löste die Krawatte von seinen Handgelenken.

Ich legte meinen Arm um seine Taille und beugte mich nochmal zu seinem Ohr. „Und jetzt gehe ich an die Arbeit, mein kleiner Alpha.“ raunte ich ihm zu bevor ich ihn losließ und zur Tür ging.



RE: Am Ende wirst du mir gehören - Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026

Gedanken? Welche gedanken sollte ich darüber machen sollen? Sie ist die Frau an meiner Seite, was auch immer hier gerade passiert ist, es wird kein Wort darüber fallen gelassen, sie haben irgendwas in mir ausgelöst und das sollte nicht nochmal vorkommen! 
Ich blieb einen Moment reglos stehen und beobachtete, wie er mit derselben Selbstverständlichkeit meine Krawatte löste, als hätte er jedes Recht dazu. Seine Worte klangen ruhig, beinahe sanft, und doch lag in jedem Satz eine Überzeugung, die mich aufhorchen ließ.Langsam hob ich meine Hände und strich die Ärmel meines Hemdes glatt, bevor ich die Krawatte aus seiner Hand nahm und sie mir wieder ordentlich um den Kragen legte. Meine Bewegungen waren ruhig, beinahe mechanisch. Ich brauchte diesen Moment, um meine Gedanken zu ordnen. Mein Blick blieb auf ihm liegen. Du bist ziemlich überzeugt davon, dass alles nach deinem Willen verlaufen wird, sagte ich schließlich mit ruhiger Stimme. Das ist entweder grenzenloses Selbstvertrauen... oder jahrhundertelange Erfahrung.  Ein kaum sichtbares Schmunzeln erschien auf meinen Lippen.
"Vielleicht sogar beides.“ Ich trat langsam auf ihn zu, bis nur noch ein kleiner Abstand zwischen uns lag. Meine bernsteinfarbenen Augen ruhten fest auf seinen, aufmerksam, prüfend. Der Kampf in meinem Inneren war noch nicht vorbei. Mein Wolf reagierte nach wie vor auf seine Gegenwart, doch ich hatte die Kontrolle Stück für Stück zurückgewonnen.
Eines solltest du allerdings nicht vergessen, sagte ich ruhig. Ich bin nicht der Junge aus den Geschichten, der sich ehrfürchtig vor einer Legende verneigt. Ich bin Kael Draven Ashcroft. Alpha des Ashcroft-Rudels. Und bevor ich jemandem vertraue, will ich Antworten. Ich ließ den Blick einen Moment über sein Gesicht gleiten. Hinter seinem selbstsicheren Lächeln glaubte ich etwas anderes zu erkennen. Etwas, das er genauso sorgfältig verbarg wie ich meine eigenen Gedanken. Du behauptest, ich wäre seit meiner Geburt für dich bestimmt gewesen. Vielleicht glaubst du das wirklich. Vielleicht steckt sogar Wahrheit darin. Aber Schicksal allein reicht mir nicht. Ich verschränkte ruhig die Arme vor der Brust. Vertrauen muss man sich verdienen. Als er sich schließlich zur Tür wandte, blieb ich noch einen Augenblick schweigend stehen Erst als seine Hand fast die Klinke erreicht hatte, sprach ich erneut. Herr Vaelmont Meine Stimme war wieder die des Geschäftsführers. Gefasst. Ruhig. Autoritär. Solange Sie unter diesem Dach arbeiten, gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen Mitarbeiter. Im Unternehmen sind Sie mein persönlicher Sekretär. Mehr nicht.
Ich hielt seinen Blick fest. Was immer zwischen Legenden, Prophezeiungen oder unseren Blutlinien stehen mag... darüber sprechen wir außerhalb dieser Büroräume. Hier führen wir ein Unternehmen.
Für einen kurzen Moment legte sich ein kaum wahrnehmbares Lächeln auf meine Lippen. Und ich werde sehr genau beobachten, ob Sie als Sekretär genauso überzeugend sind, wie Sie behaupten.



RE: Am Ende wirst du mir gehören - Lycaon Vaelmont - 07-20-2026

Ich drehte mich zu ihm um als ich an der Tür war. Seine Worte waren fest, und aus ihnen sprach genau der Alpha den ich erwartet hatte. Also lächelte ich und musterte ihn eine Weile. „Du wirst bald sehen was ich meine,… Kael Draven Ashcroft…“ hauchte ich und lächelte noch immer bevor ich mich mit einer höflichen Verbeugung und einem Zwinkern aus dem Büro begab.

Ich richtete meinen Kragen noch etwas und ging meiner Arbeit nach ohne ihn auch nur anzurühren. Gegen Nachmittag kam seine Verlobte vorbei,… sie sah mich an und musterte mich. „Ich bin Mr. Ashcrofts neuer Sekretär, freut mich sie kennen zu lernen…“ sagte ich höflich lächelnd und verbeugte mich.

Dann ging sie in sein Büro und ich brachte ihnen beiden einige Minuten später Kaffee,… mit einem Lächeln stellte ich die Tassen ab und ich wusste, dass meine Pheromone erneut seine Nase streiften, das taten sie immer wenn ich an ihm vorbei ging oder in seiner Nähe war. Ich musste dafür nicht viel tun,… es passierte von allein. Nachdem ich ihm den Kaffee gebracht hatte verließ ich das Zimmer wieder.

„Lassen sie mich wissen wenn sie etwas brauchen.“ sagte ich höflich und ging. So ging das den ganzen Tag, bis auf eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Blickkontakt passierte rein gar nichts. Doch ich wusste, dass genau das seinen Wolf verrückt machte. Am Abend verließ ich das Gebäude und sah zum Himmel. Dafür blieb ich einen Moment stehen.



RE: Am Ende wirst du mir gehören - Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026

Ich erwiderte seinen Blick, bis sich die Tür hinter ihm schloss. Erst als das leise Klicken des Schlosses durch das Büro hallte, ließ ich langsam die Luft aus meinen Lungen entweichen. Das goldene Leuchten in meinen Augen verblasste allmählich, doch mein Wolf blieb unruhig. Er wanderte rastlos durch meine Gedanken, als würde er den Duft suchen, der trotz der geschlossenen Tür noch immer im Raum hing. Ich strich mir mit Daumen und Zeigefinger über den Nasenrücken, schloss für einen Moment die Augen und zwang mich zurück in den Alltag. Akten warteten auf Entscheidungen, Verträge mussten geprüft und Videokonferenzen geführt werden. Arbeit war schon immer der schnellste Weg gewesen, meine Gedanken zu ordnen.
Zu meiner eigenen Überraschung hielt Lycaon sich den restlichen Tag tadellos an seine Aufgaben. Keine zweideutigen Bemerkungen. Keine Provokationen. Er bewegte sich mit der Ruhe und Präzision eines Mannes, der genau wusste, was er tat. Er organisierte Termine, beantwortete Anrufe, koordinierte Besprechungen und schien bereits nach wenigen Stunden jedes Detail meines Tagesablaufs verinnerlicht zu haben. Wäre da nicht seine bloße Anwesenheit gewesen, hätte ich ihn vermutlich für den effizientesten Sekretär gehalten, den ich je beschäftigt hatte. Doch jedes Mal, wenn er mein Büro betrat, nahm ich ihn wahr, noch bevor ich ihn sah. Sein Duft streifte meine Sinne wie eine kaum greifbare Erinnerung. Nicht mehr überwältigend wie zuvor, aber ausreichend, um meinen Wolf aufmerksam werden zu lassen. Ich ließ mir nichts anmerken. Nicht vor meinen Mitarbeitern. Nicht vor ihm. Am Nachmittag klopfte es an der Tür, und noch bevor ich antworten konnte, trat Evelyn ein. Allein ihr Anblick brachte eine wohltuende Ruhe in den Raum. Sie schenkte mir ihr vertrautes Lächeln, trat an meinen Schreibtisch und küsste mich flüchtig auf die Wange. Ich hoffe, ich störe nicht“, sagte sie, während sie sich setzte. Für dich nie, erwiderte ich und lächelte zum ersten Mal an diesem Tag ehrlich. Wenig später öffnete sich die Tür erneut. Lycaon brachte den Kaffee herein. Meine Aufmerksamkeit blieb zunächst auf den Unterlagen vor mir, doch noch bevor ich den Blick hob, erreichte mich wieder dieser unverwechselbare Duft. Mein Wolf reagierte sofort. Nicht stürmisch, aber wachsam. Ich spürte, wie sich meine Schultern unbewusst anspannten.
Danke, sagte ich ruhig, als er die Tassen auf dem Tisch abstellte. Für den Bruchteil einer Sekunde trafen sich unsere Blicke.
Es war kaum mehr als ein flüchtiger Moment.Dennoch genügte er. Mein Wolf hob sofort den Kopf, als würde allein dieser Blick genügen, um sich an alles zu erinnern, was zwischen uns geschehen war. Ich riss meinen Blick wieder los und wandte mich stattdessen Evelyn zu, stellte ihr eine Frage zu ihrem Tag und zwang mich, dem Gespräch aufmerksam zu folgen. Erst als die Tür hinter Lycaon wieder ins Schloss fiel, ließ die Anspannung in meinem Körper langsam nach. Evelyn musterte mich einen Moment länger, als ihr vermutlich bewusst war.Alles in Ordnung?, fragte sie schließlich. Ich schwieg kurz.
Ja, antwortete ich schließlich. Nur ein anstrengender Tag. Sie schien die Antwort zu akzeptieren, doch ich kannte sie gut genug, um zu wissen, dass ihr meine ungewöhnliche Unruhe nicht entgangen war. Der Rest des Arbeitstages verlief erstaunlich ruhig. Lycaon erledigte jede Aufgabe mit derselben Professionalität, die ich am Morgen eingefordert hatte. Kein weiteres Spiel. Keine Provokation. Gerade diese Zurückhaltung machte es meinem Wolf jedoch nicht leichter. Er wartete. Beobachtete. Als würde er instinktiv wissen, dass dies nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm war. Als der Abend schließlich hereinbrach und die letzten Mitarbeiter das Gebäude verließen, blieb ich noch einige Minuten allein in meinem Büro sitzen. Durch die bodentiefen Fenster fiel der goldene Schein der untergehenden Sonne. Mein Blick glitt hinunter auf den Vorplatz des Gebäudes. Dort stand Lycaon für einen Augenblick reglos und blickte zum Himmel, bevor er seinen Weg fortsetzte.
Ich beobachtete ihn Scheiße verdammt...



Vier Tage vergingen, und mit jedem einzelnen wurde mir deutlicher bewusst, dass etwas in mir unwiderruflich aus dem Gleichgewicht geraten war. Nach außen funktionierte ich wie immer. Ich leitete Vorstandssitzungen, unterschrieb Verträge, traf Entscheidungen und führte Ashcroft Global Holdings mit derselben Disziplin wie seit Jahren. Niemand bemerkte etwas. Niemand außer mir wusste, wie viel Kraft es mich kostete, jedes Mal ruhig zu bleiben, wenn Lycaon mein Büro betrat. Er war der perfekte Sekretär. Höflich, professionell und fehlerlos. Er sprach nur, wenn es nötig war, erledigte jede Aufgabe tadellos und provozierte mich kein einziges Mal. Genau das machte es so unerträglich. Mein Wolf wartete ununterbrochen auf den nächsten Blick, den nächsten flüchtigen Moment oder den Hauch seines Duftes, der jedes Mal durch mein Büro zog. Selbst körperlich ließ mich das Geschehene nicht los. Das lange Sitzen während Besprechungen wurde zunehmend unangenehm und ich ertappte mich immer häufiger dabei, im Stehen zu arbeiten oder durch mein Büro zu laufen. Ich redete mir ein, es sei der Stress der vergangenen Tage, doch tief in mir wusste ich, dass ich mich selbst belog. Zu Hause wurde es ebenfalls immer schwieriger. Evelyn bemerkte sofort, dass ich verändert war. Anfangs fragte sie nur, ob etwas in der Firma passiert sei. Später wurde aus ihrer Sorge Frustration. Ich hörte ihr zu und doch war ich mit meinen Gedanken ständig woanders. Immer wieder erschien vor meinem inneren Auge sein Gesicht. Sein Lächeln. Seine silberne Aura. Der Name, den er mir genannt hatte. Lycaon . Ich hasste mich dafür. Jedes Mal, wenn ich versuchte, diese Gedanken zu verdrängen, kehrten sie nur stärker zurück. Also arbeitete ich länger, trainierte bis spät in die Nacht und lief kilometerweit durch den Wald, bis meine Muskeln brannten. Nichts half. Mein Wolf ließ sich nicht täuschen. Er suchte unaufhörlich nach ihm. Auch Evelyn spürte die Distanz zwischen uns. Als sie mich eines Abends umarmte, erwiderte ich ihre Nähe, doch sie löste sich nach wenigen Sekunden wieder von mir. Du bist nicht mehr bei mir, sagte sie leise. Ich konnte ihr nicht widersprechen. Nicht, weil ich sie nicht liebte, sondern weil ich selbst nicht verstand, was mit mir geschah. Als sie mich küsste, erwiderte ich den Kuss, doch es fühlte sich falsch an. Mein Körper reagierte nicht mehr so wie früher und zum ersten Mal seit Jahren blieb unsere gemeinsame Nacht ohne jede Nähe. Ich sah die Enttäuschung in ihren Augen und konnte ihr keine Erklärung geben. Am vierten Abend eskalierte schließlich alles. Seit Tagen schaust du mich an, als würdest du durch mich hindurchsehen, sagte sie mit zitternder Stimme. Rede endlich mit mir, Kael. Ich erkenne dich kaum wieder. Ich schwieg. Wie hätte ich ihr erklären sollen, dass ein Mann, den ich erst seit wenigen Tagen kannte, mein gesamtes inneres Gleichgewicht zerstört hatte? Dass ich selbst nicht verstand, weshalb mein Wolf auf ihn reagierte? Es gibt jemanden, oder? fragte sie schließlich. Die Worte trafen mich wie ein Schlag. Nein, antwortete ich sofort. Und doch fühlte sich selbst diese Antwort nicht vollständig an. Evelyn schüttelte nur enttäuscht den Kopf, griff nach ihrer Tasche und verließ das Haus. Wenige Minuten später erhielt ich ihre Nachricht. Ich fahre zu meinen Eltern. Melde dich, wenn du bereit bist, ehrlich mit mir zu reden. Stundenlang saß ich allein im Wohnzimmer und starrte auf das halbvolle Glas Whiskey vor mir. Immer wieder griff ich nach meinem Handy, legte es wieder weg und fuhr mir frustriert durch die Haare. Schließlich hielt ich es nicht mehr aus. Ohne nachzudenken schnappte ich mir meine Autoschlüssel, stieg in meinen Wagen und fuhr durch die nächtlichen Straßen. Mein Verstand sagte mir die ganze Zeit, ich solle umkehren, doch mein Wolf ignorierte jede Vernunft. Erst als ich vor dem Gebäude anhielt, wurde mir bewusst, wohin ich gefahren war. Ich stieg aus, ging die wenigen Schritte bis zu seiner Haustür und blieb davor stehen. Meine Hand schwebte einige Sekunden über der Klingel. Verdammt..., murmelte ich leise. Trotzdem drückte ich sie. Mitten in der Nacht. Ohne Plan. Ohne eine Erklärung. Ich wusste nur, dass ich Antworten brauchte, bevor dieses Chaos alles zerstörte, was ich mir in meinem Leben aufgebaut hatte oder war es einfach seine nähe die ich wollte?


RE: Am Ende wirst du mir gehören - Lycaon Vaelmont - 07-20-2026

Ich wusste, dass ich Recht haben würde. Wenn auch er selbst es nicht wahr haben wollte, sein Wolf wusste es längst. Und so wartete ich, ging der Arbeit als Sekretär gewissenhaft nach und hatte mich schnell in die Geschäfte eingearbeitet. Vier Tage vergingen und ich machte keinerlei Anstalten mich ihm mehr zu nähern als notwendig war. Dennoch wusste ich das er früher oder später kommen würde.

Und schließlich klingelte es mitten in der Nacht an der Tür zu meinem Loft. Ich war gerade unter der Dusche gewesen weil ich zuvor noch durch die Straßen gejoggt war. So trug ich nur ein Handtuch um die Hüften und öffnete, ich wusste längst wer dort war, ich spürte ihn genauso wie Fenrath ihn spürte, seinen Wolf spürte.

Also öffnete ich und sah ihn an, ich legte den Kopf leicht schief. „Oh? Was kann ich denn zu so später Stunde noch für dich tun?“ fragte ich und wusste, dass es bereits wieder passierte. Mein Duft stieg ihm in die Nase, die Anziehung zwischen uns begann wieder zu knistern.

„Komm doch rein…“ raunte ich dann und ließ ihn eintreten. Er stand direkt im Wohnzimmer, und ich sah ihn an. „Warum bist du hier?“ fragte ich ihn und musterte ihn.



RE: Am Ende wirst du mir gehören - Kael Draven Ashcroft - 07-20-2026

Ich blieb einen Moment in der geöffneten Tür stehen und sah ihn einfach nur an. Vier Tage hatte ich mir eingeredet, dass ich die Kontrolle zurückgewinnen würde. Vier Tage hatte ich jede Vernunft, jede Verpflichtung und jedes Versprechen an mich selbst über meine Instinkte gestellt. Und trotzdem stand ich jetzt hier. Mein Blick glitt kurz über das Handtuch, das er sich lediglich um die Hüften gebunden hatte, doch ich zwang mich sofort, ihm wieder in die Augen zu sehen. Allein seine Nähe genügte, damit mein Wolf unruhig wurde. Sein Duft lag sofort wieder in der Luft und ich spürte, wie sich jeder Muskel in meinem Körper unwillkürlich anspannte. Ich hasste, dass mein eigener Instinkt schneller auf ihn reagierte als mein Verstand. Ohne ein Wort trat ich an ihm vorbei in das Loft, als er mich hereinbat. Die Tür schloss sich leise hinter mir. Ich ließ den Blick durch den Raum schweifen, mehr um mich selbst zu sammeln als aus echtem Interesse. Erst dann drehte ich mich wieder zu ihm um. Er wirkte erschreckend ruhig, beinahe so, als hätte er längst gewusst, dass ich früher oder später vor seiner Tür stehen würde. Ich fuhr mir mit einer Hand durch die Haare und atmete tief aus. Ich wollte nicht herkommen, sagte ich schließlich ehrlich. Zumindest habe ich mir das vier Tage lang eingeredet. Ein bitteres Lächeln huschte über mein Gesicht. Ich habe länger gearbeitet als sonst. Ich bin nachts durch den Wald gelaufen, bis ich kaum noch stehen konnte. Ich habe versucht, mich auf meine Verlobte zu konzentrieren, auf meine Arbeit, auf alles, was mein Leben bisher ausgemacht hat.Es hat nichts geändert. Mein Blick blieb fest auf ihm liegen. Du bist ständig in meinen Gedanken. Nicht nur du... sondern alles, was du mir erzählt hast. Fenrath. Das Schicksal. Diese Verbindung, von der du überzeugt bist. Ich verschränkte kurz die Arme, löste sie aber gleich wieder, weil selbst diese kleine Bewegung meine innere Unruhe nicht verbarg. Ich verstehe nicht, was mit mir passiert, und genau das macht mich wütend. Auf dich. Auf mich. Auf meinen Wolf. Ich trat einen Schritt näher, ließ aber bewusst genügend Abstand zwischen uns. Heute Abend habe ich alles vor die Wand gefahren. Evelyn ist gegangen. Sie glaubt, ich würde ihr etwas verschweigen, und sie hat recht. Nur kenne ich die Antwort selbst nicht. Ich hielt seinen Blick einen langen Moment. Also sag mir die Wahrheit, Lycaon. Keine Rätsel mehr. Keine Andeutungen. Wenn du wirklich wusstest, dass ich irgendwann hier auftauchen würde... dann erklär mir, warum. Erklär mir, weshalb sich mein eigener Wolf benimmt, als würde er dich schon sein ganzes Leben kennen. Ich knurrte sauer auf und meine augen funkelten auf aber es war keine Wut Ich konnte mit meiner eigenen verlobten nicht schlafen weil meine scheiß Gedanken bei dir sind!! Du zerstörst mein Leben!  Ich lief hin und er wie ein Tier im Käfig, ich hasste ihn und er zog mich unglaublich an. Ich stand nie auf Männer und nun verzehren sich meine Gedanken nach dir...und dieses Verdammte Handtuch macht es nicht besser! Hör auf in meinen gedanken zu sein! In meiner Nase! In meinen Sinnen! aber er war einfach immer da und um so länger er fern blieb um so schlimmer wurde es.