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Der Tod kehrt zurück - Azrael Noctis Memento - 07-27-2026 Ich wusste nicht, wie lange ich bereits durch diese neue Welt wanderte. Tage? Vielleicht eine Woche. Zeit bedeutete mir nichts mehr. Achttausend Jahre hatte ich in einem Gefängnis verbracht, in dem weder Sonne aufging noch Sterne den Himmel schmückten und ein ewigen schlaf verbrachte. Nun stand ich in einer Welt, die ich nicht wiedererkannte. New York. So nannten die Menschen diese gewaltige Stadt. Türme aus Glas ragten höher in den Himmel als einst die Paläste der Götter. Straßen voller Menschen, die niemals stillzustehen schienen. Metallene Kutschen bewegten sich ohne Pferde durch die Straßen und über allem lag ein unaufhörliches Dröhnen. Motoren, Stimmen, Sirenen und Musik verschmolzen zu einem Lärm, der selbst mein Gehör an seine Grenzen brachte. Die ersten Tage hatte ich mich kaum unter die Menschen gewagt. Ich beobachtete sie lieber aus den Schatten der Dächer oder von verlassenen Gebäuden. Ich sah zu, wie sie lachten, stritten, arbeiteten und lebten. Wie selbstverständlich sie all das hinnahmen. Für mich war diese Welt fremd. Alles war fremd. Nur einer war geblieben. Ein leises Krächzen ließ mich den Kopf heben. Nyxoris landete mit einem sanften Flügelschlag auf meiner Schulter und zupfte leicht an einer dunklen Locke. Ich hob die Hand und strich ihm über das glänzende Gefieder. Ich weiß..., murmelte ich leise. Du musst mich nicht ständig daran erinnern. Der Rabe antwortete mit einem empörten Laut, bevor er die Flügel ausschüttelte. Ein schwaches Lächeln legte sich auf meine Lippen. Auch er war erwacht. Seine Federn schimmerten nun in einem dunklen Violett, sobald Licht auf sie fiel, und seine Augen erinnerten an ferne Sterne. Doch im Inneren war er derselbe geblieben. Mein treuester Gefährte. Mein Freund. Ohne ihn hätte ich vermutlich längst verhungert. Während ich versuchte zu verstehen, wie diese Welt funktionierte, hatte Nyxoris längst gelernt, wo Menschen Nahrung achtlos zurückließen oder wie man unbemerkt etwas stehlen konnte. Brot, Obst oder seltsame Speisen, deren Namen ich nicht einmal kannte. Es war nicht viel, aber genug, um mich auf den Beinen zu halten. Ich blickte an mir hinab. Das schwarze Hemd und die dunkle Hose hatte ich in einem verlassenen Gebäude gefunden. Offenbar ließen Menschen Kleidung einfach zurück. Warum, verstand ich bis heute nicht. Wenigstens fiel ich dadurch zwischen ihnen kaum noch auf. Die Sprache hingegen hatte ich erstaunlich schnell verstanden. Vermutlich war es ein Teil meines göttlichen Wesens. Worte waren nie eine Grenze gewesen. Doch das Leben selbst... das verstand ich nicht. Ich wusste nicht, weshalb Menschen jeden Morgen irgendwohin eilten. Warum sie ihr Leben gegen kleine bedruckte Zettel eintauschten. Weshalb sie freiwillig den größten Teil ihrer Zeit hinter Mauern verbrachten. Ich verstand ihre Sprache, aber nicht ihre Welt. Ein kühler Wind strich zwischen den Hochhäusern hindurch und ließ mein Hemd leicht flattern. Langsam hob ich den Blick. Etwas hatte sich verändert. Seit meinem Erwachen spürte ich tief in meiner Seele ein stetiges Pochen. Anfangs war es kaum mehr als ein Flüstern gewesen. Jetzt wurde es mit jedem Tag lauter. Wie das Knurren eines uralten Wesens, das langsam aus einem endlosen Schlaf erwachte. Nekhareth. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen. Ich konnte ihn spüren. Tief zwischen den Welten. Seine Seele regte sich. Noch schlief er, doch unsere Verbindung wurde stärker. Mit jedem Tag kehrte ein weiterer Teil meiner Macht zurück. Nyxoris spannte plötzlich die Flügel an. Sein Gefieder stellte sich auf und ein tiefes, bedrohliches Knurren verließ seinen kleinen Körper. Langsam öffnete ich die Augen wieder. Die Schatten der Gasse bewegten sich. Nicht wegen des Windes. Wegen jemandem, der sich darin verbarg. Ein Mann trat lautlos aus der Dunkelheit. Er wirkte kaum älter als ich und trug einen langen hellen Mantel. Auf seinem Rücken ruhte ein goldener Speer, dessen Spitze selbst in der Dunkelheit schimmerte. Seine bernsteinfarbenen Augen ruhten regungslos auf mir. Er wusste genau, wer ich war. Also stimmt es wirklich..., sagte er ruhig. Ich antwortete nicht. Sein Blick wanderte über mein Gesicht, blieb kurz auf Nyxoris liegen und kehrte schließlich zu mir zurück. Der Erbe des Todes ist erwacht. Noch immer schwieg ich. Langsam griff er nach dem Speer auf seinem Rücken und zog ihn hervor. Im selben Augenblick begann die goldene Klinge hell aufzuleuchten. Wer bist du?, fragte ich schließlich. Ein kaum sichtbares Lächeln erschien auf seinen Lippen.Mein Name spielt keine Rolle. Ich bin ein Halbgott. Er machte einen einzigen Schritt auf mich zu. Und meine Aufgabe besteht darin, dich zu töten, bevor du zu einer Gefahr für diese Welt wirst. Nyxoris breitete die Flügel aus und stieß einen schrillen Ruf aus. Augenblicklich verdichteten sich die Schatten um mich herum. Tief in meiner Seele antwortete etwas auf diese Bedrohung. Ein gewaltiges Brüllen erschütterte mein Inneres. Ich konnte spüren, wie der uralte Rabendrache hinter den Grenzen der Welten seine Augen öffnete. Für einen winzigen Augenblick erzitterte selbst die Luft. Der Halbgott blieb abrupt stehen. Seine Augen weiteten sich. Nein..., flüsterte er ungläubig. Er starrte mich an, als hätte er gerade seinen schlimmsten Albtraum gesehen. Nicht nur du bist erwacht... Der Rabendrache erwacht ebenfalls... Ich hob langsam den Kopf und erwiderte seinen Blick mit vollkommener Ruhe. Dann solltest du dir gut überlegen....wer von uns beiden heute wirklich dem Tod begegnen wird. Ich verschwand dabei in der Dunkelheit und tauchte beim Hafen wieder auf, in der Hoffnung ihm entkommen zu sein, den selbst dieses teleportieren schwächte mich noch. Aber im selben Moment tauchte er direkt wieder vor mir auf, meine Augen leuchteten auf und mein rabe verschwand in Schwarzen rauch, während im Meern sich etwas regte. Du solltet ihn nicht wütend machen, selbst ich habe keine Kraft ihn zu zähmen nicht jetzt...wenn du mich angreifst ist diese Stadt in gefahr. Das schien dieser Gottheit nicht wirklich zu interessieren, sein sperr streifte meine Wange als ich ihn gerade noch auswich, bevor er mich gegen einer der Container drückte, ich sah deutlich seine Schicksalsfäden. Du weißt zu was ich fähig bin.... Und genau deswegen musst du sterben RE: Der Tod kehrt zurück - Vaelor Fenris - 07-27-2026 Eigentlich sollte dieser Tag ruhig werden. Mein freien Tag seit langem und ich hatte nichts anderes zutun als mich mit Corvus über die Veränderungen zu unterhalten. Doch auch ich selbst hatte es gespürt.
Varyxhor war unruhig,… er ruhte im Tartaros, tief unter der Hölle doch sein Atem pulsierte in mir. Etwas lag in der Luft und das lag nicht an Aureon, Der Urhexe oder sonst eeinem vom den Urwesen die erwacht waren. Es war leider viel tiefgreifender. Als ich vom Essen gekommen war nahm ich die Abkürzung über die Docks als ich etwas spürte. Ich folgte dem Gefühl und schaute mich um, dann sah ich es,… eine selbstgefällige Aura von irgendeinem Halbgott und die Aura des Todes. „Nicht übel…“ ich sah wie der Halbgott ihn angriff und zog Crimson Fang um den Angriff abzublocken indem ich vor ihm auftauchte. „Ich weiß zwar nicht was du für Probleme hast aber im Moment ist er echt keine Gefahr. Also verzeih dich oder ich schneid dich in zwei Hälften oder mehr…“ und das meinte ich wörtlich. Ich drängte den Gott zurück und sah ihn an, spürte wie Varyx im Tartarus unter uns knurrte. RE: Der Tod kehrt zurück - Azrael Noctis Memento - 07-27-2026 Ich hatte den Speer bereits kommen sehen. Nicht mit meinen Augen, sondern weil ich den Tod roch, lange bevor eine Waffe ihr Ziel erreichte. Ich bewegte mich dennoch nicht weil ich den Halbgott beobachtete. Seine Angst war größer als sein Hass. Er glaubte tatsächlich, die Welt vor mir beschützen zu müssen. Im nächsten Augenblick durchschnitt das Kreischen zweier Klingen die Luft. Eine fremde Gestalt erschien zwischen uns und fing den Angriff mit einer Selbstverständlichkeit ab, als wäre ein göttlicher Speer nichts weiter als Stahl. Ich trat unwillkürlich einen halben Schritt zurück, während Nyxoris sich mit aufgestelltem Gefieder von meiner Schulter erhob und über unseren Köpfen kreiste. Meine grauen Augen musterten den Fremden aufmerksam. Seine Aura war alt. Uralt. Etwas unter ihm antwortete auf seine Anwesenheit. Tief unter der Erde regte sich eine Präsenz, deren Atem selbst ich wahrnehmen konnte. Gewaltig. Uralt Sie erinnerte mich an Wesen, die bereits existiert hatten, als selbst die ersten Götter noch jung gewesen waren und selbst an meinen drachen den ich versuchte zur ruhe zu bekommen, ich wusste nicht ob ich ihn zähmen konnte dasfür besaß ich zu wenig Energie . Der Halbgott hingegen zögerte sichtbar. Seine Entschlossenheit begann zu bröckeln, als der Mann ihn ohne jede Furcht zurückdrängte und ihm unverhohlen mit dem Tod drohte. Ich schwieg zunächst. Es war ungewohnt, dass sich jemand zwischen mich und eine Klinge stellte. Langsam hob ich den Blick zu meinem unerwarteten Retter. Ihr kennt mich nicht. Und dennoch riskiert Ihr Euer Leben für jemanden, dessen Name seit Jahrtausenden nur Furcht hervorruft. Meine Stimme blieb leise, beinahe gelassen, obwohl tief in meiner Brust Nekhareth erneut ankämpfte. Sein Grollen hallte wie fernes Donnern durch meine Seele und ließ die Schatten um meine Füße unruhig werden. Ich legte eine Hand an meinen Brustkorb und zwang meine Macht zurück, bevor sie unkontrolliert nach außen dringen konnte. Es war noch zu früh. Ich durfte sie nicht freisetzen. Nicht hier. Nicht mitten unter Menschen. Schließlich richtete ich den Blick wieder auf den Halbgott. Ich bin erst vor wenigen Tagen erwacht. Ich kenne diese Welt nicht einmal. Ich weiß weder, weshalb Menschen ihr Leben nach Zahlen ordnen, noch weshalb sie glauben, ständig laufen zu müssen. Ich suche keinen Krieg solange man mir keinen Grund gibt. Dann sah ich wieder zu dem Mann vor mir der scheinbar noch immer dne Halbgott im blick hatte. Der Halbgott reagierte nicht auf meine Worte. Für einen kurzen Augenblick blieb er regungslos stehen, doch ich sah, wie sich sein Griff um den goldenen Speer fester schloss. Seine bernsteinfarbenen Augen wanderten zwischen mir und dem Fremden hin und her. Zweifel lag darin, aber kein Rückzug. Stattdessen schnaubte er verächtlich. Genau deshalb seid ihr Urwesen so gefährlich, Ihr klingt vernünftig. Ihr wirkt friedlich. Und genau dann sterben Welten. Ein grelles, goldenes Leuchten breitete sich über seinen Körper aus. Die Luft begann zu flimmern, während göttliche Runen über seine Arme und den Schaft seines Speeres krochen. Der Boden unter seinen Füßen riss auf und feine Risse zogen sich durch den Asphalt. Ich werde nicht denselben Fehler machen wie unsere Vorfahren. Sie haben euch versiegelt. Sein Blick bohrte sich direkt in meine Augen. Ich werde dafür sorgen, dass du nie wieder die Chance bekommst, deine wahre Macht zu entfesseln. Mit einem einzigen Schritt schoss er nach vorn. Er war schneller, als ein Sterblicher seinem Blick hätte folgen können. Der goldene Speer durchschnitt die Luft mit einem schrillen Heulen und spaltete den Boden, wo er eben noch gestanden hatte. Noch bevor der erste Angriff vollständig beendet war, erschien der Halbgott bereits seitlich neben uns. Offenbar hatte er seine göttliche Geschwindigkeit vollständig entfesselt , gerade als ich es schaffte auszuweichen erhob sich das Meer meine schatten bewegten sich auf das Wasser zu, ich wusste was sich da gleich erheben würde und war gerade erleichtert das es mitten in der nacht war. scheiße.... ich löste mich wieder im schatten auf und stand direkt anm wasser und legte meine hand in dieses, er durfte nicht auftauchen, nicht während meine volle Kraft nicht da war um ihn zurückzuuhalten. Ruhig.... Im selben moment war es der Sperr der sich hinter mir durchbohrte, meinb lick ging hinunter und ich schüttelte den Kopf. Zum ersten...wie willst du den tot töten? Und zum andere...das ist nun deine schuld... ich schob den speer aus mir heraus und man sah wie sich Nekhareth sich aus dem Meer erhob 20 meter hoch und den halbott fokussierte, ich wusste das ich ihn nicht zurückhalten konnte, dafür war ich nicht stark genug, noch nicht, mein blick wanderte zu dem fremden, ich wusste nicht wer er war, aber entweder verschwand er oder schaffte es hier alles zu stoppen.
RE: Der Tod kehrt zurück - Vaelor Fenris - 07-27-2026 Natürlich war das Ego und die gestellte Moral des Gottes größer als seine Angst. Er griff erneut an und erwischte den anderen auch noch. Im nächsten Moment stieg aus dem bereits schwarzen Meer ein Untier auf. Ich drehte mich um und spürte, dass er ihn nicht allein zurückhalten konnte. „Ihr Möchtegern Götter und eure Vorstellungen von Heldentum. Also erstmal,…“ ich schlug seine Schutzbarrieren und seine göttliche Macht mit Crimson Fang nieder, seine Lanze zersplitterte und er sank auf die Knie.
„Bin ich nicht einfach irgendein Urwesen,… ich Vaelor, der Rubinwolf und Wächter des Mutes. Und zum anderen solltet ihr UNS die Wahrung der Ordnung überlassen, dann passiert Dinge wie DAS DA erst gar nicht.“ ich sah ihn an, er kontne nichts mehr ausrichten und dann drehte ich mich zu dem Fremden und dem Drachen um. Als ich ihn sah wusste ich wer der Fremde war und ich hörte bereits den Falken über uns und den Raben auf dem Dach und spürte den Blick der kleinen Schlange im Verborgenen. Meine Brüder wussten es auch,… gut. Seufzend ramme ich Crimson Fang in den Boden. „Hey Varyx!! Beweg mal deinen Eidechsenarsch,… es gibt Arbeit!“ der Boden riss auf und Varyxor stieg aus dem Tartarus auf. Er sah sich kurz um, alle drei Köpfe gähnten und dann sah er den Rabendrachen. Ohne zögern ging er auf ihn zu, schon allein seine Aura war einschüchternd, doch seine Größe genauso. Der linke Kopf packte ihn in den Nacken, nicht grob aber bestimmt, während der mittlere sprach. Seine Stimme donnernd und grollend. Komm runter,… beruhig dich. Einige von den Winzlingen auf dieser Welt sind ganz lustig, außerdem lebt Aureon und viele andere Urwächter hier. Komm beruhig dich Kleiner… ist ja alles gut. Deinem Freund gehts auch gut. Kannst den mickrigen Halbgott da fressen. sagte er zu ihm und hielt ihn dabei. Er unterdrückte mit seiner Aura auch seine Kraft, fürs Erste. Ich ging zu dem Kerl und sah ihn an. „Hey,… geht es dir gut?“ fragten ich ihn und steckte Crimson Fang weg, zumindest verschwand es. RE: Der Tod kehrt zurück - Azrael Noctis Memento - 07-27-2026 Ich spürte, wie der Speer meinen Körper durchbohrte, doch der Schmerz war längst nicht das Schlimmste. Es war die göttliche Energie, die sich wie flüssiges Feuer durch meine Adern fraß und versuchte, den Tod selbst aus meiner Seele zu reißen. Langsam schloss ich die Augen, während ich den Schaft umfasste und ihn ohne einen Laut aus der Wunde zog. Dunkles Blut tropfte auf den nassen Asphalt, doch kaum berührte es den Boden, löste es sich bereits wieder in schwarzen Nebel auf. Der Halbgott hatte geglaubt, mich mit einer Waffe töten zu können, die für Wesen wie mich geschaffen worden war. Er verstand nicht, dass der Tod sich nicht töten ließ. Doch in dem Moment, in dem mein Blut das Meer berührte, antwortete etwas. Ich musste mich nicht einmal umdrehen. Ich spürte ihn. Seine uralte Seele war wie ein zweites Herz in meiner eigenen Brust. Nekhareths Zorn überschwemmte unsere Verbindung und ließ selbst mich für einen Augenblick den Atem anhalten. Das Meer bäumte sich auf, als würde eine uralte Bestie aus seinem Schlaf gerissen werden. Schwarzes Wasser schoss meterhoch empor und die gewaltige Gestalt meines Gefährten erhob sich aus den Fluten. Seine rabenschwarzen Schuppen glänzten im Licht der Stadt, seine gewaltigen Schwingen verdunkelten den Himmel über den Docks und seine violett glühenden Augen ruhten einzig auf dem Halbgott. Jeder Muskel seines Körpers war angespannt. Er wollte ihn vernichten. Ich öffnete bereits den Mund, um ihn zurückzurufen, doch ich wusste, dass er mich kaum noch hörte. Unsere Seelen waren miteinander verbunden und alles, was er wahrnahm, war mein vergossenes Blut. Dann erschien plötzlich ein weiteres Wesen. Allein seine Anwesenheit ließ die Luft schwer werden. Drei gewaltige Köpfe erhoben sich aus den aufgerissenen Tiefen und ich erkannte sofort, dass auch er zu den uralten Wächtern gehörte. Seine Aura war überwältigend und dennoch... sie war mir nicht feindlich. Ich beobachtete schweigend, wie einer seiner Köpfe Nekhareth am Nacken packte. Für einen kurzen Augenblick spannte sich der gesamte Körper meines Gefährten an. Seine Schwingen zuckten, Schatten breiteten sich über das Meer aus und ein tiefes Grollen vibrierte durch die Nacht. Ich spürte seinen Zorn ebenso deutlich wie seine Unsicherheit. Vor achttausend Jahren hätte jeder versucht, ihn zu unterwerfen. Doch dieser Drache griff ihn nicht an. Er beruhigte ihn. Ich spürte, wie Nekhareths Herzschlag langsam ruhiger wurde. Sein Blick blieb zwar auf den Halbgott gerichtet, doch das wilde Verlangen zu töten wich langsam einem tiefen Knurren. Er ließ den Kopf ein wenig sinken, auch wenn seine Augen den Feind keine Sekunde aus den Augen verloren. Wer Azrael verletzt wird sterben und mit ihn alles! knurrte er, aber er war wie ein hilfloser Welpe der gepackt wurde und er selbst spürte die Stärke von diesem Wesen, er wäre ein kleiner imbiss und als er zu mir sah und das ich lebte beruhigte es ihn relativ schnell. Schneller als ich erwartet hatte ohne diesen drache wäre die Stadt schnell zerstört. Ein leises Lächeln huschte über meine Lippen. Danke... alter Freund, murmelte ich kaum hörbar, wobei ich nicht einmal sicher war, ob die Worte an Nekhareth oder an Varyxhor gerichtet waren. Erst jetzt bemerkte ich den Mann wieder, der sich Vaelor genannt hatte. Ich hatte seine Worte gehört. Rubinwolf. Wächter des Mutes. Also existierten sie noch. Die Urwächter, ich sah wie mein rabe vom griff gelösyt wurde und die halbgott in die luft schmiss und in einen zug hinunter schluckte, seine erste Mahlzeit nach ewigkeiten. Als Vaelor schließlich vor mir stehen blieb und fragte, ob es mir gut ginge, hob ich langsam den Blick zu ihm. Meine Hand ruhte noch immer auf der Wunde in meiner Brust. Das Loch im Stoff war deutlich zu erkennen, doch die Verletzung darunter begann sich bereits sich zu schließen. Schwarze Schatten krochen über meine Haut und zogen das zerrissene Fleisch wieder zusammen, bis nur noch eine schmale dunkle Linie zurückblieb. Es braucht mehr als einen göttlichen Speer, um den Sohn des Sensenmannes zu töten, antwortete ich ruhig. Meine Stimme war leise, aber nicht schwach. Ich ließ den Blick über Varyxhor, Nekhareth der größen unterschied war gewaltig, im selben zug setzte sich mein Rabe wieder auf die Schulter. Vor wenigen Minuten wusste ich noch nicht einmal, dass außer mir überhaupt noch jemand aus der alten Zeit existiert.Ich sah Vaelor direkt in die Augen. Habe ich ihn richtig gehört es gibt noch mehr auf dieser Welt? Das ich mich nicht auskannte in dieser Welt sollte ersichtlich sein, es hatte sich nach 8 000 Jahren einiges verändert. RE: Der Tod kehrt zurück - Vaelor Fenris - 07-27-2026 Als ich ihn fragte ob es ihm gut ginge grinste ich bei seinen Worten. "Hm,... macht Sinn." ich sah zu Varyxor und seinem Rabendrachen. Er ließ ihn los und schaute ihn an. Siehst hungrig aus, lass uns im Tartarus nach was Essbarem suchen. er stieg mit ihm in die Tiefe hinab und der Spalt schloss sich. Ich seufzte und schüttelte den Kopf.
Dann sah ich zu ihm und grinste leicht... "Ja hast du, kürzlich haben die sechs Drachenkinder Aureon erweckt und Astraeon ist wieder auf der Erde, sowie Lumenaria... Meine Brüder und ich waren schon immer hier. Es scheint als läge etwas in der Luft, die Ordnung bekommt Risse." wenn ich daran dachte wie Elyndor in letzter Zeit angespannt ist... Ich sah ihn wieder an. "Du bist noch nicht lange wach, hm?" ich musterte ihn und fragte mich wie der Tod so verdammt gut aussehen konnte. "Komm mit,... lass uns woanders reden. Ich brauch was zu essen." meinte ich und ging vor. Keine Ahnung ob er mir folgen würde doch ich hoffte es. Rubin erschien aus den Schatten, mein schwarzer Wolf war immer an meiner Seite. Er streifte neben mir herum, für das bloße Auge wirkte er nur wie ein Hund. Dann schielte er nach oben als der Rabe von Azrael sich auf seinem Kopf niederließ. Er knurrte nur mürrisch ließ es aber zu. Ich grinste nur... RE: Der Tod kehrt zurück - Azrael Noctis Memento - 07-27-2026 Ich beobachtete schweigend, wie Varyxhor Nekhareth ansprach. Für einen kurzen Moment war ich unsicher, wie mein Gefährte reagieren würde. Er war stolz, älter als viele Welten und ließ sich nur von wenigen etwas sagen. Doch zu meiner Überraschung ließ er den gewaltigen dreiköpfigen Drachen gewähren. Sein tiefes Grollen wurde leiser und schließlich neigte er den Kopf ein Stück, ehe er Varyxhor in die Tiefe folgte. Noch bevor sich der Spalt im Boden schloss, spürte ich über unsere Seelenbindung, dass sein Zorn langsam nachließ. Hunger hatte ihn ebenso geweckt wie meine Verletzung. Ein leises Schmunzeln huschte über mein Gesicht. Pass auf ihn auf, murmelte ich kaum hörbar in Richtung des sich schließenden Risses. Ich wusste, Nekhareth würde mich jederzeit hören. Als ich den Blick wieder hob, ruhte er auf Vaelor. Ich hörte aufmerksam zu, als er von Aureon, Astraeon und Lumenaria sprach. Mit jedem Namen regte sich eine längst vergessene Erinnerung in meinem Inneren. Gesichter, Stimmen und Orte, die achttausend Jahre lang hinter einem Schleier verborgen gewesen waren. Sie lebten also noch. Nicht alle, aber genug, damit das Gleichgewicht noch eine Chance hatte. Seine Frage ließ mich kurz den Blick senken. Nein, antwortete ich ruhig. Seit wenigen Tagen erst. Für mich fühlt es sich an, als hätte ich nur einen Augenblick die Augen geschlossen. Doch draußen sind achttausend Jahre vergangen. Ich ließ den Blick über die Lichter der Stadt schweifen. Manchmal komme ich mir vor wie ein Fremder in meiner eigenen Welt. Als Vaelor schließlich meinte, ich solle mitkommen, blieb ich einen Moment stehen. Früher hätte ich einer Einladung eines Fremden niemals vertraut. Damals war jeder Gott ein potenzieller Feind gewesen. Doch heute hatte dieser Mann sich ohne zu zögern zwischen mich und einen göttlichen Speer gestellt. Er hatte keinen Grund gehabt, mir zu helfen. Ich folgte ihm schweigend durch die Docks. Erst jetzt bemerkte ich den schwarzen Wolf, der lautlos aus den Schatten trat und sich an Vaelors Seite bewegte. Für einen gewöhnlichen Menschen mochte er wie ein großer Hund wirken, doch ich spürte sofort, dass weit mehr in ihm schlummerte. Seine Aura war wild und uralt, zugleich aber vollkommen mit der seines Begleiters verbunden. Ein leises Krächzen ertönte über uns. Nyxoris segelte elegant herab und landete mit einer Selbstverständlichkeit auf dem Kopf des schwarzen Wolfes. Ich hob bereits die Hand, um ihn zurückzurufen, doch stattdessen beobachtete ich überrascht, wie der Wolf zwar missmutig knurrte, ihn aber nicht verscheuchte. Nyxoris plusterte zufrieden sein Gefieder auf und ließ sich dort nieder, als hätte er gerade den bequemsten Platz der Welt gefunden.Ich konnte mir ein leises Lachen nicht verkneifen. Er scheint Euch zu mögen, sagte ich mit einem flüchtigen Blick zu Vaelor. Normalerweise landet er nur auf Wesen, die er für vertrauenswürdig hält... oder auf denen, die er ärgern möchte. Nyxoris gab einen empörten Laut von sich, als hätte er meine Worte verstanden. Ich schüttelte schmunzelnd den Kopf. Ich fürchte, bei ihm weiß man nie so genau, was von beidem zutrifft. dabei kam ich auf seine höhe und blickte mir die gebäude noch mehr unsicher an ich war sonst nie so nahe gekommen. Solche Gebäude gab es damals nicht, die natur musste ziemlich weichen für solche eine Stadt...aber auch eine Menge Seelen zu holen ich spüre sie regelrecht RE: Der Tod kehrt zurück - Vaelor Fenris - 07-27-2026 Ich lief einfach weiter und spürte ihn dann neben mir. Also schaute ich ihn an,... "Glaub ich dir,... Aber man gewöhnt sich dran." sagte ich und ging zu meinem Loft. Ich hatte wirklich ziemlichen Hunger und konnte mir denken, dass auch er am verhungern war.
"Ich bin übrigens Vaelor,... und ich frage mich dir ganze Zeit ob das normal ist, dass der Tod so verflucht attraktiv ist..." sagte ich und sah ihn grinsend an. Als wir hoch kamen sprang Ignis sofort auf das Sofa. "Willkommen in meinen vier Wänden." sagte ich und legte mein Jackett über die Lehne meiner Couch. Dann löste ich die Krawatte und öffnete die ersten drei Knöpfe von meinem Hemd. "Viel besser,..." ich streifte meine Schuhe ab und steuerte die Küche an. "Also, hat der gutaussehende Tod auch so einen Kohldampf wie ich?" ich grinste und holte alles aus dem Kühlschrank was ich brauchte um Steak zuzubereiten und eben ein ganzes Gericht. Eigentlich war ich ein Krieger, doch ohne gutes Essen war ich nur die Hälfte Wert. Ich begann das Essen zuzubereiten und schaute ihn dabei an. RE: Der Tod kehrt zurück - Azrael Noctis Memento - 07-27-2026 Ich folgte Vaelor schweigend durch die Straßen, während mein Blick immer wieder zwischen den Gebäuden hindurchwanderte. Selbst jetzt konnte ich nicht aufhören, diese Welt zu betrachten. Überall Licht, überall Menschen, überall Leben. Es war überwältigend. Auf seine Worte hin sah ich kurz zu ihm und ein schwaches Lächeln legte sich auf meine Lippen. Oder ich werde nie aufhören, mich wie ein Fremder zu fühlen. Ehrlich gesagt wusste ich es selbst nicht. Als wir schließlich sein Loft betraten, blieb ich unwillkürlich stehen. Mein Blick glitt langsam durch den Raum. Alles wirkte gleichzeitig schlicht und doch völlig anders als alles, was ich kannte. Es war warm und groß. Nyxoris löste sich lautlos von meiner Schulter und flatterte sofort hinter Rubin her. Mit einem zufriedenen Krächzen ließ er sich wieder auf dessen Rücken nieder, als hätte er beschlossen, dass der schwarze Wolf von nun an sein persönlicher Sitzplatz war. Ich hob nur leicht eine Augenbraue. Ich glaube... er hat sich seinen Lieblingsplatz bereits ausgesucht. Als Vaelor sich vorstellte, nickte ich langsam. Azrael, antwortete ich ruhig. Seine nächste Bemerkung überraschte mich jedoch sichtlich. Für einen Augenblick blinzelte ich ihn einfach nur an. Seit meiner Geburt hatten mich die meisten Wesen entweder gefürchtet oder gehasst. Ein Kompliment über mein Aussehen... damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Ein leises, beinahe verlegenes Lächeln erschien auf meinem Gesicht. Ich... weiß ehrlich gesagt nicht, ob das normal ist.Es hat mich noch nie jemand gefragt. Ich beobachtete, wie er sein Jackett ablegte, die Krawatte lockerte und sich ganz selbstverständlich in seiner Wohnung bewegte. Es wirkte so... selbstverständlich. Fast beneidenswert. Mein Blick folgte ihm schließlich in die Küche. Als er erneut vom „gutaussehenden Tod“ sprach, musste ich tatsächlich leise lachen. Es war ein ruhiges, ungewohntes Lachen, das selbst mich überraschte. Wenn Ihr so weitermacht, beginne ich noch zu glauben, Ihr wollt mich absichtlich verlegen machen. Ich hab viel zu lange geschlafen das bin ich nicht gewöhnt Der Duft, der wenige Augenblicke später aus der Küche aufstieg, ließ mich instinktiv den Kopf heben. Ich hatte seit meinem Erwachen kaum etwas Vernünftiges gegessen. Ein Stück Brot hier, etwas Obst dort. Genug, um nicht zusammenzubrechen, aber weit entfernt von einer richtigen Mahlzeit. Mein Magen antwortete schneller als ich selbst. Ein leises Knurren war deutlich zu hören. Ich schloss für einen kurzen Moment die Augen und schüttelte mit einem kaum hörbaren Seufzen den Kopf. Offenbar beantwortet mein Körper Eure Frage bereits für mich. Mein Blick blieb auf dem Fleisch liegen, das er vorbereitete. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine warme Mahlzeit gegessen habe. Nach einer kurzen Pause lächelte ich leicht. Vermutlich vor achttausend Jahren. Langsam trat ich näher an die Kücheninsel und beobachtete neugierig jede seiner Bewegungen. Ich muss gestehen... ich habe keine Ahnung, wie man kocht. Früher gab es Diener, Tempel oder Festmähler. Und danach... gab es nur noch Dunkelheit. Ich schwieg einen Moment, bevor ich wieder zu Vaelor aufsah. Ich weiß nichtmal ob mein Vater noch irgendwo umherstreift, spüren tue ich ihn nicht, er hatte mich auch noch nicht aufgesucht....dabei dachte ich immer den tot kann man nicht besiegen Ich lehnte mich mehr an die Theke und schnupperte leicht in der Luft, es roch verdammt gut. RE: Der Tod kehrt zurück - Vaelor Fenris - 07-27-2026 Grinsend schaute ich ihn an. "Hey,... du hast geschlafen und ich habe in keine Ahnung wie vielen Kriegen gekämpft, habe Imperien kommen und fallen sehen aber trotzdem nie meine Aufgabe aufgegeben, und wenn du jetzt hier bist heißt das, dass diese Welt im Wandel ist... Ich frage mich ob Elysion bereits davon weiß,... er lebt auch in dieser Welt." erzählte ich ihm, immerhin war Elysion der Urvater aller Schöfpung und ich hatte von einem Orden gehört, von einem Halbgott der Wesen gesammelt hat und vielleicht noch nützlich sein könnte um eben diese die niemals frei sein sollten zu versiegeln.
Während ich das Essen machte sah ich ihn erneut an. "Jep,... meine Frage ist beantwortet, dann kannst du ja froh sein, dass ich immer viel zu viel mache weil ich ständig Hunger habe." sagte ich mit einem Grinsen und nahm ein zweites Stück Steak. Mit einem Pfeifen sprang Ignis von der Couch, ich sah wie sein neuer Rabenfreund aufflatterte. "Hier,... aber das wird geteilt." meinte ich und er schnappte sich leise knurrend das Steak und zog damit in eine Ecke. Allerdings teilte er wirklich brüderlich mit seinem gefiederten Freund. "Scheint wohl so als haben die beiden sich gefunden." fast ein bisschen niedlich wie sie als Buddys das Steak teilten. Während ich weiter machte ging mein Blick wieder Azrael... "Achja,... ich sage bestimmt nicht zu jedem das er verdammt sexy ist, hm?" sagte ich und zwinkerte ihm zu bevor ich den Rest fertig machte. Schließlich war es fertig und ich hielt ihm einen Teller hin. "Lass es dir schmecken." |